2026-03-09T15:40:23.061Z

Spielbericht

Gäns ganz spät: Hackenheim mit Last-Minute-Ausgleich

2:2 im Derby gegen Schmittweilers-Callbach kurz vor Schluss +++ 250 Zuschauer

von Jochen Werner · Gestern, 20:30 Uhr · 0 Leser
Remis für Hackenheim im Derby gegen Schmittweiler-Callbach.
Remis für Hackenheim im Derby gegen Schmittweiler-Callbach. – Foto: Sebastian Bohr

Schmittweiler/Hackenheim. Derby und direkte Tabellennachbarschaft. Viel mehr geht nicht. Denn von einem Kampf um irgendeine Meisterschaft, die das noch gesteigert hätte, sind sowohl der FC Schmittweiler-Callbach als auch der TuS Hakenheim weit entfernt. Und dann in einer umkämpften, aber fairen Begegnung noch absolut verrückte zehn Minuten mit drei Toren in der Nachspielzeit. Gut 250 Zuschauer in Schmittweiler sahen ein spezielles Spiel, in dem sich beide Mannschaften insgesamt auf Augenhöhe begegneten.

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Drei Tore in der Nachspielzeit

Als der eingewechselte Felix Hadamitzky sich ein Herz fasste und mit einem Schuss Marke Traumtor aus gut 20 Metern endlich den lange verdienten Ausgleich für den TuS besorgte, schien alles klar. Bis dann der FC doch noch eine Lücke im Mittelfeld fand, das Spielgerät durchsteckte und Leon Frenger die erneute Führung besorgte (90.+4). Entschieden? Mitnichten, denn nach einer Ablage von Pierre Merkel gelang dem TuS noch der Lucky Punch. Oliver Gäns schweißte den Ball zum 2:2-Ausgleich in die Maschen.

Beide Mannschaften hatten von Anpfiff an ihre Möglichkeiten. „Du musst einfach zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielen“, blickte TuS-Spielertrainer Tim Hulsey zweideutig auf die Partie. Im ersten Durchgang gelang das seiner Truppe trotz dreier Hochkaräter nämlich nicht. Auf der anderen Seite traf Justus Rech (16.) zur Führung der Hausherren nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, der der TuS nicht verteidigen konnte. Am Ende stand ein Remis, mit dem beide Seiten leben konnten. „Wenn du nicht gewinnen kannst, dann darfst du wenigstens nicht verlieren“, resümierte Hulsey, der dennoch den vergebenen Chancen nachtrauerte.

Tabellendritter kommt ans Felseneck

Vor allem in der Endphase war der TuS nach dem Ausscheiden von Schmittweilers Goalgetter Aurel Rech überlegen, konnte die Ballbesitzphasen erhöhen. Einziger Haken: Bis zur 90. Minute sprang nichts Zählbares heraus, fehlte die Genauigkeit in den Aktionen blieb die Zielstrebigkeit auf der Strecke. Am kommenden Sonntag (15 Uhr) erwartet der TuS Hackenheim den Tabellendritten SV Hermersberg am Felseneck.

TuS Hackenheim: Grimm – Twardawski (76. Hadamitzky), Schulz, Protzel, Steyer – Gäns, Dasli (76. Brede) – Hulsey, Chirivi (85. Bubach), Schneider (69. Erbach) – Merkel.