
Der FV Rot-Weiß Weiler überwintert in der Landesliga, Staffel 4, auf Rang sechs mit 30 Punkten. Nach einem Saisonstart mit Gegensätzen – drei Siegen folgten fünf Niederlagen – hat sich das Team von Trainer Uwe Wegmann stabilisiert und wieder im oberen Tabellendrittel festgesetzt.
Der bisherige Weg des FV Rot-Weiß Weiler lässt sich kaum linear beschreiben. „Nach gutem Start – drei Siege – kamen fünf Niederlagen in Serie“, sagt Trainer Uwe Wegmann offen. Diese Phase brachte das Team früh unter Druck, doch Weiler reagierte. „Wir haben uns dann wieder mit sehr guten Spielen ans obere Tabellendrittel herangearbeitet.“ Genau deshalb fällt das Zwischenfazit positiv aus: „Deswegen können wir sehr zufrieden sein.“
Ein zentraler Aspekt der Hinrunde war der personelle Einschnitt vor der Saison. „Nach größerem Umbruch haben wir uns schnell als Team gefunden“, betont Wegmann. Entscheidend sei gewesen, dass „alle dazu positiv beigetragen haben“. Die schnelle Integration spiegelt sich in der Bilanz: Nach 18 Spielen stehen neun Siege, drei Unentschieden und sechs Niederlagen bei einem Torverhältnis von 24:23.
Größere strukturelle Probleme sieht der Trainer nicht. „Probleme gab es zum Glück nicht große“, sagt Wegmann. Auch Verletzungen blieben weitgehend aus. Eine Ausnahme allerdings wiegt schwer: „Nur Tim Ilzhöfer wird nach Kreuzbandriss länger ausfallen.“
„Wir werden mit der Vorbereitung am 12.01. beginnen“, erklärt Wegmann, „ohne große Highlights.“ Der Fokus liegt klar auf der täglichen Arbeit, nicht auf besonderen Maßnahmen oder Events.
Für die Rückrunde formuliert Wegmann die Zielsetzung bewusst zurückhaltend. „Wir wollen die gute Position vom Herbst weiterhin behalten und von Spiel zu Spiel die Leistung bringen.“
Personelle Veränderungen wird es im Winter nicht geben. „Zugänge und Abgänge gibt es keine“, stellt Wegmann klar. Damit setzt Weiler auf den eingeschlagenen Weg und auf ein Gefüge, das sich nach einer kleinen Schwächephase gefestigt hat.
In der Meisterfrage ist der Trainer eindeutig. „Türkspor Neu Ulm wird sich den ersten Platz nicht mehr nehmen lassen“, sagt Wegmann mit Blick auf den souveränen Tabellenführer Türkspor Neu-Ulm, der mit 42 Punkten und nur einer Niederlage durch die Vorrunde marschiert ist. Für Weiler selbst steht etwas anderes im Vordergrund: „Wir wollen uns von den Abstiegsplätzen so gut es geht weiter entfernen, ansonsten keine Prognose.“