– Foto: Rocco Bartsch

Wie geht es in der RPS-Oberliga weiter?

Der neue Klassenleiter Bernd Schneider stellt die Möglichkeiten dar

Die aktuelle Oberliga-Runde wurde im Südwesten aufgrund des zweiten Lockdowns Anfang November unterbrochen. Von Beginn an wurde die mittlerweile aus 24 Vereine bestehende fünfthöchste Klasse im Südwest-Bereich in zwei Gruppen ausgespielt und nach der regional gestaffelten Vorrunde sollte es je eine Meister- und eine Abstiegsrunde geben. Das ist mittlerweile hinfällig, da als frühester Termin für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs das erste Aprilwochenende, also die Osterfeiertage, in Betracht kommt. Aus zeitlichen Gründen kann dann nur noch die Gruppenphase im Süden und Norden zu Ende gespielt werden.
Bernd Schneider sagt dazu: „Es gibt einen festen Termin, das ist der 13. Juni, dann muss die Saison beendet sein. Dann müssen wir mit den 22 Spielen der beiden Vorrunden-Gruppen durch sein, um ein sportlich faires Ergebnis zu haben. Ansonsten wird die Saison annulliert und wir fangen mit den gleichen Teams wieder an, zuzüglich den Absteigern aus der Regionalliga Südwest aus unserem Bereich. Es gibt dann keinen Aufsteiger und die kommende Runde würde aufgrund der Vielzahl der Vereine wieder in zwei Gruppen beginnen“, macht er deutlich, was bei einem Abbruch passiert.

Es gibt noch ein weiteres Szenario, auf das Schneider eingeht. „Wird die Oberliga abgebrochen, die drei darunter angesiedelten höchsten Ligen der Verbände zu Ende gespielt werden, wird es keinen Aufsteiger geben. Der Titel in der Saarlandliga wäre dann für die Katz“, sagt der neue Spielleiter des Regionalverbandes. Doch diese Fortsetzung würde auch bedeuten, dass in dem gleichen geografischen Umfeld verschiedene Corona-Regelungen greifen, eigentlich nicht vorstellbar, weil das Virus keine Liga kennt und keinen Unterschied macht. „Damit wir nach einem möglichen Re-Start zu Ende spielen, muss dann aber alles passen, es darf zu keinen Unterbrechungen oder Spielausfällen kommen, weil wir unter der Woche so wenig wie möglich spielen wollen“, ergänzt Schneider.
Sollte die Vorrunde in zwei Gruppen zu Ende gespielt werden, werden die beiden Tabellen dann als Ganzes betrachtet, der Verein mit den meisten Punkten nach jeweils 22 Spielen steigt auf, der Zweite bestreitet die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest. Das könnte dazu führen, dass zwei Tams einer Gruppe besser dastehen als der beste der anderen Gruppe, die dann leer ausgehen würde, ein Entscheidungsspiel um den Südwest-Titel soll es nicht geben. Schneider hofft mit allen Fußballfreunden, dass an Ostern der normale Spielverkehr wieder aufgenommen werden kann und die Spielzeit in sportlich vergleichbarem Rahmen zu Ende geführt wird.
Aufrufe: 19.2.2021, 08:41 Uhr
Horst FriedAutor

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