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FV Biberach: "Es lässt sich auf den Leistungen der Vorrunde aufbauen"

FuPa-Teamcheck: FV Biberach zwischen Neuaufbau, Transfers und Klassenerhalt

von Matthias Kloos · 30.01.2026, 19:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Fotofreunde Biberach

Der FV Biberach will mit einer guten Grundlage in die Rückrunde der Landesliga, Staffel 4, gehen. Trainer Andreas Wonschick spricht über den personellen Umbruch, offensive Defizite, neue Automatismen und klare Ziele. Nach einer ordentlichen Vorrunde soll nun mehr Konstanz und Effizienz folgen.

Kondition, Angriff und Pressing als Leitlinien

Der FV Biberach ist am 19.01. in die Vorbereitung gestartet. „Zu Beginn liegt der Schwerpunkt vor allem im konditionellen Bereich, um eine gute Grundlage für die Rückrunde zu schaffen“, erklärt Andreas Wonschick. „Wir arbeiten gezielt an Abläufen und Automatismen, um uns mehr Torchancen zu kreieren und letztlich mehr Tore zu erzielen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Pressingverhalten, um auch gegen den Ball kompakt und aggressiv aufzutreten.“ Besondere Highlights oder spezielle Teambuilding-Maßnahmen sind laut Wonschick nicht geplant.

Ordentliche Bilanz nach großem Umbruch

„Nach dem großen personellen Umbruch im Sommer, ist unser bisheriges Abschneiden soweit in Ordnung“, sagt Wonschick. Die Mannschaft habe Zeit gebraucht, um zusammenzufinden, dennoch seien bereits solide Leistungen gelungen. „Mit mehr Durchschlagskraft nach vorne, wären aber durchaus drei bis vier Punkte mehr möglich gewesen.“ Gleichzeitig sieht der Trainer eine Basis für die Rückrunde: „Im Allgemeinen lässt sich auf den Leistungen der Vorrunde aufbauen.“

Zusammenwachsen als positiver Faktor

Als wichtigen Fortschritt hebt Wonschick die Entwicklung der Mannschaft hervor. „Positiv zu erwähnen ist, dass sich die Mannschaft nach einer sehr durchwachsenen Vorbereitung besser präsentiert hat, als man es zunächst vermutet hätte.“ Nach dem Umbruch sei die Ausgangslage vor der Saison schwer einzuschätzen gewesen. „Umso erfreulicher ist, dass das Team im Laufe der Saison immer mehr zusammengewachsen ist und bereits gute Leistungen gezeigt hat. Diese gilt es in der Rückrunde zu bestätigen und noch mehr Konstanz in die Auftritte zu bekommen.“

Offensive als zentrale Baustelle

Trotz der positiven Ansätze benennt Wonschick klare Defizite. „Probleme haben sich in der Vorrunde dahin gezeigt, dass wir uns im Offensivbereich am Anfang der Saison einfach zu wenig Torchancen herausspielen konnten und damit im Allgemeinen zu wenig Tore geschossen haben. Die Effektivität vor dem Tor gilt es in der Rückrunde zu verbessern.“

Klassenerhalt als erstes Etappenziel

Für den weiteren Saisonverlauf setzt der Trainer klare Prioritäten. „Als erstes wollen wir so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den direkten Klassenerhalt einfahren. Darauf aufbauend wollen wir unsere Leistungen stabilisieren und das Potenzial der Mannschaft bestmöglich ausschöpfen.“

Weitere Transfers in der Winterpause

Im Winter hat der FV Biberach den Kader weiter verändert. Neu zum Team stoßen Jan Geis von Türkspor Neu-Ulm, Berat Yilmaz vom SV Offenhausen sowie Dominic Eberle vom FC Gundelfingen. Auf der Abgangsseite stehen Fabio Linder, der zum TSV Buch wechselt, sowie Axel Sime, der künftig für die TSG Ehingen spielt.

Klare Einschätzung der Liga

„Meister wird ziemlich sicher Türkspor Neu-Ulm“, so Wonschick. „Sie verfügen über einen super Trainer und haben dazu den besten Kader der Liga.“ Der Abstiegskampf wird aus seiner Sicht breit geführt. „Im Tabellenkeller sehe ich alle Mannschaften ab Tabellenplatz 9, für die es bis zum Saisonende ein harter Abstiegskampf werden dürfte.“

Zur Winterpause belegt der FV Biberach Rang 13 der Landesliga Staffel 4. Nach 18 Spielen stehen vier Siege, sieben Unentschieden und sieben Niederlagen zu Buche, bei einem Torverhältnis von 21:31 und 19 Punkten.