Ein Foto aus früheren Jahren: Adnan Akyüz 2010 als Trainer von Alemannia Hamberg. Foto: PZ-Archiv, Gössele
Ein Foto aus früheren Jahren: Adnan Akyüz 2010 als Trainer von Alemannia Hamberg. Foto: PZ-Archiv, Gössele – Foto: Foto: PZ-Archiv, Gössele

Adnan Akyüz wieder als Coach zurück beim 1. FC Alemannia Hamberg

Ziel: Kreisligist aus dem Keller holen

Neuhausen-Hamberg. Nach der Trennung in der vergangenen Woche von Trainer Rodolfo Jakubowski hat der 1. FC Alemannia Hamberg (Kreisliga) schnell einen Nachfolger gefunden. Am Wochenende saß mit Adnan Akyüz schon ein alter Bekannter auf dem Trainerstuhl. Der 52-Jährige coachte Hamberg schon einmal vier Jahre lang.

Vor drei Jahren (damals Trainer beim FV Tiefenbronn) stieg Akyüz aus dem Trainergeschäft aus und konzentrierte sich voll und ganz auf seine Aufgabe als DFB-Stützpunkttrainer. Der Kontakt zu Hamberg riss allerdings nie ab. Sein Comeback ist für ihn nun eine Herzensangelegenheit, da er zum Verein und vor allem zum Vorsitzenden Harry Auer einen besonders guten Draht hat. „Ich helfe gerne“, sagt Akyüz. Sein Ziel ist es, die Mannschaft so schnell wie möglich aus dem Tabellenkeller herauszuführen. Hamberg ist derzeit mit vier Punkten Tabellenvorletzter in der Kreisliga.

Nichts zu holen gab es für Akyüz bei seinem Wiedereinstand am Wochenende. 0:4 hieß es am Ende gegen Spitzenreiter GU-Türkischer SV Pforzheim. „Die sind eine andere Liga“, meint der Coach nur. Am Dienstagabend absolvierte er mit seiner neuen Truppe erst die zweite Trainingseinheit zusammen. Er ist begeistert und überzeugt, die Ziele zu erreichen. „Die Jungs sind jung, sie sind willig und sie haben eine gute Mentalität. Mein Vorgänger hat mir außerdem eine disziplinierte Mannschaft hinterlassen“, so Akyüz, dessen Engagement in Hamberg erstmal bis zum Ende der Saison vorgesehen ist.

Aufrufe: 06.10.2020, 18:38 Uhr
Pforzheimer Zeitung / domAutor

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