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Halle

Futsal Endrunde der Oberlausitz in Görlitz

Am Samstag steigt die Futsal Hellenkreismeisterschaft der Männermannschaften im Fußballverband Oberlausitz in der Jahnsporthalle in Görlitz.

von Georg Schröer · 08.01.2026, 16:57 Uhr · 0 Leser
Die Halle wird auch in diesem Jahr wieder pickepackevoll sein - zeitiges kommen sichert daher die besten Plätze.
Die Halle wird auch in diesem Jahr wieder pickepackevoll sein - zeitiges kommen sichert daher die besten Plätze. – Foto: Constanze Stark

Am Wochenende vor und nach Weihnachten fanden die Vorrunden zu den Futsal-Hallenkreismeisterschaften in der Jahnsporthalle in Görlitz statt. Insgesamt gab es fünf Vorrundenstaffeln, dabei qualifizierten sich alle fünf Staffelersten und die drei besten Zweitplatzierten der fünf Vorrunden für die Endrunde, welche am Sonnabend ab 15:00 Uhr an selber Stelle steigt. Der Fußballverband Oberlausitz rechnet mit einem vollen Haus und bittet um rechtzeitige Anreise. Die diesjährige Hallenkreismeisterschaft hatte ihre erste Überraschung schon in der ersten Vorrundenstaffel parat. Denn der Titelverteidiger und Rekordsieger TSG Lawalde musste schon dort die Segel streichen und ist diesmal nicht in der Endrunde dabei. Die Lawalder waren über die letzten Jahre der absolute Dominator in Sachen Futsal-Hallenkreismeisterschaft. Sie standen bei den letzten sechs Endrunden immer im Endspiel. Dass es diesmal nicht für die Endrunde gereicht hat, lag am Vorjahresfinalisten FSV 1990 Neusalza-Spremberg II, welcher dem Favoriten ein 0:0 abtrotzte, und dem Sieger aus dem Jahr 2023, dem LSV Friedersdorf, welcher die Lawalder mit 2:0 besiegte. Die Friedersdorfer setzten sich auch als Erster der Staffel 1 durch und qualifizierten sich so gemeinsam mit der zweitplatzierten Neusalzaer FSV-Reserve für die Endrunde. In der Vorrundenstaffel 2 setzte sich der Schönbacher FV mit einem Punkt Vorsprung vor dem TSV Großschönau durch und durfte sich über die Endrundenqualifikation freuen. Eine ganz klare Angelegenheit war die Vorrundenstaffel 3, in der sich die SpG SV Neueibau II/FC Oberlausitz Neugersdorf II souverän durchsetzte. In der Ministaffel 4 gelang den Kreisoberligisten Seer Wölfe FC und FSV Kemnitz die Endrundenqualifikation. Beide standen in der Viererstaffel, in der eine Doppelrunde gespielt wurde, mit 15 Punkten ganz vorn. Die Vorrundenstaffel 5 gewann der VfB Zittau vor dem Kreisligisten GFC Rauschwalde. Auch aus dieser Staffel schafften es die beiden Erstplatzierten in die Endrunde.

Bei der Endrunde am Sonnabend wird dann im klassischen Modus gespielt. In zwei Vorrundengruppen mit jeweils vier Mannschaften werden die Halbfinalisten ermittelt. Nach den Halbfinalspielen folgen die Platzierungsspiele. Das Endspiel soll planmäßig um 19:15 Uhr steigen, kann sich aber je nach Turnierverlauf auch nach hinten verschieben. In der Gruppe A befindet sich mit dem LSV Friedersdorf auch gleich ein Topfavorit auf den Titel, welchen die Schützlinge von Trainer Felix Jonas 2023 gewannen und 2024 im Endspiel den Lawaldern unterlagen. Zudem befindet sich mit dem VfB Zittau, dem erstem Hallenmeister 2013 im damals neuen Fußballverband Oberlausitz, ein weiterer Kreisoberligist in dieser Vorrundengruppe A. Übrigens sind beide Vertretungen auch bei der Futsal-Regionalmeisterschaft Ost (Vorrunde zur Futsal-Hallenlandesmeisterschaft) am Samstag, dem 17.01.2026, um 16:00 Uhr in Seifhennersdorf dabei

Außenseiterchancen haben in dieser Vorrundengruppe die beiden Kreisliga-Reservemannschaften FSV 1990 Neusalza-Spremberg II und die Spielgemeinschaft SV Neueibau II/FC Oberlausitz Neugersdorf II. In der Gruppe B stehen mit den Seer Wölfen FC und dem FSV Kemnitz ebenfalls zwei Truppen aus der Kreisoberliga. Die Kemnitzer haben den Titel bereits 2016 und 2018 gewonnen und standen auch im Jahr 2017 im Endspiel. Ein ganz heißes Eisen im Feuer sind aber auch die Vorjahres-Halbfinalisten Schönbacher FV und GFC Rauschwalde, welche sich vor zwölf Monaten im Spiel um Platz drei gegenüberstanden – mit dem besseren Ende für die GFC-Kicker aus Görlitz. Es ist also mit einer spannenden Endrunde zu rechnen, bei der alles passieren kann – vom Favoritensieg bis hin zum Außenseitertriumph. Dem Sieger oder Nachrücker dieser Endrunde winkt ein Ticket für die Futsal-Regionalmeisterschaft Ost eine Woche später in Seifhennersdorf. (gs)