2026-04-23T13:43:33.969Z

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Fusionspläne des SV Hummetroth mit Neu-Isenburg geplatzt

Die Pläne des SV Hummetroth zu einer Fusion mit dem SV Pars Neu-Isenburg vom Tisch +++ Das sind die Gründe und so plant der Hessenligist gegen Schlusslicht Hanau 93 am Samstag.

von Marcel Storch · Heute, 13:00 Uhr · 0 Leser
Der SV Hummetroth fusioniert nicht mit dem SV Pars Neu-Isenburg.
Der SV Hummetroth fusioniert nicht mit dem SV Pars Neu-Isenburg. – Foto: Joaquim Ferreira (Archiv)

Hummetroth. Gemeinsam wollten der SV Hummetroth und der SV Pars Neu-Isenburg nach oben. Doch daraus wird nichts. Die geplante Fusion zwischen dem Hessenligisten und dem Verbandsligisten ist ad acta gelegt. „Es wird keine Fusion geben“, bestätigt Hummetroths Vorsitzender Stefano Trizzino. Den Deutsch-Italiener und Sasan Tabib, Gründer des SV Pars, verbindet eine Freundschaft. Denis Streker war im Winter aus Neu-Isenburg als Trainer in den Odenwald gewechselt. Er ist inzwischen wegen des ausbleibenden Erfolgs zurückgetreten.


Entfernung zwischen SV Hummetroth und Neu-Isenburg zu groß


Die beiden Selfmade-Millionäre Trizzino und Tabib („Mr. Chip“) hatten seit vergangenem Winter Gespräche über einen Zusammenschluss geführt und diese Idee auch dem Hessischen Fußball-Verband (HFV) vorgelegt. Von Seiten des Verbandes sei eine Fusion aufgrund der Entfernung der beiden Standorte kritisch gesehen worden. Rund 50 Kilometer liegen zwischen beiden Vereinen. Damit verwarfen auch die beiden Vereinsbosse die Idee. Noch ist unklar, wo der SV Hummetroth, ligaunabhängig, seine Spiele künftig austragen wird.

Tino Lagator appelliert an die Einstellung seiner Spieler


Am Samstag (17.30 Uhr in Erbach) wartet auf die Odenwälder erst einmal der Alltag in der Hessenliga. Es geht gegen das Schlusslicht Hanau 93 (zwölf Punkte). Auf dem Papier eine Pflichtaufgabe. Doch Hummetroths neuer Trainer Tino Lagator warnt: „Es wird nicht so einfach, wie es aussieht.“ Der älteste Fußballverein Hessens verlor zuletzt nur knapp gegen den Zweiten FC Eddersheim. Auch im Hinspiel mühte sich Hummetroth zu einem 2:1-Sieg.

„Hanau ist ein Finale für uns“, sagt Lagator, der die Partie gemeinsam mit dem Duell gegen die U21 des SV Darmstadt 98 am kommenden Mittwoch als richtungsweisend für den Klassenerhalt sieht. Am vergangenen Wochenende hatten die Odenwälder Glück. „Keiner hinter uns hat – mit Ausnahme von Kassel – gepunktet“, erklärt Lagator. Der Trainer haderte beim 0:3 gegen den FSV Fernwald jedoch mit der Einstellung seiner eigenen Mannschaft: „Die muss besser werden. Das habe ich den Jungs auch im Training gesagt. Es sah aus wie ein Sonntagskick, dabei sind wir in einer Situation, in der wir alles reinwerfen müssen.“
Lagator muss gegen Hanau auf Kapitän Danny Klein (Gelb-Rot-Sperre) verzichten.