
Aus zwei Zürcher Klubs wird einer: YF Juventus und Zürich City wollen fusionieren und ab Sommer 2026 unter dem Namen Zürich City YF antreten.
Wenn diese Meldung am 1. April verschickt worden wäre, hätten sie wohl viele als Scherz abgetan.
Doch den Beteiligten ist es offenbar ernst: Die beiden Zürcher Fussballvereine YF Juventus und Zürich City spannen zusammen. Man habe sich auf eine Fusion verständigt, heisst es in einer Mitteilung; eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet worden.
So soll die Einung stattfinden
Im nächsten Schritt wird der offizielle Antrag beim zuständigen Verband eingereicht. Vorbehältlich der Genehmigung wird der neue Verein ab Juli 2026 unter dem Namen Zürich City YF auftreten.
Mit dem Zusammenschluss soll in der Stadt Zürich ein leistungsstarker Verein entstehen, der sich als klare Nummer drei im lokalen Fussball positionieren will. Ziel der Fusion sei es, sportliche Ressourcen zu bündeln, Strukturen zu stärken und die Entwicklung über alle Leistungs- und Altersstufen hinweg nachhaltig voranzutreiben, heisst es in einer Mitteilung.
Details zu den künftigen organisatorischen und sportlichen Strukturen sind derzeit noch nicht bekannt. Man wolle zu einem späteren Zeitpunkt darüber informieren.
Beide Fanionteams spielen in ihren Ligen vorne mit
YF Juventus gehört unter der Regentschaft von Piero Bauert seit Jahren zu den sportlich erfolgreichsten Amateurvereinen der Region. Das Team vom Juchhof führt derzeit die Erstliga-Gruppe 3 souverän an und steuert auf die Aufstiegsspiele zur Promotion League zu – die Qualifikation scheint nur noch Formsache.
Auf der anderen Seite steht Zürich City, ein vergleichsweise junger Klub. Erst 2019 aus dem SC Barcelona hervorgegangen, schaffte der Verein in kurzer Zeit den Durchmarsch bis in die 2. Liga interregional. Auch dort mischt das Team in der Gruppe 3 vorne mit.
Für Zürich-City-Präsident Ali Yurdakul ist es nicht der erste Versuch, ein ambitioniertes Fussballprojekt zu etablieren. Frühere Initiativen – im Zusammenhang mit den Übernahmen des FC Tetova und NK Pajde – erwiesen sich jedoch als wenig nachhaltig.
Nun folgt also ein neuer Anlauf – einer, der in der Zürcher Regionalfussball-Szene für einiges Staunen sorgen dürfte.
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