
Nach überzeugenden Leistungen gegen den Wuppertaler SV und die Ligakonkurrenten VfL Jüchen-Garzweiler und die Sportfreunde Baumberg zuletzt, spielte die SpVg Schonnebeck nun auch am elften Spieltag der Oberliga Niederrhein groß auf: Gegen den SV Sonsbeck gelang der Elf von Cheftrainer Dirk Tönnies ein 6:0-Kantersieg. Der erfahrene Übungsleiter zeigt sich anschließend im Gespräch mit FuPa Niederrhein hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, hadert aber zugleich - trotz des hohen Sieges - mit der Chancenverwertung seiner Elf.
Durch einen Blitz-Doppelschlag von Robin Andre Brandner gelangte die Tönnies-Elf im Heimspiel gegen den SVS am Sonntag bereits nach sieben Minuten mit 2:0 auf die Siegerstraße, ehe Lennon Jung nach einer guten halben Stunde auf 3:0 für die SpVg erhöhte. Nach dem Seitenwechsel trugen sich dann auch Dacain Baraza, Niko Bosnjak und der eingewechselte Alpha Kevin Kourouma in die Torschützenliste ein, wodurch schlussendlich ein überzeugender 6:0-Erfolg auf der Anzeigetafel stand. SpVg-Coach Dirk Tönnies bewertet nach Spielende die Leistung seiner Mannschaft und erklärt die erneute Nicht-Berücksichtigung von Kapitän Matthias Bloch und Moritz Isensee in der Anfangself.
Mit nun 21 Punkten auf der Habenseite klettert die SpVg Schonnebeck durch den Heimdreier auf den zweiten Tabellenplatz, nach wie vor in Reichweite zu Spitzenreiter Ratingen 04/19. Dennoch tue die SpVg nach wie vor gut daran, ausschließlich auf sich selbst zu schauen, schließlich sei es noch „früh in der Saison“, wie Tönnies anmerkt: „Was die Konkurrenz macht, interessiert uns relativ wenig. Wir sind gut darin beraten auf uns selbst zu schauen“, stellt der Übungseiter klar und versichert zugleich: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und sind auf einem sehr guten Weg, haben aber trotzdem noch viel Arbeit vor uns.“
Der langjährige Chefcoach der Essener spielt damit insbesondere auf das hohe Entwicklungspotenzial innerhalb der Mannschaft an, das noch nicht vollkommen ausgeschöpft sei. Zwar sei das Ergebnis gegen den SVS „völlig zufriedenstellend und in der Höhe verdient“ gewesen, nichtsdestotrotz merk Tönnies auch einen kritischen Aspekt an: „Wir haben einige Situationen im letzten Drittel nicht gut ausgespielt, da müssen wir auf jeden Fall ansetzen“, schlussfolgert der 51-Jährige.
Am kommenden Wochenende geht es für die SpVg zu Kellerkind SV Biemenhorst, wo die Tönnies-Elf seiner Favoritenrolle gerecht werden und den vierten Sieg in Serie eintüten will. Ob die Grün-Weißen, anders als zuletzt, dann einige personelle Umstellungen vornehmen werden, wird zu sehen sein. Unwahrscheinlich ist dies trotz der zuletzt makellosen Bilanz nicht, schließlich mussten Führungsspieler wie Moritz Isensee und Matthias Bloch zuletzt zum wiederholten Male auf der Bank Platz nehmen, was Tönnies wie folgt begründet:
„Matthias und Moritz sind sehr wichtige Spieler für uns, sie saßen nur draußen, weil es in der vergangenen Woche gut gekappt hat“, versichert der Übungsleiter und richtet den Fokus bereits auf die kommende Aufgabe: „Wir fokussieren uns jetzt voll auf Biemenhorst. Sie hatten einen guten Start in die Saison und sind dann durchgereicht worden. Das hat uns aber nicht zu interessieren, weil wir unser Spiel aufziehen wollen und die Partie genauso angehen wie jedes andere auch“, hebt Tönnies hervor.
