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Ligavorschau

Fürth kann Meister werden - Frauenbiburg hofft auf Derby-Coup

Matchball für Fürth und Weinberg +++ Niederbayern- Derby in Frauenbiburg +++ Abstiegsgipfel in Kirchberg +++ Bad Aibling empfängt Ingolstadt +++ Kickers reisen nach München

von Leah Hauzenberger · 23.05.2025, 09:07 Uhr · 0 Leser
Verhindert Theuern die vorzeitige Meisterschaft und lässt Ruderting somit hoffen?
Verhindert Theuern die vorzeitige Meisterschaft und lässt Ruderting somit hoffen? – Foto: Solek

Am kommenden Wochenende steht der 20. Spieltag der Frauen-Bayernliga an – ein Spieltag, der Spannung auf höchstem Niveau verspricht. Sowohl im Titelrennen als auch im Abstiegskampf könnten richtungsweisende Entscheidungen fallen. Für die Teams im Tabellenkeller zählt nur eines – drei Punkte sind Pflicht.

Den Auftakt am Samstag machen die Fürtherinnen mit dem Heimspiel gegen den TSV Theuern. Anstoß ist um 14:30 Uhr am Lohnert- Sportplatz. Für die SpVgg Greuther Fürth geht es um nichts Geringeres als die Meisterschaft!

Felix Bernhard (Trainer SpVgg Greuther Fürth): „Nach dem schmerzhaften Unentschieden im Hinspiel, das damals unsere Siegesserie beendet hat, steht für uns dieses Mal ganz klar das Thema Revanche im Vordergrund. Wir wollen die drei Punkte unbedingt holen. Uns ist aber auch bewusst, dass das eine große Herausforderung wird. Theuern hat im Hinspiel gezeigt, wie konsequent sie Fehler bestrafen. Deshalb liegt unser Fokus ganz klar darauf, defensiv konzentriert und fehlerfrei zu agieren. Wir dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben – dann haben wir gute Chancen, das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

Um 15:00 Uhr empfängt der TuS Bad Aibling dann den FC Ingolstadt 04. Die Gastgeberinnen stehen im Abstiegskampf unter Druck und hoffen, im Heimspiel wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln zu können. Der FC Ingolstadt reist nach der deutlichen 1:6-Heimpleite gegen die SpVgg Greuther Fürth in der Vorwoche mit dem klaren Ziel an, Wiedergutmachung zu leisten. Die Schanzerinnen wollen eine Reaktion zeigen und sich stabilisieren. Beide Teams haben also etwas gutzumachen – Spannung ist vorprogrammiert.

Ebenfalls um 15:00 Uhr wird in Frauenbiburg angepfiffen, wo es zum niederbayerischen Duell zwischen dem heimischen SV Frauenbiburg und dem FC Ruderting kommt. Für die Gastgeberinnen geht es im Abstiegskampf um dringend benötigte Punkte. Ruderting hingegen möchte mit einem weiteren Sieg den zweiten Tabellenplatz festigen. Das Hinspiel entschied Ruderting deutlich mit 6:0 für sich.


Thomas Jost (Trainer SV Frauenbiburg): „Für beide Teams geht es drum die Restchance zu wahren. Wir haben höchsten Respekt vor der Qualität von Ruderting, dementsprechend sehen wir uns ganz klar in der Außenseiter Rolle. Aber die letzten Spiele geben uns Power und lassen uns auch am Samstag selbstbewusst auftreten.

Personalien SV Frauenbiburg: Sophia Monteleone fehlt weiterhin verletzt, Lena Forster aufgrund einer Prüfung. Der Einsatz zweier weiterer Spielerinnen ist ebenfalls fraglich.

Florian Spiller (Trainer FC Ruderting): Dieses Derby besitzt stets einen besonderen Flair, da viele Spielerinnen sich persönlich kennen. Die Motivation ist dabei unterschiedlich ausgeprägt. Spiele dieser Art in dieser Konstellation folgen eigenen Gesetzen und spiegeln nicht zwangsläufig den bisherigen Saisonverlauf wider.“

Personalien: Selina Zieringer, Emily Hobelsberger und Anne Schwerdt fehlen dem FC weiterhin.

Eine Stunde später erfolgt dann der Anpfiff in Weinberg: Der FC Forstern ist zu Gast. Mit einem Sieg könnten die Gastgeberinnen den Klassenerhalt in der Bayernliga endgültig sichern – die Motivation ist entsprechend hoch.

Sebastian Neumann (Trainer Weinberg): Nach dem hart erkämpften Auswärtspunkt am vergangenen Wochenende in Theuern wollen wir nun auch gegen den Favoriten aus Forstern Zählbares mitnehmen. In der Rückrunde sind wir zu Hause noch ungeschlagen – und das soll auch so bleiben. Mit diesem Selbstvertrauen gehen wir in die Partie und hoffen, durch einen Sieg den Klassenerhalt endgültig zu sichern.

Im direkten Abstiegsduell trifft der aktuell zehntplatzierte SC Amicitia (12 Punkte) auf den niederbayerischen Klub aus Kirchberg, der mit 10 Punkten derzeit Rang 12 belegt. Eine richtungsweisende Partie im Kampf um den Klassenerhalt, in der beide Mannschaften dringend auf Punkte angewiesen sind.

Markus Schwirzinger (Trainer Kirchberg): „Die drei Punkte am letzten Wochenende gegen Stern München waren hochverdient, besonders die erste Halbzeit war spielerisch sehr gut. Am Samstag erwartet uns mit Amicitia München ein Tabellennachbar im Heimspiel. Wir wollen vor unseren treuen Fans zeigen, dass wir trotz der Tabellensituation voll motiviert sind, das Spiel zu gewinnen.“

Personalien: Bis auf Lena Seidl sind alle Spielerinnen einsatzbereit.

Sebastian Helm (Trainer SC Amicitia München): „Für genau solche Spiele spielt man Fußball. Die Ausgangslage ist klar: Es geht um den Klassenerhalt – und wir sind bereit. Ein Sieg in Kirchberg würde das Rennen um den Nichtabstiegsplatz weiter offen halten – das ist unser klares Ziel. Kirchberg kommt mit Rückenwind und wird alles reinwerfen. Wir erwarten ein intensives, kampfbetontes Spiel.


Am Sonntag empfängt der FC Stern München (5. Platz) die Würzburger Kickers (4. Platz). Ein Duell auf Augenhöhe ist also zu erwarten. Im Hinspiel setzten sich die Münchnerinnen klar mit 3:0 durch und wollen nun auch vor heimischem Publikum überzeugen.