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Fürfelder Ausrufezeichen

SG gewinnt 9:1 bei Blau-Weiß Idar-Oberstein +++ Waldböckelheim beendet Durststrecke

von Michael Heinze · 13.10.2024, 19:35 Uhr · 0 Leser
Die SG Guldenbachtal (weiß) und Merxheim lieferten sich ein umkämpftes Duell.	Foto: Sebastian Bohr
Die SG Guldenbachtal (weiß) und Merxheim lieferten sich ein umkämpftes Duell. Foto: Sebastian Bohr

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NAHE . Nach dem knappen 2:1 gegen Abstiegskandidat SC Birkenfeld haben die Fußballer von Vizemeister SV Winterbach die Herbstmeisterschaft in der Bezirksliga Nahe fast sicher. Denn Verfolger SG Weinsheim schaffte in Nahbollenbach nur ein Remis. Folge: Neun Punkte Rückstand bei noch drei ausstehenden Spieltagen in der Hinrunde. Punktgleich mit der SGW ist nun die SG Fürfeld/Neu-Bamberg/ Wöllstein, die im Verfolgerduell bei Landesliga-Absteiger FSV Idar-Oberstein einen niemals für möglich gehaltenen 9:1-Kantersieg feierte. Und auch die TSG Planig liegt nach dem 5:1 gegen den VfL Simmertal weiter aussichtsreich im Rennen. Einen eminent wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg fuhr die SG Guldental/SG Guldenbachtal gegen die SG Merxheim/Monzingen/Meddersheim ein.

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von der Allgemeinen Zeitung und Wormser Zeitung.

SG Guldental – SG Merxheim 3:0 (1:0). – „Wir wollten nach den letzten Spielen wieder mehr Fokus auf unsere defensive Stabilität legen – was uns sehr gut gelungen ist“, berichtete Guldental-Coach Felix Pauer. „Durch sehr aktive Sechser, die immer wieder die zweiten Bälle erobert haben, hatten wir guten Zugriff im Zentrum des Spielfelds.“ Merxheim hatte mehr Ballbesitz und mehr Spielanteile. Aber das nahmen die Platzherren bewusst billigend in Kauf. „Durch unsere aktive Defensivarbeit hat sich der Gegner kaum gefährliche Chancen herausspielen können“, betonte Pauer. „Wir haben auf Umschaltmomente gewartet und sind immer mal wieder durchgekommen. Allerdings hat oftmals der letzte Pass gefehlt, um zum Torerfolg zu kommen.“

Tore: 1:0 Julian Wolf (25.), 2:0 Jan Hildebrandt (62.,/FE), 3:0 Steven Bauer (85.).

TuS Waldböckelheim – VfR Baumholder II 2:0 (2:0). – „Es war von Anfang an ein umkämpftes Spiel“, machte Waldböckelheims Abteilungsleiter Michael Klein deutlich. Mit dem Führungstreffer nach zwei Minuten durch Jan Scheib waren wir gut drin, konnten aber den Gegner nicht ganz ausschalten.“ TuS-Verteidiger Daniel Schick stellte nach beherztem Einsatz gegen den herauseilenden VfR-Keeper auf 2:0 (28.). Nach dem Wechsel gestaltete sich das Geschehen vor 50 Fans recht zerfahren. „Wir konnten hinten dichthalten und den Vorsprung über die Linie bringen“, freute sich Klein. „Ein wichtiger Sechs-Punkte-Sieg im Abstiegskampf.“ Auf die Frage, was seine Jungs dem Gegner an diesem Tag alles voraus hatten, meinte Klein nur: „Wir haben mal zur rechten Zeit genetzt.“

SC Idar-Oberstein II – TuS Pfaffen-Schwabenheim 5:4 (1:1). – „Natürlich sind wir sehr enttäuscht, denn die Niederlage geht absolut in Ordnung und muss sogar noch höher ausfallen“, sagte TuS-Co-Trainer Luca Wolf. „Nach einer Zeitstrafe gegen uns und 2:4-Rückstand das Spiel nochmal spannend zu machen, spricht für die Moral. Aber wir haben gerade in der ersten Halbzeit keine Zweikämpfe geführt und dem Gegner viele freie Räume gegeben, was Idar sehr gut genutzt hat – muss man neidlos anerkennen.“ Wolfs Kritik: „Wir waren nicht auf der Höhe.“ Ein Punkt wäre schmeichelhaft gewesen. Aber absolut möglich. „Am Ende müssen wir mit dem 4:4 zufrieden sein, aber da waren wir zu grün hinter den Ohren, haben weiter munter nach vorne gespielt und noch das 4:5 gefangen.“

Der Spielfilm: 0:1 Alper Akcam (37.), 1:1 Gevorg Yezagelyan (43.), 2:1, 3:1 Hendrik Puhl (46., 54.), 3:2 Sven Dangel (59.), 4:2 Yezagelyan (63.), 4:3 Benjamin Mayer (71.), 4:4 Akcam (78.), 5:4 Puhl (90.+1).

FSV Blau-Weiß Idar-Oberstein – SG Fürfeld/Neu-Bamberg/Wöllstein 1:9 (0:4). – „Eine überragende Teamleistung“, befand SG-Abteilungsleiter Jörn Zillmann. „Wir haben alles richtig gemacht und auch in der Höhe verdient gewonnen. Herausheben muss man natürlich den vierfachen Torschützen Marcel Beck, der in der ersten Hälfte brilliert hat.“ Der Zehner sei einfach ein kreativer Kopf. Zillmann: „Wir haben unseren Matchplan hervorragend umgesetzt. Vorne früh anlaufen um Ballgewinne zu provozieren – das hat hervorragend geklappt. Der Gegner war ersatzgeschwächt, aber das soll unsere Leistung nicht schmälern.“

Das Stenogramm: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Marcel Beck (12., 25., 28., 30.), 0:5 Peter Frey (54.), 0:6 Sören Pershon (63.), 1:6 Matthias Heidrich (68.), 1:7 Marvin Hendricks (74.), 1:8, 1:9 Christian Henn (79., 87.).

TSV Bockenau – TuS Mörschied 3:2 (1:0). – In der ersten Halbzeit war es ein sehr zerfahrenes Match mit vielen kleinen Fouls. Dicke Chancen und Spielfluss: Fehlanzeige. „Mörschied war eine gute Mannschaft – sehr robust und mit viel Körperlichkeit“, betonte TSV-Trainer Dirk Reidenbach. „Entscheidend waren am Ende das nötige Glück und die Moral meiner Mannschaft.“ Sein Fazit: „Unser Spielaufbau war schlecht, Moral und Kampf top.“ Die Bestnote verdiente sich wieder mal Innenverteidiger Michael Großkopf, Michel Tressel sah nach einem unglücklichen Tritt die Rote Karte (90.).

Tore: 1:0 Jannik Tressel (45.+2), 1:1 Tim Schuf (61.), 1:2 Niklas Munsteiner (74.), 2:2 Daniel Reidenbach (84.), 3:2 Eigentor (90.+2).

SpVgg. Nahbollenbach – SG Weinsheim 1:1 (0:0). – Gegen einen tief stehenden Gegner dominiert die SG und besaß auch etliche gute Möglichkeiten – allein drei durch Felix Frantzmann. „Kollektiv war es eine gute und erwachsene Leistung“, so Co-Trainer Frantzmann. „Eine deutliche Steigerung gegenüber den ersten Spielen. Dennoch ärgern wir uns – Max Bernhard hat kurz vor Schluss bei einer Riesenchance freistehend vor dem Tor einfach nicht die nötige Entschlossenheit an den Tag gelegt, um das Ding über die Linie zu drücken.“

Tore: 1:0 Dennis Schug (79./FE), 1:1 Luca Redschlag (81.).

TSG Planig – VfL Simmertal 5:1 (3:0). – „Eine sehr gute Leistung“, schwärmte TSG-Coach Christoph Schenk. „Wir waren über die kompletten 90 Minuten klar spielbestimmend, haben uns eine Chance nach der anderen herausgespielt. Wenn wir auf hohem Niveau jammern möchten, müssen wir unsere Torausbeute kritisieren – wir müssen mindestens drei Tore mehr erzielen.“ Defensiv hätten seine Jungs „klasse gearbeitet und bis auf das das Gegentor keine Chance zugelassen – eine rundum geschlossene Teamleistung.“

Tore: 1:0 Burak Tasci (31.), 2:0 Noel Schywalski (35.), 3:0, 4:0 Dennis Mastel (41., 50.), 4:1 Azad Dag (70.), 5:1 Ezzaldin Jalkama (76.).