2024-04-20T08:00:28.265Z

Ligavorschau
Nathan Benndorf und Tarforst wollen im vierten Anlauf endlich den ersten Dreier für dieses Jahr einfahren.
Nathan Benndorf und Tarforst wollen im vierten Anlauf endlich den ersten Dreier für dieses Jahr einfahren. – Foto: Sebastian J. Schwarz

Für Tarforst gibt es "nur noch Endspiele"

Rheinlandliga: Holger Lemke und seine Elf wollen endlich den ersten Sieg in diesem Jahr – Salmrohr vor hoher Hürde beim Tabellenzweiten.​

Sportfreunde Eisbachtal – FSV Salmrohr (Samstag, 16 Uhr, Nentershausen, Kunstrasenplatz)

Ausgangslage: Nachdem die Sportfreunde Eisbachtal in Wissen eine empfindliche 1:2-Niederlage hinnehmen mussten und auch am Mittwoch im Nachholspiel der SG 99 Andernach unterlagen (0:1), verlor der FSV Salmrohr im Derby nicht weniger bitter der SG Hochwald mit 1:2. Beide Teams sind auf Wiedergutmachung aus. Die Salmtaler möchten mit allen Mitteln verhindern, dass sie endgültig auf einem möglichen Abstiegsplatz landen. „Jeder kann die Tabelle lesen. Uns fehlen Punkte, da müssen wir in erster Linie auf uns schauen, egal gegen wen wir jetzt spielen. Wir müssen an die Leistung von der Partie gegen Hochwald anknüpfen, effizienter sein und mit Körperlichkeit dagegenhalten“, meint Frank Meeth, Coach des FSV Salmrohr.​

Personal: Alexander Klein (Patellaspitzensyndrom) ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und könnte bereits für die Partie in Nentershausen wieder eine Option sein.

SG Malberg – FSV Trier-Tarforst (Samstag, 16 Uhr, Kunstrasen Malberg)

Ausgangslage: Die Köpfe der FSV-Akteure (24 Punkte) gehen nach der starken Aufholjagd gegen Morbach (2:2) wieder nach oben – der Punkt der Moral kam zur richtigen Zeit. Gegen Malberg (verlor zuletzt 2:3 gegen Wirges) peilen die Tarforster den ersten Pflichtspielsieg nach zwei Punkten aus drei Spielen im neuen Jahr an. Dennoch gehen die Hausherren als Tabellenachter (31 Punkte) als leichter Favorit ins Spiel. Blickt man zurück, spricht die Statistik klar für die Kicker aus dem Trierer Höhenstadtteil: Aus den jüngsten fünf Aufeinandertreffen ging man fünf Mal als Sieger vom Platz (18:6-Tore). FSV-Trainer Holger Lemke blickt voraus: „Wir wollen den Aufwind mitnehmen und die zuletzt gezeigte Leistung wiederholen. Für uns gibt es nur noch Endspiele. Malberg ist ein unangenehmer Gegner, aber wir wollen mannschaftlich geschlossen und defensivstark auftreten.“

Personal: Martin Schultheis kehrt nach abgesessener Rot-Sperre in den Kader zurück. Zudem bahnt sich die Rückkehr von Benjamin Arnold an (nach muskulären Problemen).

SG Hochwald – SpVgg Wirges (Samstag, 16.30 Uhr, Zerf, Kunstrasenplatz)

Ausgangslage: Nach einer schwierigen Hinrunde waren die beiden vergangenen Siege für die SG Hochwald Balsam für die Seele. Durch die Erfolge, nicht zuletzt den Derbysieg gegen Salmrohr (2:1), verschafften sich die Vereinigten aus Zerf, Greimerath, Hentern und Lampaden vorerst etwas Luft im Abstiegskampf. Gegen die abstiegsbedrohte Spielvereinigung aus Wirges könnte die SG nun einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenverbleib gehen. „Wirges hat wie wir auch in den vergangenen Wochen Boden gut gemacht. Wie groß unser Puffer nach unten ist, hängt auch von den Nachholspielen einiger Teams ab. Daher gilt es für uns in der anstehenden englischen Woche so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Das Ziel ist der dritte Sieg in Folge am kommenden Samstag“, sagt Fabian Mohsmann, Trainer der Hochwälder.

Personal: Die zuletzt gesperrten Till Weber und Benedikt Schettgen stehen der Sportgemeinschaft wieder zur Verfügung. Johannes Thelen ist wieder im Training, für einen Einsatz reicht es hier aber noch nicht. Auch der Einsatz von Andre Paulus (Patellasehnenprobleme) ist fraglich.

SG Schneifel – VfB Wissen (Samstag, 18 Uhr, Stadtkyll, Rasenplatz)

Ausgangslage: Die SG Schneifel geht nach dem Sieg des VfB Wissen gegen Eisbachtal gewarnt in die kommende Begegnung. Mit einem Heimsieg könnte der furiose 4:3-Erfolg aus dem Topspiel beim Ahrweiler BC vergoldet werden. „Da kommt ein harter Brocken auf uns zu. Bis auf das Hinspiel (5:1 für Schneifel, d. Red.) waren die Partien gegen Wissen auch immer alle hart umkämpft. Ich bin gespannt, wie meine Mannschaft damit umgehen wird. Wir möchten aber den Schwung mitnehmen“, meint SG-Trainer Stephan Simon.

Personal: Veränderungen gegenüber dem Duell beim Ahrweiler BC sind im Kader der Sportgemeinschaft nicht zu erwarten. Lediglich Udo Backes wird aus beruflichen Gründen fehlen.

FC Germania Metternich – FSG Ehrang/Pfalzel (Sonntag, 14 Uhr, Kunstrasen Koblenz-Metternich)​

Ausgangslage: Die FSG-Akteure haben gute Erinnerungen an Metternich, da das Hinspiel vor einem halben Jahr mit 3:1 siegreich gestaltet wurde. Nach dem 1:1-Remis gegen Immendorf wollen die von Fabio Fuhs trainierten Gäste zurück in die Erfolgsspur und den ersten Dreier des neuen Jahres einfahren. Der Tabellenvorletzte aus dem Koblenzer Stadtteil zog zuletzt gegen Mülheim-Kärlich den Kürzeren (1:3).

Fuhs konstatiert: „Wir werden alles daransetzen, unseren ersten Sieg nach der Winterpause einzufahren. Metternich ist ein gefährlicher Gegner, da sie dem Tabellenkeller entkommen wollen. Unsere spielerische und individuelle Qualität werden wir auf den Platz bringen.“

Personal: Fraglich sind die Einsätze von Benjamin Barthel und Moritz Zingen (beide erkältet).

Rot-Weiss Wittlich - TuS Immendorf (Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasenplatz am Bürgerwehr, Wittlich)

Ausgangslage: Nach dem Abgang von Trainer Guido Habscheid und seinen drei Söhnen Moritz, Nils und Tim „müssen wir diesen Schock erst mal wegstecken“, bekennt August Schlotter. Der langjährige und einst bei zahlreichen Vereinen in der Region erfolgreiche Trainer springt bis Saisonende als Coach von Rot-Weiss ein. Unterstützt wird der etatmäßige Sportliche Leiter von Club-Urgestein Tamer Yigit und Assistenzcoach Rodalec Souza. Mit dem „kleinen, aber feinen Kader“, so Schlotter, gelte es nun erst mal, die 40-Punkte-Marke zu erreichen. Gegen Mitaufsteiger Immendorf erwartet er von seinem Team einen mutigen, offensiv ausgerichteten Auftritt. Zudem baut Schlotter auf die bekannte defensive Stabilität.

Personal: Abwehrspieler Matthias Heck soll laut Schlotter in etwa zwei Wochen wieder fit sein. Noch länger werden die Wittlicher indes auf Angreifer Luca Schütz verzichten müssen.

FV Hunsrückhöhe Morbach – SG Mülheim-Kärlich (Sonntag, 15 Uhr, Morbach, Alfons-Jakobs-Stadion)

Ausgangslage: Beim Duell der beiden Tabellennachbarn geht es für die Hunsrücker vorerst darum, den vierten Platz zu festigen. Kurios ist hierbei, dass alle drei bisherigen 2024er Spiele für die Fußballvereinigung bisher ohne Sieger endeten. Nun möchten die Morbacher endlich wieder dreifach punkten. „Wir müssten ein paar Punkte mehr haben, daher sind wir aktuell nicht ganz zufrieden. Wir haben zwei Mal in der letzten Minute den Sieg aus der Hand gegeben. Für mich geht es in erster Linie jetzt darum, wieder besseren und schöneren Fußball zu spielen. Das müssen wir uns wie in der Vorrunde hart erarbeiten. Daher spielt auch die Tabelle aktuell gar keine Rolle für uns“, sagt FVH-Coach Thorsten Haubst.

Personal: Mit Sebastian Schell und Julian Eibes kehren zwei zuletzt erkrankte Spieler in den Kader zurück. Hinter dem Einsatz von André Petry (ebenfalls erkrankt) steht noch ein Fragezeichen. Auch Marcel Koster (Rippenprobleme) ist für die Partie gegen Mülheim-Kärlich fraglich.

Aufrufe: 015.3.2024, 22:30 Uhr
Vinzenz Anton/Andreas Arens/Alexander KristAutor