2025-12-17T10:26:01.779Z

Ligabericht
Packendes Kopfballduell zwischen dem Reuther Spielertrainer Tom Wildenauer (links) und dem Grafenwöhrer Kapitän Marcel Pfab (rechts). Die Garnisonsstädter nahmen mit einem 3:0 alle zu vergebenden Punkte aus Premenreuth mit und sind damit Verfolger Nummer 1 des Spitzenduos.
Packendes Kopfballduell zwischen dem Reuther Spielertrainer Tom Wildenauer (links) und dem Grafenwöhrer Kapitän Marcel Pfab (rechts). Die Garnisonsstädter nahmen mit einem 3:0 alle zu vergebenden Punkte aus Premenreuth mit und sind damit Verfolger Nummer 1 des Spitzenduos. – Foto: Creativ-Action.de

Führungsduo Auerbach/Trabitz ohne Makel - Grafenwöhr bleibt dran

Die beiden die Liga anführenden Teams gewinnen ihre Matches jeweils mit 3:0 +++ Grafenwöhr siegt mit dem gleichen Ergebnis und bleibt auf Tuchfühlung zu Rang 1 und 2 +++ Kellerduelle in Eschenbach und "Dumba" enden mit einem Remis

Keine Blöße gab sich das Führungsduo der Kreisliga Nord am zehnten Spieltag. Sowohl der SV 08 Auerbach (1./25 - 3:0 im Spitzenspiel in Eslarn), als auch die SpVgg Trabitz (2./23 - 3:0 gegen Haidenaab) lösten ihre Aufgaben am Wochenende erfolgreich und verteidigten damit ihre aktuelle Position. Schärfster Verfolger der 1 und der 2 ist nach seinem 3:0 beim TSV Reuth (6./15) die SV Grafenwöhr (3./20), die den beiden Führenden auf den Fersen bleibt.

Betrachten wir noch die Ergebnisse der Mannschaften, die - weil im hinteren Tabellendrittel platziert - Sorgenfalten besitzen: Da ist beim SV Kohlberg (14./3) die erhoffte, sofortige Reaktion auf den Trainerwechsel ausgeblieben, setzte es doch bei der Steinwaldelf des TSV Erbendorf (7./14) eine deutliche 0:4-Niederlage. Keinen Sieger hatten zwei Duelle, in denen sich vier gefährdete Teams in direkten Duellen gegenüberstanden: In Eschenbach trennte sich der SC (12./9) im Nachbarderby vom FC Vorbach (9./12) 3:3, ein paar Kilometer weiter musste sich der SC Kirchenthumbach (13./8) gegen den VfB Rothenstadt (11./9) mit einem 1:1 begnügen. Hier wie dort also weder "Fisch noch Fleisch" für alle Beteiligten, gegen einen Mitkonkurrenten wäre ein Dreier natürlich doppelt wichtig gewesen.

Nach einer Anfangsphase des gegenseitigen "Beschnupperns" war eine gekonnt vorgetragene Kombiniation der Ausgangspunkt für die Gästeführung nach einer Viertelstunde. Auerbach drückte nun aufs Gaspedal, kam zu weiteren Einschußchancen, ehe TSV-Torjäger Sebastian Striegl in der 24. Minute den ersten "Aufreger" in der Gästebox erzeugte. Nachdem auf der Gegenseite Matthias Förster nach 35 Zeigerumdrehungen noch ein "Riesenbrett" liegen gelassen hatte, machte er Manuel Trenz nur wenig später besser, als er einen Abwehrschnitzer des TSV eiskalt mit dem 0:2 bestrafte. Nach Wiederbeginn agierte die Heimelf mutiger, haderte dann damit, dass das vermeintliche 1:2 wegen Abseits keine Anerkennung fand. Im weiteren Verlauf holte die Heimelf alles aus sich heraus, um die Partie noch einmal spannender werden zu lassen, was ihr jedoch nicht mehr gelingen sollte. Das späte 0:3 hatte dann nur noch statistischen Wert.

"Schade, leider haben uns zwei individuelle Fehler heute die Punkte gekostet. Das Spiel war unterm Strich auf Augenhöhe, anfangs hat man meinem Team ein bisschen Nervosität angemerkt. Trotzdem haben wir stark gekämpft und eigentlich nichts Großartiges anbrennen lassen. Zwei Leichtsinnigkeiten unsererseits, die uns normal nicht passieren, führen dann zum 0:2-Halbzeitstand. Nach der Pause waren wir richtig bissig, haben alles in die Waagschale geworfen und auch richtig gut verteidigt. Leider wurde uns der Treffer zum 1:2 aberkannt, das ist bitter, da wäre es hintenraus sicherlich nochmal spannend geworden. Das 0:3 war dann klar, weil wir alles nach vorne geworfen haben. Trotz der Niederlage können wir erhobenen Hauptes unsere erste Heimniederlage hinnehmen", sagte TSV-Spielertrainer Peter Rackl.

"Wir sind gut ins Spiel gekommen und konnten das erste Tor gut herausspielen. In der Folge haben wir es versäumt, das zweite Tor nachzulegen. Dennoch haben wir es dann kurz vor der Halbzeit geschafft, auf 2:0 zu erhöhen. Defensiv hatten wir das Spiel im Griff, auch nachdem Eslarn sich in der zweiten Halbzeit offensiver ausgerichtet hat. Hier hätten wir es spielerisch besser machen können und hätten die sich ergebenden Räume besser bespielen müssen. Es war heute vor allem eine Willensleistung meines Teams und dementsprechend war der Sieg auch - aus meiner Sicht - verdient", so Gästespielercoach Daniel Maier.

Tore: 0:1 Burak Isci (16.), 0:2 Manuel Trenz (41.), 0:3 Nicolas Bauer (90.+1) - Schiedsrichter: Sebastian Scheidler - Zuschauer:

Gut erholt von der ersten Saisonniederlage zeigte sich die SpVgg im Heimspiel gegen den Gast aus Oberfranken, der am Ende klare 3:0-Sieg war auch in der Höhe hochverdient. Während der Aufsteiger in die Erfolgsspur zurückkehrte und damit dem Tabellenführer aus Auerbach weiter im Nacken sitzt, rutschen die Gäste nach nun fünf Matches in Folge ohne Sieg in eine nicht ungefährliche Region der Tabelle ab, beträgt der Abstand zum ersten "Schleudersitz" doch nur noch zwei Punkte. Beide Trainer fassen die Geschehnisse in ausführlichen Statements zusammen:

"Der heutige Sieg geht auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung. Nach der Niederlage in Auerbach nahm ich Veränderungen in der Startelf vor. Von der ersten Minute an verlagerte sich das Geschehen fast ausschließlich in die Hälfte der Gäste, die sich mit zehn Mann tief in der Defensive verschanzten und lediglich auf vereinzelte Konter setzten. Mit dem Pausenpfiff fiel schließlich die verdiente Führung. Nach dem Seitenwechsel sorgten taktische Umstellungen sowie die Hereinnahme zusätzlicher Qualität für noch mehr Offensivdruck. Zahlreiche Chancen wurden herausgespielt, allerdings fehlte im Abschluss teilweise das nötige Glück - zudem erwischte der gegnerische Torhüter einen sehr guten Tag. Persönlich möchte ich Fatih Demir zu seinem Doppelpack gratulieren. Am Ende stand ein hochverdienter Erfolg, nicht mehr und nicht weniger. Festzuhalten bleibt allerdings, dass gegen den kommenden Gegner aus Eslarn eine klare Leistungssteigerung nötig sein wird, um weiterhin an der Tabellenspitze dranzubleiben", sagte SpVgg-Coach Thomas Baier.

"In der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht, klar hatte Trabitz mehr Spielanteile, zudem kann man nicht leugnen, dass die SpVgg doch einige herausragende Kicker in ihren Reihen besitzt, da kann man schon ein wenig neidisch sein. Nichtsdestotrotz haben wir gut dagegengehalten, konnten den ein oder anderen Entlastungsangriff starten und haben den Gegner insgesamt gut vom Tor weggehalten. Und dann - momentan für uns einfach typisch - kommt zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt der erste Gegentreffer durch ein Eigentor nach einer Ecke. Nach der Pause machte sich dann bemerkbar, dass wir in dieser Woche nicht trainieren konnten. Einmal platzbedingt und dann wollten wir nicht riskieren, dass die Kranken, die wir hatten, einen Rückschlag bekommen. So hat man gemerkt, dass vor allem bei den zuletzt Kranken, die Kraft zunehmend nachließ. Nach dem 2:0 war es dann schwer, unter dem Strich war es sicherlich ein verdienter Sieg von Trabitz, auch in der Höhe. Die Trauben hingen hoch, die Mannschaft hat gegeben, was sie geben konnte. Ein Lob noch dem Schiedsrichter, der souverän leitete, viel mit Spielern und den Trainern kommunizierte, so etwas gefällt mir. Es gilt nun, uns gegenseitig wieder aufzurichten. Auch wenn es aktuell schwere Spiele sind und auch die äußeren Umstände nicht unbedingt günstig sind - den Kopf in den Sand zu stecken, war noch nie mein Ding. Wir glauben weiter an uns, irgendwann wird das Glück auch uns mal wieder hold sein. Nun schauen wir nach vorne, ab sofort gilt des Fokus dem Spiel gegen Tremmersdorf. Wir arbeiten darauf hin, dass wir uns endlich einmal wieder für den Aufwand belohnen. Heute haben wir verdient verloren", so Gästetrainer Michael Kaufmann.

Tore: 1:0 Michael Lehner (45.+1/Eigentor), 2:0 und 3:0 Fatih Demir (60./68.) - Schiedsrichter: Robert Stich - Zuschauer: 150 - Zeitstrafe für Christopher Fleischmann (86./Trabitz)

Mit dem dritten Dreier in Folge hievte sich der SVK hoch auf Platz 5 und beendete gleichzeitig die Erfolgsserie des neuen Gästetrainers Robert Schäffler, der nach seiner Übernahme drei Siege nacheinander mit seinem Team feiern durfte. "Sicherheit ist die Mutter der Porzellankiste" lautete das Motto einer wenig aufregenden ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften der Absicherung des eigenen Tores oberste Priorität verliehen. Nach Wiederbeginn nahm das Match endlich Fahrt auf, einen ersten Fehler der Gäste bestrafte die Drechsler-Elf sofort mit dem 1:0. Wohl besaß der FCT quasi im Gegenzug die Chance auf den Gleichstand, letztendlich verdiente sich die Heimelf aber den Heimsieg unter dem Strich, weil sie in der finalen halben Stunde der Partie deutlich ihren Stempel aufdrückte.

"In einer chancenarmen ersten Halbzeit gab es nach etwas mehr als einer halben Stunde den ersten großen Aufreger, als es einen klaren Elfmeter für uns geben muss. Im zweiten Abschnitt hatten wir dann ein klares Chancenplus, deshalb auch ein absolut verdienter Heimsieg, den wir richtig erwachsen zu Ende gespielt haben", sagte SVK-Coach Oliver Drechsler im kurzen Statement.

"In Kulmain war es in der 1. Halbzeit - wie fast zu erwarten - ein von Taktik und Fehlervermeidung geprägtes Spiel auf überschaubarem Niveau. Auf beiden Seiten gab es kaum Torchancen und wenig Zug zum Tor. Es war irgendwie klar, dass das Team, das den ersten Fehler macht, gewinnt. Leider machten wir dann diesen in der 56. Minute. Hätte unsere einzige Großchance eine Zeigerumdrehung später zum Ausgleich geführt, wäre vielleicht etwas zu holen gewesen. In den letzten 30 Minuten hat sich dann Kulmain den Dreier aber redlich verdient", so Gästevorstand Wolfgang Seitz.

Tore: 1:0 Julian Lautner (56.), 2:0 Korbinian Stahl (74./Strafstoß), 3:0 Maximilian Kuhbandner (90.+5) - Schiedsrichter: Florian Drexler - Zuschauer: 180

Bereits nach einer halben Stunde war in dieser Partie die Messe gelesen. Ein frühes 1:0, der zweite Treffer nach zehn Minuten gaben der Heimelf Sicherheit. Für die Gäste, die sich nach dem Trainerwechsel viel vorgenommen hatten (Interimstrainer Michael Baumann zog sich selbst das Spielertrikot über), war dieser Spielstand in der Frühphase des Matches natürlich weniger erfreulich, sie taten sich im ersten Spielabschnitt schwer, dagegen zu halten. Nach dem Doppelschlag durch Sandro Hösl nach knapp einer halben Stunde legte die Steinwaldelf dann schon den Deckel auf den vierten Saisondreier. Nach Wiederbeginn konnte man dem SVK den Willen zur Ergebisverbesserung nicht absprechen, allerdings verlor der TSV nie die Kontrolle über das Spielgeschehen.

"Die ersten 30 Minuten haben wir sehr guten Fußball gespielt, danach kann man sagen haben wir es souverän zu Ende gespielt. Besonders im letzten Drittel hat man heute die Spielfreude gespürt und dass jeder hungrig auf den Ball war. Es war eine sehr gute, geschlossene Mannschaftsleistung. Vor allem freut es mich für Sandro, Lukas und Dilane, dass sie alle ihre Leistung mit zwei beziehungsweise einem Tor krönen konnten. Wenn wir jetzt noch eine gewisse Konstanz in unser Spiel bekommen, dann sehe ich den nächsten Wochen sehr positiv entgegen. Glückwunsch nochmal an meine Mannschaft und dem SV Kohlberg alles Gute für die restliche Saison", so Benny Scheidler, Coach der Steinwaldelf.

"Nach nur zehn Minuten lagen wir bereits mit zwei Toren zurück - das macht es dann natürlich schwierig, mit dem nötigen Selbstbewusstsein aufzutreten. Erbendorf war in der ersten Halbzeit sehr effizient und hat aus nahezu jeder gefährlichen Aktion Kapital geschlagen. Was mir dennoch positiv aufgefallen ist, war die Körpersprache unserer Jungs. Trotz des frühen Rückstands haben wir nicht den Kopf hängen lassen, sondern weiter versucht, Fußball zu spielen. Vor allem offensiv konnten wir uns im weiteren Spielverlauf wieder Chancen aus dem Spiel heraus erarbeiten", so der Kohlberger Spartenleiter Martin Lehner.

Tore: 1:0 Dilane Mayeko (4.), 2:0 Lukas Kastner (10.), 3:0 und 4:0 Sandro Hösl (29./31.) - Schiedsrichterin: Marieka Meier - Zuschauer: 110

Sechs Tore sahen die 250 Zuschauer in der Rogers Arena, am Ende teilten sich die beiden Nachbarrivalen wohl gerechterweise die Punkte. Dabei gehörte der erste Spielabschnitt deutlich den Rußweiherstädtern, die es nach dem frühen 1:0 verpassten, bei einigen Einschußchancen einen beruhigerenden Vorsprung herauszuschiessen. Der Ausgleich - kurz vor dem Pausentee - war dann psychologisch wichtig für den Gast, der nach Wiederbeginn durch einen Doppelschlag von Haroun Kahouli - er hatte schon das 1:1 markiert - das Blatt wendete. Nachdem der FC-Stürmer gar auf 4:1 hätte stellen können - die Messe wäre wohl gelesen gewesen - ging es schon in die so genannte "Crunchtime" der Partie, ehe der nie aufsteckenden Heimelf tatsächlich noch zwei Tore zum Gleichstand gelangen. Ja, in der Schlußphase bot sich dem SCE sogar noch die Chance auf den Lucky Punch.

"In der ersten Halbzeit hatten wir ein dickes Chancenplus, dementsprechend war unsere Führung auch hochverdient. Dann allerdings kassierten unglücklich mit dem Pausenpfiff den Ausgleich nach einem Standard. Vorbach war dann in der 2. Halbzeit besser im Spiel und stellte durch zwei schnelle Tore auf 1:3. Doch meine Mannschaft zeigte schließlich tolle Moral und einen großen Willen, wir kamen zum Ausgleich und besaßen zum Schluss sogar noch eine dicke Chance zum Sieg. Ich denke, dem Spielverlauf nach im Großen und Ganzen ein gerechtes Unentschieden", so SCE-Coach Mo Dal.

"Die Voraussetzungen waren wieder mehr als schlecht. Mit Heindl, Fastenmeier, Scharf, Lang und Pittner mussten wir weiter auf unsere Langzeitverletzten verzichten. Dazu kamen die Urlauber Fischer, Schmidt und Kaufmann. Außerdem fehlten Groher, Schwenk - beide verletzt - sowie der kranke Nico Lautner Nico und der beruflich verhinderte Speckner. Von daher hätte ich vor dem Spiel ein Unentschieden unterschrieben, nach dem Spiel fühlt es sich nicht so gut an. Grundsätzlich geht das Remis aber wahrscheinlich in Ordnung. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber besser und hätten höher als 1:0 führen können. In der 2. Halbzeit hätte Haroun Kahouli allein vor dem TW mit seinem vierten Treffer auf 1:4 stellen können, was wahrscheinlich die Entscheidung gewesen wäre. Hintenraus kassierten wir noch zwei Treffer zum Ausgleich, was sich dann eben nicht gut anfühlt. Wichtig für uns war der Punktgewinn auf jeden Fall, da wir den Abstand zum SC halten konnten. Am Ende war es auch ein Kraftproblem, nachdem wir zweimal verletzungsbedingt wechseln mussten. Unter dem Strich können wir mit dem Unentschieden leben und haben wieder sämtlichen Problemen getrotzt", sagte Gästetrainer Peter Schramm.

Tore: 1:0 Valentin Schieder (9.), 1:1, 1:2 und 1:3 Haroun Kahouli (44./50./63.), 2:3 Julius Richter (77.), 3:3 Erik Püttner (83.) - Schiedsrichter: Stefan Dormann - Zuschauer: 250

Ein Unentschieden, mit man hüben wie drüben im Buhlen ums Dasein in der Liga nicht unbedingt zufrieden sein kann. SC-Coach Andreas Freiberger fasst den Spielverlauf für FuPa ausführlich zusammen:

"Wie im Vorbericht erwähnt mussten wir auf viele Spieler verzichten, somit blieb uns nur ein Stammpieler aus unserer Viererkette. Dennoch konnten wir eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz stellen. Die erste Halbzeit war mehr oder weniger ein Abtasten auf beiden Seiten, somit ging es auch mit 0:0 in die Halbzeit.

Nach der Pause kamen wir deutlich besser aus der Kabine und konnten folgerichtig auch den 1:0-Führungstreffer erzielen. Über einen Einwurf Richtung Grundlinie konnte sich Gutte durchsetzen und den Ball mit einem scharfen Pass in die Mitte bringen, der mitgelaufene Spieler Schecklmann könnte den Ball direkt abnehmen und einnetzen. Leider konnte Rothenstadt nur wenige Minuten darauf - nach einem Fehler unserer Viererkette - den 1:1-Ausgleich erzielen. Nur kurz darauf traf Schecklmann nur die Latte und ein Nachschuss von Freiberger ging nur knapp am Tor vorbei. Von da an begann das Spiel hitzig zu werden. Wir drängten auf den Siegtreffer, was uns konteranfällig machte. So hatte Rothenstadt nochmal einige Großchancen, doch unser Keeper Lukas Held hielt uns im Spiel. Nachdem unser Kapitän Tim Frohnhöfer nach einem Presschlag und auch David Wilterius verletzungsbedingt aus der Viererkette ausgewechselt werden mussten, war es wichtig, wenigstens einen Punkt aus der Partie mitzunehmen, um Rothenstadt nicht davonziehen zu lassen. Kurz vor Schluss wurde noch einmal ein Spielzug unsererseits durch eine grobe Grätsche im Mittelfeld unterbunden, welche auch zu einer berechtigten Roten Karte führte. Unter dem Strich ist der Punkt - um hinten rauszukommen - zu wenig, doch um den Anschluss nicht zu verlieren, ist er dennoch sehr wichtig", so der Coach der Heimelf.

"Es war ein kampfbetontes Spiel, geprägt von vielen langen Bällen und dem Abwarten auf Fehler des Gegners - auf beiden Seiten. Wir hatten zwar insgesamt die etwas besseren Torchancen - insbesondere gegen Ende der Partie - doch unter dem Strich geht das Unentschieden in Ordnung. Aus unserer Sicht ist das Ergebnis zwar ärgerlich, aber wir nehmen die positiven Aspekte mit und richten den Blick auf die nächste Aufgabe", so Gästetrainer Manuel Funk.

Tore: 1:0 Julian Schecklmann (60.), 1:1 Eduard Lenz (67.) - Schiedsrichter: Christian Hirsch - Zuschauer: 150 - Platzverweis: Rot für Dominik Prem (90.+5/Rothenstadt)

Mit der SV Grafenwöhr hatte der TSV Reuth den bis dahin stärksten Gegner zu Gast, der über die komplette Spielzeit gesehen auch in der Höhe verdient den Platz als Sieger verließ. Die Hausherren schafften es nur in der ersten Halbzeit, das Spiel halbwegs offen zu gestalten, auch wenn hier die Spielanteile schon mehr auf Seiten der SVG waren. Kurz nach Wiederpfiff zur zweiten Halbzeit nutzte Timo Bachmeier einen Fehler im Aufbauspiel des TSV aus und sein Schuss aus 20 Metern Torentfernung schlug unhaltbar für TSV-Torwart Lukas Köllner im linken unteren Eck zur 0:1-Führung ein. Danach drückte der SVG weiter auf eine schnelle Vorentscheidung. In der 59. Spielminute konnte Köllner einen Schuss aus kurzer Distanz noch stark parieren, gegen den Nachschuss von Jenan Kesetovic aus halbrechter Position hatte er dann jedoch keine Chance mehr. Nach einem Freistoß erhöhte Marcello Siemski (73.) noch per Kopf auf 0:3, was auch den Endstand bedeutete. (Quelle: Spielbericht TSV Reuth).

"In der ersten Hälfte konnten wir die Gäste weitestgehend vom Tor fernhalten und hatten selbst einige gute Aktionen nach vorne. Die haben wir entweder etwas zu hektisch abgeschlossen oder die Hereingaben fanden keinen Abnehmer. In der zweiten Halbzeit übernahm dann Grafenwöhr mehr und mehr das Spielgeschehen. Ein Fehler im Spielaufbau brachte das 0:1. Das spielte natürlich dem Gegner in die Karten. Bevor wir nochmal Druck aufbauen konnten, fielen dann zwei weitere Treffer zum Endstand. Insgesamt ein faires Spiel, bei dem wir für einen Punktgewinn wahrscheinlich eine unserer Halbchancen in der ersten Halbzeit hätten nutzen müssen. Was mir gefällt, ist die Mentalität der Mannschaft, die auch als das Spiel quasi entschieden war nicht aufgesteckt hat", so TSV-Spielertrainer Martin Bächer.

"Eine reife Mannschaftsleistung meiner Truppe! Wir gewinnen am Ende verdient mit 3:0 in Reuth. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es mit 0:0 in die Kabine. In Halbzeit 2 hatten wir mehr Körner, konnten von der Bank aus nachlegen und haben folgerichtig die Tore gemacht. Donnerstag gegen Dumba wollen wir nun definitiv nachlegen. Wir sind gut dabei und so soll es bleiben", sagte Gästeübungsleiter Bobby Bafra.

Tore: 0:1 Timo Bachmeier (48.), 0:2 Jenan Kesetovic (59.), 0:3 Marcello Siemki (73.) - Schiedsrichter: Klaus Seidl - Zuschauer: 120.

Aufrufe: 029.9.2025, 11:40 Uhr
Werner SchaupertAutor