
Der Spitzenreiter der Berlin-Liga, die Füchse aus Reinickendorf, hat zum Jahreswechsel vier Spieler verabschiedet. Dafür sind (bisher) fünf Neue gekommen.
Furkan Yildirim, Yannick Wilhelm, Maximilian Dreger und Kaan Tüysüz werden in der Rückrunde nicht mehr für die Füchse auflaufen. Yildirim wechselte erst im zurückliegenden Sommer zu den Füchsen, absolvierte wettbewerbsübergreifend 16 Spiele, in denen er vier Tore erzielte. Der Vereinsmeldung zufolge geht es für den 26-Jährigen nun nach Malta. Wilhelm kam 2023 mit reichlich Berlin-Liga-Erfahrung in den Fuchsbau, war sofort Stammkraft. Nun zieht es den 25-Jährigen nach Australien. Dreger war zwölf Monate in Diensten der Füchse, kam aber meist nur von der Bank. Sein Ziel ist bisher nicht bekannt. Ebenso unklar ist die sportliche Zukunft von Tüysüz, der zweieinhalb Jahre für die Reinickendorfer spielte.
Den vier Abgängen stehen bisher fünf Neuzugänge gegenüber. Die Defensive verstärkt der mit ordentlich Oberliga-Erfahrung ausgestattete Abdul Arasek El Challouf. Der 27-Jährige spielte zuletzt für Lichtenberg 47, zuvor unter anderem für Staaken und Hertha 06. An seiner Seite könnte Jakob Getahun auflaufen. Der 19-Jährige, der beim BFC Dynamo ausgebildet wurde und dort zuletzt in der A-Junioren Regionalliga spielte, will bei den Füchsen seine ersten Schritte im Herrenbereich gehen.
Ebenfalls 19 Jahre jung ist Karim Abdel Hamid. Der Mittelfeldspieler sammelte in der Hinrunde erste Berlin-Liga-Minuten beim Oberliga-Absteiger SC Staaken, läuft künftig in der selben Liga für die Füchse auf. Auch Rayan Ait Manssour ist noch jung, wenn auch zwei Jahre älter als die beiden zuvor genannten Neuzugänge. Er kommt von der zweiten Mannschaft des FC Viktoria Berlin, überzeugte dort in den vergangenen 18 Monaten in der Landesliga.
In vorderster Reihe war Victor Sunday in der Hinrunde der Torjäger vom Dienst. Mit Enes Gök bekommt er nun einen neuen Konkurrenten im Sturm. Der 20-Jährige kommt vom Oberligisten Optik Rathenow, agierte dort in der Hinrunde allerdings ausschließlich als Joker. Zuvor sammelte er bei TeBe erste Erfahrungen.