Sorgte mit seinem späten Tor für Glückgefühle bei der Boruusia aus Rendsburg: Eric Schadewaldt.meyer
Sorgte mit seinem späten Tor für Glückgefühle bei der Boruusia aus Rendsburg: Eric Schadewaldt.meyer

Schadewaldt lässt Borussia 93 Rendsburg jubeln

Kreisklasse A, Staffel 3: Rendsburger feiern mit 1:0 über TSV Altenholz III erstes Erfolgserlebnis / Holtsee verteidigt Tabellenführung

In der Kreisklasse A, Staffel 3, verteidigte der SV Holtsee durch einen 3:1-Erfolg über den FC Holtenau 07 die Tabellenführung. Ärgster Verfolger bleibt der SSV Bredenbek, der beim VfB Kiel II zu einem 6:0-Sieg kam. Am Tabellenende feierte Borussia 93 Rendsburg mit dem 1:0 über den TSV Altenholz III sein erstes Erfolgserlebnis. Eric Schadewaldt ließ die Borussia durch den späten Treffer jubeln.

VfB Kiel II –SSV Bredenbek 0:6 (0:5)
Der SSV scheint in dieser Spielzeit ganz vorne mitmischen zu können, doch Coach Hauke Jensen schränkt ein: „Die Saison ist noch sehr lang und unser primäres Ziel ist es, im oberen Drittel zu landen.“ Seine Elf legte beim VfB fulminant los und führte bereits nach neun Minuten mit 3:0. „Besonders der dritte Treffer durch Dennis Miszlik stach heraus“, lobte Jensen das vorangegangene Kurzpassspiel seiner Jungs, die gegen völlig überforderte Gastgeber, insbesondere vor der Pause, wie aus einem Guss agierten. Nach Wiederbeginn verwalteten die Gäste die Führung. „Wir waren längst nicht mehr so zielstrebig. Aber das will ich dem Team angesichts des klaren Ergebnisses überhaupt nicht vorwerfen“, resümierte ein sichtlich zufriedener SSV-Trainer.

Tore: 0:1 Kriesten (1.), 0:2 S.-O. Schwanebeck (3.), 0:3 Miszlik (9.), 0:4 Kriesten (42.), 0:5 Miszlik (44.), 0:6 Bestmann (78.).Rote Karte: Finn Pede (82., Foulspiel, SSV).


SV Friedrichsort II –Gettorfer SC II 0:5 (0:2)
Die U23 des GSC nahm die Favoritenrolle an, ohne dabei zu glänzen. „Gegen eine Mannschaft, die in sechs Spielen bisher erst drei Tore erzielt hat, ging es erst einmal darum, seriös aufzutreten und die Partie siegreich zu gestalten“, sprach Gettorfs Coach Roland von einem Pflichtsieg gegen das Tabellenschlusslicht, der am Ende auch höher hätte ausfallen können.

Tore: 0:1 Nagi (25., ET), 0:2 Empen (29.), 0:3 Heinrich (58.), 0:4 Hartmann (70.), 0:5 Feddersen (81.).


FT Eintracht Rendsburg –TSV Borgstedt 1:6 (1:3)
Nimmt man die aktuelle Tabelle als Maßstab, ist es überraschend, mit welcher Deutlichkeit der TSV die Punkte aus Rendsburg entführte. „Es gibt halt solche Spiele, wo nichts zusammenpasst“, resümierte ein enttäuschter FT-Coach Sebastian Ross. Dabei konnte seine Elf die Partie bis zum 1:1 noch ausgeglichen gestalten, ehe ein Doppelschlag kurz vor der Pause zum 1:3 führte. „Davon haben wir uns nicht mehr erholt“, sprach Ross im zweiten Durchgang vom kollektiven Versagen. Man hatte sich eigentlich vorgenommen, die Borgstedter Ayke Arndt und Luca Schwark aus dem Spiel zu nehmen. Dieses Unterfangen geriet jedoch gründlich daneben, so dass am Ende eine auch in der Höhe verdiente 1:6-Niederlage stand.

Tore: 0:1 Schwark (3.), 1:1 Filipski (16.), 1:2 Arndt (44.), 1:3 Heines (45.), 1:4 Arndt (49.), 1:5 Schwark (50.), 1:6 Arndt (70.).


SV Holtsee –FC Holtenau 07 3:1 (1:1)
Der Tabellenführer benötigte eine 20-minütige Anlaufzeit und einen 0:1-Rückstand, um gegen eine zunächst mutig nach vorne agierende Gäste-Elf in die Partie zu finden. Als sich Jan-Kristoffer Bock über Außen energisch durchsetzte, musste Marek Stickelbruck nach der flachen Hereingabe nur noch den Fuß zum 1:1-Ausgleich hinhalten. In der Folgezeit bekamen die Hausherren die Partie allmählich besser in den Griff. „Ich hatte zudem den Eindruck, dass der FC in der zweiten Halbzeit seinem läuferisch und kämpferisch hohem Aufwand Tribut zollen musste“, erklärte SV-Trainer Ole Möller. Der Gastgeber bestimmte immer eindeutiger das Geschehen und mit dem sehenswerten Treffer von Simon Uppendahl zum 3:1 (65.) fiel die Entscheidung zugunsten des Spitzenreiters.

Tore: 0:1 Menzel (19.), 1:1 Stickelbruck (22.), 2:1 Bock (55.), 3:1 Uppendahl (65.).


Borussia 93 Rendsburg –TSV Altenholz III 1:0 (0:0)
Die Erleichterung über den ersten Saisonsieg war bei den Borussen riesengroß. Gerade in der Anfangsphase merkte man den Möller-Schützlingen die Nervosität an, so dass Rendsburgs Keeper Lars Goerges seine Mannschaftzunächst vor einem Rückstand bewahren musste. „So langsam haben wir uns dann frei geschwommen“, meinte Trainer Karsten Möller. Die Krönung für die Leistungssteigerung blieb vor dem Pausenpfiff allerdings noch aus, weil Nico Möller per schöner Direktabnahme nur den Querbalken traf (45.). „Das wäre durchaus einen Treffer wert gewesen“, ärgerte sich der Coach, dessen Elf auch nach Wiederbeginn erneut nur ganz langsam in Tritt kam. Letztlich reichte das späte Tor von Eric Schadewaldt zum 1:0, da Goerges im Rendsburger Kasten einen Sahnetag erwischte.

Tore: 1:0 Schadewaldt (82.).


FSV Friedrichsholm –SG Friedrichstadt-Seeth-Drage4:4 (4:3)
FSV-Coach Berndt Gosch sprach von einem „Wahnsinns-Spiel“, denn beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Vor allem die Phase zwischen der 18. und 34. Minute hatte es in sich, als die Gastgeber erst mit 0:2 in Rückstand gerieten und dann durch vier Treffer des überragenden Rene Pettke mit 4:3 in Führung gingen. Als dann Gäste-Keeper Melf-Oliver Friese nach einer Notbremse vorzeitig vom Platz musste (Rote Karte/62.), deutete alles auf einen Friedrichsholmer Sieg hin. Doch neun Minuten vor dem Abpfiff gelang dem ebenfalls überragenden Sidney Gordon Pein der laut Gosch der „nicht unverdiente“ Ausgleichstreffer.

Tore: 0:1 Christiansen (18.), 0:2 Pein (20.), 1:2 Pettke (22.), 1:3 Pein (25.), 2:3 Pettke (26.), 3:3 Pettke (27.), 4:3 Pettke (34.), 4:4 Pein (81.).


TSV GH Lütjenwestedt –TSV Oldendorf 5:2 (3:1)
Das Team von GH-Trainer Adrian Königsmann hatte die Partie jederzeit im Griff. Mit einem Freistoß in den Winkel brachte Andre Wendt die Hausherren früh in Führung (8.), ehe der vielversprechende Neuzugang Enno Hein auf 2:0 erhöhte. Als Bennet Poehls nach gut einer halben Stunde das 3:0 markierte, stellte sich die Frage nach dem späteren Sieger schon nicht mehr, obwohl ein haarsträubender Rückpass über 40 Meter noch vor dem Seitenwechsel das 1:3 bedeutete. Ein verwandelter Foulelfmeter von Wendt und ein Alleingang von Max Hadenfeldt sorgten für klare Verhältnisse. Königsmann: „Jetzt gilt es gegen den Münsterdorfer SV nachzulegen, um in der Tabelle endlich mal ein Stück nach vorne zu rücken.“

Tore: 1:0 Wendt (8.), 2:0 Hein (21.), 3:0 Poehls (36.), 3:1 Ramm (40.), 4:1 Wendt (54., FE), 5:1 Hadenfeldt (72.), 5:2 Wolf (84.).
Aufrufe: 025.9.2017, 19:15 Uhr
SHZ / nkiAutor

Verlinkte Inhalte