Bleiben auch in der kommenden Saison die Steuermänner beim FSV Winkel: Patrik Simon (li.) und Sebastian Locker (re.).
Bleiben auch in der kommenden Saison die Steuermänner beim FSV Winkel: Patrik Simon (li.) und Sebastian Locker (re.). – Foto: Tom Klein

FSV Winkel setzt auf Kontinuität

Trainerteam um Sebastian Locker verlängert +++ Locker: "Bin mit der Ausrichtung und Entwicklung des Vereins zufrieden"

Winkel. Es war zweifellos ein sehr turbulentes Jahr, das der Fußball-Kreisoberligist FSV Winkel erlebt hat. Erst die coronabedingte Saisonunterbrechung, dann der Aufstieg aus der A-Liga dank der Quotientenregelung, die ersten Auftritte in der neuen Liga und dann die erneute Zwangspause. Mit den Zusagen des Trainertrios um Sebastian Locker, Patrik Simon und Klaus Derstroff brechen nun ruhigere Zeiten an.

In diesen unbeständigen Zeiten bauen die Rheingauer jedoch weiterhin auf Kontinuität. Denn der FSV wird auch in der kommenden Saison auf das bewährte Trainerteam um Sebastian Locker, Patrik Simon und Torwarttrainer Klaus Derstroff setzen können. „Wir sind mit der Arbeit des Trainerteams sehr zufrieden. Wegen der Corona-Situation konnten wir die Verlängerung zwar noch nicht final abschließen, aber das ist quasi nur noch Formsache“, so der erste Vorsitzende Armin Lappas.

Nach dem Aufstieg hat sich die junge Truppe sehr schnell an die Liga gewöhnt und steht aktuell im gesicherten Mittelfeld. „Ich bin mit dem bisherigen Verlauf sehr einverstanden. Wir konnten gut mithalten und haben keine Partie klar verloren. Ich sehe uns in der Liga angekommen“, sagt Trainer Locker. Großen Anteil daran hat das intakte Teamgefüge und die mannschaftliche Geschlossenheit. Viele der Spieler spielen bereits lange zusammen und identifizieren sich mit dem Verein. Eine Entwicklung, die nach den Gruppenliga-Zeiten der Rheingauer angestoßen wurde und mittlerweile Früchte trägt. „Ich bin mit der gesamten Ausrichtung und Entwicklung des Vereins zufrieden. Deswegen haben wir auch als Trainerteam zugesagt, um den Weg weiter voranzutreiben“, erklärt Locker.

Angst, Leistungsträger durch Angebote höherklassige Vereine zu verlieren, hat der 48-Jährige nicht. Obwohl in der jüngeren Vergangenheit einige Winkler Akteure den Weg in höhere Gefilde gegangen waren. „Natürlich kann man nie voraussagen, ob man den ein oder anderen Spieler verliert. Das hat aber auch oft arbeits- oder studienbedingte Hintergründe. Ich habe den Eindruck, dass sich die Jungs im Kollektiv sehr wohlfühlen und sich super verstehen.“

Für den Rest der Saison sieht Locker maximal noch die Fortführung der Vorrunde als möglich an. So seien die restlichen acht bis zehn Spiele mit englischen Wochen gerade noch zu absolvieren. Dennoch müsse es freilich genug Vorlaufszeit und entsprechend niedrige Infektionszahlen geben. Außer Frage steht jedoch, dass auch im Lager des Kreisoberligisten, die Lust nach Fußball wieder groß ist.

776 Aufrufe22.2.2021, 14:00 Uhr
Henri SolterAutor

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