
Der Preußen Cup des SV Preußen 90 Beeskow hat am heutigen Samstag einen sportlich eindeutigen Sieger hervorgebracht. In Beeskow entwickelte sich ein kompakter, intensiver Turniertag mit acht Mannschaften, zwei Vorrundengruppen und einer klar strukturierten K.-o.-Phase. Gespielt wurde über zehn Minuten, was dem Turnier ein hohes Grundtempo verlieh. Am Ende setzte sich der FSV Union Fürstenwalde II mit beeindruckender Konsequenz durch und krönte einen Turnierauftritt, der von Beginn an auf Titelkurs lag.
Ein traditionsreicher Rahmen
Der Preußen Cup blickt auf eine lange Geschichte zurück und gehört zu den festen Terminen im regionalen Hallenkalender. Auch die 27. Auflage blieb dem bewährten Modus treu. Acht Teams traten in zwei Vierergruppen an, die jeweils besten zwei qualifizierten sich für die Halbfinals. Ergänzt wurde der Turnierplan durch Platzierungsspiele, sodass jede Mannschaft bis zum Ende im Wettbewerb blieb. Diese Struktur sorgte für einen durchgehenden sportlichen Rhythmus ohne Leerlauf.
Gruppe A: Erkner setzt früh Akzente
In der Gruppe A überzeugte der FV Erkner 1920 mit drei Siegen aus drei Spielen. Sechs erzielte Tore bei nur einem Gegentreffer unterstrichen die Stabilität des Teams. Dahinter entwickelte sich ein enger Kampf um Platz zwei. Gastgeber SV Preußen 90 Beeskow sammelte vier Punkte und sicherte sich damit den Einzug ins Halbfinale. Der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt folgte mit drei Zählern auf Rang drei, während der MSV 19 Rüdersdorf mit einem Punkt den Gruppenabschluss bildete.
Gruppe B: Fürstenwalde mit klarer Linie
In der Gruppe B ließ der FSV Union Fürstenwalde II von Beginn an keinen Zweifel an seinen Ambitionen. Drei Siege, ein Torverhältnis von 9:1 und neun Punkte bedeuteten souverän Platz eins. Der SV Waßmannsdorf 1956 behauptete sich mit sechs Punkten als Zweiter. Der FC Union Frankfurt und der SV Germania 90 Schöneiche komplettierten die Gruppe, konnten jedoch nicht entscheidend in den Kampf um die Halbfinalplätze eingreifen.
Die Halbfinals als klare Wegmarke
Mit dem Start der Halbfinals verdichtete sich das Turnier spürbar. Der SV Preußen 90 Beeskow traf auf den FSV Union Fürstenwalde II und musste sich deutlich geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale setzte sich der FV Erkner 1920 klar gegen den SV Waßmannsdorf 1956 durch. Damit standen zwei Teams im Endspiel, die bereits in der Vorrunde ihre Gruppen dominiert hatten.
Platzierungsspiele mit eigener Dynamik
Auch die Spiele um die weiteren Plätze boten Spannung. Im Spiel um Platz sieben setzte sich der SV Germania 90 Schöneiche gegen den MSV 19 Rüdersdorf durch. Das Spiel um Platz fünf entschied der FC Union Frankfurt nach Neunmeterschießen gegen den FSV Dynamo Eisenhüttenstadt für sich. Diese Begegnungen zeigten, dass auch abseits des Titelrennens um jede Platzierung mit Einsatz gespielt wurde.
Ein einseitiges Finale
Das Endspiel entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit. Der FSV Union Fürstenwalde II ließ dem FV Erkner 1920 keine Chance und gewann das Finale deutlich mit 7:0. Damit krönte Fürstenwalde einen Turniertag, an dem das Team sowohl defensiv stabil als auch offensiv äußerst effizient agierte. Der Finalerfolg war Ausdruck einer über den gesamten Wettbewerb hinweg konstanten Leistung.
Das Spiel um Platz drei
Im Spiel um Platz drei traf der Gastgeber SV Preußen 90 Beeskow auf den SV Waßmannsdorf 1956. In einer intensiven Begegnung setzte sich Waßmannsdorf durch und sicherte sich den dritten Rang, während Beeskow als Vierter abschloss. Für den Ausrichter blieb damit ein Platz unter den besten vier, verbunden mit einer ordentlichen Turnierleistung.