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FSV Luckenwalde: "Bei uns gibt es noch einige personelle Fragezeichen"

Nach dem gestrigen Rücktritt von Trainer Patrick Weiser wartet auf den Regionalligisten FSV 63 Luckenwalde das Spiel in der zweiten Runde des Landespokals beim Brandenburgligisten BSG Stahl Brandenburg.

von red · 02.09.2026, 13:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Stefan Fiebiger

Nur wenige Tage nach der Niederlage gegen den BFC Dynamo und unmittelbar nach dem Rücktritt von Trainer Patrick Weiser wartet auf den FSV 63 Luckenwalde die nächste Herausforderung. In der zweiten Runde des Landespokals tritt der Regionalligist am Sonnabend um 15 Uhr beim Brandenburgligisten BSG Stahl Brandenburg an. Für Luckenwalde geht es darum, trotz personeller Fragezeichen im Wettbewerb zu bleiben.

Pokalaufgabe in einer bewegten Woche

Die Tage vor dem Pokalspiel bringen für den FSV 63 Luckenwalde einige Herausforderungen mit sich. Erst am gestrigen Dienstag war Patrick Weiser aus gesundheitlichen Gründen als Trainer zurückgetreten. Nun richtet sich der Blick auf die sportliche Aufgabe in Brandenburg. Trotz der schwierigen Begleitumstände ist die Vorfreude auf den Wettbewerb vorhanden. Sport-Geschäftsführer Hendrik Brösel sagt gegenüber FuPa: „Wir freuen uns, am Wochenende in den Pokalwettbewerb einsteigen zu können. Natürlich möchten wir möglichst lange in diesem Wettbewerb dabei bleiben.“

Luckenwalde erwartet einen ambitionierten Gegner

Dass der Regionalligist die Aufgabe bei der BSG Stahl Brandenburg ernst nimmt, macht Hendrik Brösel deutlich. Luckenwalde trifft auf einen Gegner, der sich nach Einschätzung des Sport-Geschäftsführers schnell in seiner Spielklasse zurechtgefunden hat. „Mit Stahl erwartet uns ein ambitionierter Brandenburgligist, der schon nach nur einer Saison in der Liga etabliert ist“, sagt Hendrik Brösel.

Ein Sieger muss am Ende feststehen

Für den FSV 63 Luckenwalde unterscheidet sich die Ausgangslage im Landespokal grundlegend vom Ligaalltag. In der zweiten Runde reicht kein Unentschieden, am Ende muss eine Mannschaft weiterkommen. Entsprechend stellt sich Luckenwalde auf eine intensive Aufgabe ein. „Es muss an diesem Tag einen Sieger geben, entsprechend umkämpft wird das Spiel sein“, erklärt Hendrik Brösel.

Personelle Fragezeichen vor dem Pokalspiel

Nicht nur der Trainer-Rücktritt beschäftigt Luckenwalde vor der Begegnung. Auch beim zur Verfügung stehenden Personal sind noch nicht alle Fragen beantwortet. Klar ist bereits, dass der FSV 63 Luckenwalde nicht auf alle Spieler in Brandenburg zurückgreifen kann. Hendrik Brösel ordnet die Situation gelassen ein: „Bei uns gibt es noch einige personelle Fragezeichen, die es Richtung Wochenende zu klären gilt. Aus dem Vollen werden wir nicht schöpfen können. Das ist aber nichts Ungewöhnliches.“

Niederlage gegen den BFC Dynamo wirkt nach

Sportlich geht Luckenwalde mit einer Niederlage aus der Regionalliga Nordost in das Pokalwochenende. Im vergangenen Ligaspiel musste sich der FSV 63 Luckenwalde vor 1050 Zuschauern dem BFC Dynamo mit 0:2 geschlagen geben. Ludwig Bölke brachte den Gegner in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Bereits in der 29. Minute erhöhte Levin Mattmüller auf 2:0.

Luckenwalde steckt im Tabellenkeller

Die Niederlage hat die angespannte Lage in der Regionalliga Nordost nicht verbessert. Nach sieben Spielen steht der FSV 63 Luckenwalde mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 5:18 auf dem 17. Tabellenplatz. Der BFC Dynamo belegt dagegen mit elf Punkten und 10:8 Toren Rang acht. Der Pokal bietet Luckenwalde nun eine andere Bühne, auf der die Situation in der Liga für einen Nachmittag in den Hintergrund rückt.

Der Blick richtet sich auf Stahl Brandenburg

Am Sonnabend um 15 Uhr wartet mit der BSG Stahl Brandenburg die nächste Aufgabe. Für den FSV 63 Luckenwalde beginnt dann der Landespokal, in dem die Mannschaft möglichst lange vertreten sein möchte. Nach der Niederlage gegen den BFC Dynamo, dem Rücktritt von Trainer Patrick Weiser und den noch offenen Personalfragen kommt die Partie in einer bewegten Phase. Gleichzeitig ist das Ziel klar formuliert: Luckenwalde möchte die zweite Runde überstehen und seinen Weg im Wettbewerb fortsetzen.