Fünfter bei der Unterbrechung

FSV Jägersburg: Aufsteiger hat Klassenerhalt so gut wie sicher

Als Tabellen-Fünfter der Süd-Gruppe der zweigeteilten RPS-Oberliga ging der FSV Jägersburg in die Corona-Pause. Das lässt im Abstiegskampf hoffen, selbst wenn die Runde fortgesetzt wird. Die Qualifikation für die Meisterrunde ist möglich, allerdings ist fraglich, ob diese dann noch ausgespielt wird.

Der FSV Jägersburg könnte aus saarländischer Sicht zur positiven Überraschung der Saison werden. Der Aufsteiger, der in der abgelaufenen Saarlandliga-Runde lediglich den dritten Rang belegte, startete etwas holprig in die zweigeteilte Oberliga-Runde, fing sich aber im Herbst und stand bei der Unterbrechung unter den ersten sechs Teams der Südgruppe, was die Qualifikation zur Meisterrunde zur Folge hätte. Allerdings konnte nicht mal die Vorrunde zu Ende gespielt werden. „Wir wissen ja noch nicht, wie es weitergeht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch noch die Rückrunde der Südgruppe gespielt wird, das wären ja noch 13 Spiele, wenn wir an Ostern anfangen und Mitte Juni fertig werden sollen, darf dann aber überhaupt nichts mehr passieren. Wir können derzeit ja noch nicht mal trainieren und es soll vier Wochen Vorlaufzeit geben vor dem ersten Spiel“, gibt FSV-Trainer Tim Harenberg zu bedenken. Der aktuelle fünfte Platz würde bei Abbruch der Runde auf jeden Fall zum Klassenerhalt reichen, auch wenn die Meisterrunde nicht ausgespielt wird. Bis zum Ende der Vorrunde sind es noch zwei Spiele, die wird wohl noch zu Ende gespielt werden können, liefert dann aber auch kein sportlich zufriedenstellendes Ergebnis. „Wir rechnen schon fest damit, dass wir in der Oberliga bleiben. Wenn die Runde komplett abgebrochen wird, wären alle jetzigen Teams wieder dabei. Aber so richtig planen kann man nicht, wenn man keinen konkreten Termin hat, das war schon im Frühjahr beim ersten Lockdown so“, ergänzt er. Damals hatte der Abbruch für den FSV einen günstigen Ausgang genommen. Da alle Vizemeister in die Oberliga befördert wurden und der SC Halberg Brebach auf den Aufstieg verzichtete, rückten die Homburger nach. Eine personelle Entscheidung über das Saisonende hinaus gibt es bereits, Alexander Schmieden, einst Jugendspieler beim 1. FC Saarbrücken und später für die SV Elversberg in der dritten Liga aktiv, wechselt zum aktuellen Ligakonkurrenten SV Röchling Völklingen. “Viele andere Akteure werden bleiben, ich werde auch in der kommenden Runde FSV-Trainer sein. Wir werden uns nur punktuell verändern. Ich denke nicht, dass es große personelle Änderungen gibt in der neuen Runde“, sagt Harenberg abschließend.

Aufrufe: 25.2.2021, 10:03 Uhr
FriedAutor

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