2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

FSV Frankfurt empfängt Schlusslicht: Pflichtaufgabe oder Stolperstein?

Am 25. Spieltag der Regionalliga Südwest empfangen die Hessen den Bahlinger SC. Dieses Duell könnte für die Jagd auf die Tabellenspitze bereits vorentscheidend werden.

von fue · Heute, 10:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Fritz Zimmermann

Der Traum vom Aufstieg droht für den FSV Frankfurt endgültig zu platzen. Nach der starken Rückrunde ist der Rückstand auf die Tabellenspitze der Regionalliga Südwest weiterhin nicht kleiner geworden und lässt keinen Spielraum mehr für Fehler. Gegen das Schlusslicht Bahlinger SC zählt am Samstag vor heimischer Kulisse nur ein Sieg, um den Anschluss an die Tabellenspitze überhaupt noch am Leben zu erhalten.

Pflichtaufgabe im Saisonendspurt


Am 25. Spieltag der Regionalliga Südwest stehen die Hausherren gewaltig unter Zugzwang. Mit 40 Punkten nach 24 absolvierten Partien rangieren die Frankfurter zwar noch auf dem dritten Tabellenplatz, doch der Traum von der Meisterschaft ist dramatisch in die Ferne gerückt. Der Spitzenreiter SGV Freiberg ist mit 51 Zählern bereits auf elf Punkte enteilt und wirkt uneinholbar, dahinter wartet die ebenso starke SG Sonnenhof Großaspach.

Wenn die Elf von Trainer Tim Görner die minimalen Titelhoffnungen nicht vorzeitig begraben möchte, ist am Samstag um 14 Uhr ein Heimsieg zwingend erforderlich. Der Abstand nach oben wird immer größer, weshalb die Mannschaft nun zwingend eine neue Siegesserie starten muss.

Ein mühsamer Punktgewinn in Trier


Dass sich der FSV seit der Rückrunde deutlich schwerer tut als erhofft, zeigte das 1:1-Unentschieden am vergangenen Wochenende beim SV Eintracht Trier 05. Vor 2514 Zuschauern gerieten die Frankfurter durch den Treffer von Frederik Rahn in der 58. Minute zunächst in Rückstand. Erst in der packenden Schlussphase erlöste Lukas Gottwalt (83.) sein Team mit dem enorm wichtigen Ausgleichstor.

Gegen die von Thomas Klasen trainierten Hausherren ließ der FSV damit weitere, im Anschluss an die Spitze wichtige Punkte liegen. Solche Ausrutscher darf sich die Görner-Elf nun absolut nicht mehr erlauben.

Schwächster Auswärtsgegner zu Gast


Nun reist mit den Gästen vom Kaiserstuhl das Tabellenschlusslicht an den Main. Die Südbadener weisen eine ernüchternde Bilanz von lediglich 13 Punkten und einem Torverhältnis von 22:54 auf. Besonders in der Fremde tritt der kommende Gegner bisher völlig harmlos auf: Mit erst einem einzigen Auswärtssieg ist das Team die schwächste Auswärtsmannschaft der gesamten Liga.

Zudem warten die Gäste in der kompletten Rückrunde noch auf einen Erfolg; seit neun quälenden Spielen gab es keinen Dreier mehr. Für Frankfurt muss dieses Duell daher eine klare Pflichtaufgabe auf dem Weg zurück in die Erfolgsspur sein.

Warnung vor dem Underdog


Dennoch wäre es für den Titelkandidaten fatal, den Underdog auf die leichte Schulter zu nehmen. Die von Marco Schneider trainierten Gäste verbuchten zuletzt zwei Unentschieden in Folge und ärgerten dabei ausgerechnet den Tabellenführer aus Freiberg. Laurin Tost entriss Freiberg mit dem 2:2 in der 90. Minute noch den sicher geglaubten Sieg.

Der FSV hat zudem selbst warnende Erinnerungen an das Hinspiel: Damals, noch unter dem gegnerischen Trainer Stefan Reisinger, gerieten die Frankfurter durch Erijon Shaqiri (55.) in Rückstand und konnten sich erst spät durch Cas Peters (75.) zu einem enttäuschenden 1:1 retten.

Ein solcher Punktverlust wäre am Samstag vielleicht das endgültige Aus im Aufstiegskampf.