Der VfL Halle 96 (in rot/ Archiv) wartet seit vier Spielen auf einen Sieg  (F. Steven Schaap)
Der VfL Halle 96 (in rot/ Archiv) wartet seit vier Spielen auf einen Sieg (F. Steven Schaap)

Sonntag wartet "Wundertüte Plauen"

Vorschau: VfL Halle 96 gastiert im Vogtland +++ Barleben und Bernburg mit Duellen auf Augenhöhe +++ Sandersdorf unter Flutlicht gegen CZ Jena II

Die Vertreter Sachsen-Anhalts stehen an diesem Wochenende in der Oberliga Süd erneut vor der Herausforderung, Punkte für die selbstgesteckten Ziele einzufahren. Bereits am Freitagabend erwartet Union Sandersdorf im zweiten Flutspiel in Serie die Regionalliga-Reserve von Carl Zeiss Jena. Am Samstag empfängt Askania Bernburg vor heimischer Kulisse Liga-Neuling Wismut Gera. Tags darauf reist der VfL Halle 96 ins Vogtlandstadion zum Absteiger VFC Plauen. Zeitgleich kann Aufsteiger FSV Barleben im Heimspiel gegen Schlusslicht Eisenach eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.

SG Union Sandersdorf - FC Carl Zeiss Jena II (Fr 18:30)

(Hier geht's zum Vorbericht)


Schiedsrichter: Daniel Kresin (Olympia)

TV Askania Bernburg - BSG Wismut Gera (Sa 14:00)

Bernburg kassierte in der Vorwoche trotz guter Anfangsphase eine 1:3-Niederlage beim FC International Leipzig. Die frühe 1:0-Führung durch Bäcker (7.) konterte der Gastgeber aus Sachsen und kam zu einem nicht unverdienten Erfolg. Neben der Niederlage verlor Bernburg auch noch Hinrichsmeyer (Verdacht auf Wadenbeinbruch) und Olkhovsky (Platzverweis nach Tätlichkeit). Am Samstag trifft die Elf von Trainer Thomas Diedrich auf den Neuling aus Gera. Gegen die Wismut-Kicker, die aktuell mit drei Unentschieden und ebenso vielen Niederlagen aus sechs Partien auf dem vorletzten Tabellenplatz rangieren, wäre mit einem Heimsieg der Sprung ins Mittelfeld der Liga möglich. Zudem würde man einen direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt auf Distanz halten.

Schiedsrichter: Ronny Walter (Hartha)

FSV Barleben - FC Eisenach (So 14:00)
Für den Liga-Neuling bietet sich in der Begegnung vor heimischer Kulisse die Möglichkeit, nicht nur die 0:3-Niederlage im Sachsen-Anhalt-Derby bei Union Sandersdorf vergessen zu machen. Auch kann die Elf von Mario Middendorf gegen den Tabellenletzten aus Thüringen mit einem Heimsieg der Abstiegszone verlassen. Der Trainer warnt jedoch vor dem Gegner: "Eisenach scheint sich gefunden zu haben. Mit zwei Remis in Folge gegen Gera und Rudolstadt (jeweils 1:1/ Anm. d. Red.) scheint die Defensive nun gefestigt. Das ist eine Mannschaft, die über den Teamgeist ins Spiel findet." Da kommt es dem FSV-Coach natürlich sehr gelegen, dass Torjäger Christopher Kalkutschke nach langer Verletzungsmisere wieder zurück ist. "Er ist für uns mit seiner Präsenz und seine hohe Qualität natürlich enorm wichtig. Kalli braucht jetzt Spielpraxis und wird wohl am Sonntag von Beginn an mitwirken" stellt Middendorf seinem Torjäger einen Platz unter den ersten Elf in Aussicht. Um das Ziel "Klassenerhalt" zu erreichen, muss gegen Teams wie Eisenach, die sich mit Barleben auf Augenhöhe bewegen, gepunktet werden. Doch der Trainer weiß um den wöchentlichen Akt, immer am Limit spielen zu müssen. "Mit mannschaftlicher Geschlossenheit können wir den Abwärtstrend stoppen. Drei Niederlagen am Stück hat es hier in Barleben schon lange nicht mehr gegeben. Jetzt erwartet uns mit Eisenach wieder eine schwere Kiste, wo wir als Team fungieren und die Fehlerzahl gering wie möglich halten müssen" blickt Middendorf auf den kommenden Sonntag.

Schiedsrichter: Daniela Illing (Limbach)

VFC Plauen - VfL Halle 1896 (So 14:00)

Nach dem goldenen August mit sieben Zählern aus drei Partien kehrte im September etwas Tristesse im Stadion am Zoo ein. Aus den letzten drei Begegnungen holte die Elf von Trainer Lars Holtmann lediglich zwei Punkte und eine 0:4-Pleite bei Lok Leipzig, "wo wir absolut zurecht unterlegen waren" so VfL-Coach Holtmann. In der Vorwoche vergab man vor eigener Kulisse die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen die Reserve von Rot-Weiß Erfurt die Mini-Krise zu beenden. "Da sind wir an uns selbst gescheitert. Erfurt hat in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht mehr stattgefunden und wir haben reihenweise beste Tormöglichkeiten vergeben" blickt der Übungsleiter zurück. Am Sonntag trifft seine Mannschaft im Vogtlandstadion auf Absteiger Plauen, ein Team, deren Konstante nach dem Umbruch im Sommer die Inkonstanz ist. "Plauen ist immer noch schwer einzuschätzen. Wir wollen nach vier sieglosen Spielen dort wieder einen Dreier einfahren" gibt Holtmann die Marschroute für Sonntag aus. Dem Trainer stehen mit den Rückkehrern Eduardo und Tom Butzmann wieder zwei Alternativen zur Verfügung.

Schiedsrichter: Chris Rauschenberg (Wenigenlupnitz)
Aufrufe: 1.10.2015, 13:00 Uhr
Robert KeglerAutor

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