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FSV Babelsberg 74 siegt klar – Oranje Berlin im Finale chancenlos

Der FSV 74 III dominiert heute den 4. Protzener Hallencup der Zweiten mit Wucht

von red · 07.02.2026, 19:25 Uhr · 0 Leser
– Foto: FSV Babelsberg 74

Ein Hallentag, der als Fußball-Marathon angekündigt war, endete mit einer Demonstration. Beim 4. Protzener Hallencup der zweiten Männermannschaft in der Rhinhalle in Fehrbellin setzte sich der FSV Babelsberg 74 III am heutigen Samstag eindrucksvoll durch. In zehn Minuten Spielzeit pro Partie blieb kaum Raum für Reue – und Babelsberg nutzte jeden Zentimeter. Zwölf Punkte in der Gruppe, 17:1 Tore in der Vorrunde, anschließend ein glatter Weg durch Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Im Endspiel fiel das Urteil deutlich: Oranje Berlin unterlag 0:4. Und auch dahinter blieb es emotional: Friesack/Paulinenaue II stürmte im kleinen Finale zu einem 5:1 über Glienicke/Nordbahn II.

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Ein Turnierformat, das keinen Atem lässt
Zehn Teams, zwei Fünfergruppen, danach Viertelfinals, Trostrunde und komplette Platzierungsspiele bis zum Abend – die Rhinhalle war über Stunden im Dauerbetrieb. In diesem Modus müssen Mannschaften nicht nur spielerisch, sondern auch mental funktionieren. Die Taktung war eng, die Konsequenz hoch: Wer einen Moment abschaltet, verliert Boden. Dass am Ende ausgerechnet ein Team so souverän durchmarschierte, machte die Wucht dieses Turniers sichtbar.

Gruppe A wird zur Bühne eines Babelsberger Sturmlaufs
In der Gruppe A war schnell zu spüren, dass der FSV Babelsberg 74 III an diesem Tag ein anderes Tempo mitbrachte. Schon nach dem 5:0 gegen Ludwigsfelder FC III setzte sich der Ton. Es folgte das 7:0 gegen Oranje Berlin – ein Ergebnis, das in einer Halle selten nur Zufall ist, sondern Ausdruck kompletter Kontrolle. Auch gegen Friesack/Paulinenaue II (3:0) und Hohennauen II (2:1) blieb Babelsberg stabil. Am Ende standen 12 Punkte und 17:1 Tore – eine Vorrunde, die kaum Fragen offenließ. Hinter Babelsberg teilten sich Friesack/Paulinenaue II und Oranje Berlin mit jeweils sechs Punkten die Verfolgerrolle.

Gruppe B: Glienicke vorn, dahinter ein dichtes Feld
In der Gruppe B setzte sich SV Glienicke/Nordbahn II an die Spitze. Zehn Punkte, 10:4 Tore – das war solide und konstant, gekrönt von Siegen gegen Velten II (3:2), Linum (3:1) und Protzen II (3:0) sowie einem 1:1 gegen Wittstock II. Dahinter blieb es eng: SC Oberhavel Velten II kam auf sieben Punkte, FK Hansa Wittstock 1919 II auf sechs, SG Linum auf vier. Gastgeber SV 1949 Protzen II blieb punktlos und musste nach Niederlagen unter anderem gegen Linum (0:2) und Wittstock (1:5) Lehrgeld zahlen.

Viertelfinals: Favoriten setzen sich durch – und Babelsberg bleibt unerbittlich
Mit dem Viertelfinale begann die Phase, in der jede Unachtsamkeit den Traum beendet. Babelsberg ließ aber auch hier keine Hoffnung aufkommen und gewann gegen SG Linum 3:0. Friesack/Paulinenaue II überrollte Wittstock II ebenfalls klar mit 3:0. Oranje Berlin setzte sich gegen SC Oberhavel Velten II mit 3:1 durch, während Glienicke/Nordbahn II Hohennauen II mit 3:1 bezwang. Schon hier war spürbar: Die letzten vier Teams hatten sich nicht zufällig herausgeschält.

Trostrunde und Platzierungen: Wittstock rettet sich spät, Velten antwortet kühl
In der Trostrunde zeigte SG Linum Nervenstärke und gewann gegen Wittstock II 3:2, während Velten II Hohennauen II deutlich mit 4:0 bezwang. Die Platzierungsspiele blieben emotional: Im Duell um Platz neun rang Ludwigsfelder FC III den Gastgeber Protzen II mit 3:2 nieder. Im Spiel um Platz sieben holte Wittstock II nach dem Viertelfinal-Aus wenigstens einen versöhnlichen Abschluss – 1:0 gegen Hohennauen II. Und im Spiel um Platz fünf bestätigte Velten II seine Klasse: 3:0 gegen Linum.

Halbfinals: Babelsberg übersteht den engsten Moment – Oranje überrascht Glienicke
Dann kam die Stunde der Wahrheit. Im ersten Halbfinale hielt Friesack/Paulinenaue II lange dagegen, doch Babelsberg setzte sich mit 2:1 durch. Es war das knappste Ergebnis der Babelsberger K.-o.-Spiele – und vielleicht der Moment, in dem der spätere Sieger wirklich gefordert wurde. Im zweiten Halbfinale lieferte Oranje Berlin eine klare Botschaft: Gegen den Gruppensieger Glienicke/Nordbahn II gewann Oranje 4:0. Ein Ergebnis, das die Halle wachrüttelte und den Finalabend plötzlich mit neuer Spannung auflud.

Spiel um Platz drei: Friesack/Paulinenaue II stürmt zu Bronze – 5:1
Im Spiel um Platz drei entlud sich bei Friesack/Paulinenaue II sichtbar die Energie. Gegen Glienicke/Nordbahn II gewann die Spielgemeinschaft 5:1 und sicherte sich damit den dritten Platz. Nach der Halbfinalniederlage war das kein Pflichtprogramm, sondern ein Statement: Ein Team, das nach einem Rückschlag so reagiert, nimmt mehr mit als nur eine Platzierung.

Finale: Babelsberg krönt den Tag – Oranje unterliegt 0:4
Das Endspiel brachte schließlich die klare Entscheidung. Oranje Berlin, eben noch mit dem 4:0 im Halbfinale überragend, fand gegen Babelsberg nicht mehr den Zugriff. Der FSV Babelsberg 74 III gewann das Finale mit 4:0 und machte damit den Turniersieg perfekt. Nach der dominanten Vorrunde und drei Siegen in der K.-o.-Phase blieb das Bild stimmig: Babelsberg war an diesem Tag die Mannschaft mit der größten Wucht, der klarsten Struktur und der höchsten Effizienz.

– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter