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FSV 63 Luckenwalde: "Unser Anspruch ist es, beim BFC zu punkten"

In der Regionalliga Nordost will der FSV 63 Luckenwalde will nach zwei Niederlagen in der Partie beim BFC Dynamo wieder Stabilität und Punkte holen.rn

von red · 20.11.2025, 07:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Stefan Fiebiger

Nach der Pokalpause reist der FSV 63 Luckenwalde in der Regionalliga Nordost mit klarem Anspruch zum BFC Dynamo: Das Team will in der Hauptstadt bestehen, Widerstände aushalten und das erfolgreiche Jahr fortschreiben.

Start in den Schlussspurt des Fußballjahres

Der FSV 63 Luckenwalde beginnt am Sonntag den Endspurt des Jahres 2025 – und das mit einem ganz besonderen Auswärtsspiel. In Berlin wartet mit dem BFC Dynamo ein Gegner, der körperlich robust, emotional geführt und schwer zu bespielen ist. Genau diese Herausforderung beschreibt die Stimmung im Luckenwalder Lager vor dem 16. Spieltag.

Geschäftsführer Sport Hendrik Brösel macht deutlich, dass die Mannschaft die spielfreie Zeit intensiv genutzt hat. „Nach zwei Niederlagen zuletzt in Zwickau und zu Hause gegen Hertha II haben wir die Pokalpause sehr intensiv genutzt und viel trainiert“, sagt er und betont gleichzeitig, dass der FSV personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann – „von den Langzeitverletzten Christian Flath und Ole Schiebold abgesehen“.

Die Bedeutung der kommenden Wochen

Die Reise nach Berlin markiert für den FSV den Auftakt zu vier wichtigen Wettkampfwochen, die darüber entscheiden werden, wie strahlend das ohnehin positive Fußballjahr 2025 abgeschlossen wird. Brösel formuliert es klar: „Es ist der Start in die letzten vier Wettkampfwochen des Jahres 2025. Es gilt ein erfolgreiches Jahr für unseren Verein nochmals mit Punkten zu unterfüttern.“

Der Tabellenstand zeigt, dass Luckenwalde weiterhin in der oberen Hälfte mitmischt. Mit 23 Punkten steht der FSV auf Rang acht. Doch die jüngsten beiden Spiele haben gezeigt, wie eng der Wettbewerb ist und wie schnell man abrutschen kann.

Anspruch: Zählbares aus Berlin mitnehmen

Die Erwartungshaltung für Sonntag ist eindeutig. Brösel sagt: „Unser eigener Anspruch ist es, am Sonntag beim BFC zu punkten und natürlich wollen wir möglichst drei Punkte aus dem Sportforum entführen.“ Dieser Satz beschreibt sowohl Selbstbewusstsein als auch Lernbereitschaft. Der FSV weiß, dass man nach zwei Niederlagen wieder Stabilität braucht.

Gleichzeitig hat die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf gezeigt, dass sie in schwierigen Spielen wachsen kann. Dazu gehört, wie Brösel betonte, vor allem eines: „Drangphasen des Gegners als Team überstehen“ und dennoch „mit Selbstvertrauen im eigenen Ballbesitz auftreten“. Beides war zuletzt zu selten gleichzeitig gelungen.

Die Aufgabe BFC Dynamo

Während die Luckenwalder mit Ambitionen in die Partie gehen, zeigt ein Blick auf die Tabelle, dass ein kampfbetontes Spiel zu erwarten ist. Der BFC Dynamo rangiert mit 15 Punkten auf Platz 14 und steckt im Abstiegskampf. Der Traditionsverein wird alles investieren, um wichtige Zähler im Sportforum zu behalten.

Blick zurück: Das Hertha-Spiel als Warnung

Die Vorbereitung auf das Spiel in Berlin ist aber auch geprägt von der jüngsten Enttäuschung. Das 0:1 gegen Hertha BSC II zuletzt im Heimspiel war schmerzhaft und zeigte Schwächen im Spielaufbau und im Zweikampfverhalten. In einer Partie, in der es Luckenwalde weder gelang, Tempo zu entwickeln noch defensive Stabilität aufzubauen, fehlten die Elemente, die die Mannschaft ansonsten auszeichnen. Die Pokalpause kam daher zur richtigen Zeit, um Belastungen zu steuern und Fehler im Detail zu korrigieren.

Der Blick nach vorn

Trotz des Rückschlags herrscht Zuversicht. „Wir freuen uns sehr auf Sonntag“, fasst Brösel die Stimmung im Verein zusammen. Diese Aussage wirkt bewusst positiv – sie soll neue Energie transportieren, die das Team beim BFC Dynamo unbedingt benötigt. Denn es ist ein Spiel, in dem Einstellung, Struktur und Mut entscheidend sein werden.

Luckenwalde fährtt nach Berlin mit einer klaren Mission: Widerstehen, bestehen, zurückschlagen – und sich mit Punkten für harte Arbeit belohnen.