
In einer intensiven Begegnung der Regionalliga Nordost trennten sich der FSV 63 Luckenwalde und der FC Eilenburg am heutigen Spieltag mit 1:1. Vor 533 Zuschauern im heimischen Rund tat sich die Mannschaft von Trainer Michael Braune zunächst schwer, fand aber durch einen Distanzschuss von Fabio Schneider die schnelle Antwort auf den Rückstand durch Marcus Niemitz. Während die Luckenwalder in der zweiten Halbzeit mehr investierten, blieb es am Ende bei der Punkteteilung zwischen dem Tabellenzehnten und dem Vorletzten der Liga.
Schwierige Anfangsphase gegen den Tabellennachzügler
Der Start in die Partie verlief für die Hausherren alles andere als nach Plan. Gegen den defensiv orientierten FC Eilenburg fehlte es dem Luckenwalder Spiel zunächst an der nötigen Präzision und Spritzigkeit. Sport-Geschäftsführer Hendrik Brösel bilanzierte den Beginn der Partie kritisch: „In der erste Halbzeit hatten wir aus meiner Sicht ein paar Themen, um ins Spiel reinzukommen. Eilenburg geht dann in Führung durch Marcus Niemitz, was auf jeden Fall vermeidbar war.“ In der 30. Minute nutzte der Eilenburger Torschütze die kurzzeitige Unordnung in der Hintermannschaft.
Ein Geniestreich bringt den schnellen Ausgleich
Die Antwort der Luckenwalder ließ jedoch nicht lange auf sich warten und zeugte von der individuellen Qualität im Kader. Nur drei Minuten nach dem Schock des Rückstands schlug der FSV zurück. „Wir kommen dann, muss man schon sagen, vielleicht auch ein bisschen aus dem Nichts zurück durch ein tolles Tor – 18-Meter-Schuss von Fabio Schneider nach einem Standard, zweite Welle“, beschrieb Hendrik Brösel den Ausgleichstreffer in der 33. Minute. Mit diesem Unentschieden ging es in die Kabinen.
Ausgeglichenes Duell nach dem Seitenwechsel
Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der beide Mannschaften den Sieg suchten, ohne dabei die defensive Stabilität vollends aufzugeben. Trainer Michael Braune reagierte personell und brachte zur zweiten Halbzeit Jonas Kühn für Quentin Seidel. „Zweite Halbzeit finde ich schon, dass wir auf jeden Fall pari-pari waren, teilweise dann auch mehr investiert haben“, ordnete Hendrik Brösel den zweiten Spielabschnitt ein. Der FSV versuchte mit frischen Kräften wie Clemens Koplin, Lucas Will, Remo Merke und später Phillip König den Druck zu erhöhen, doch auch die Gäste blieben durch Umschaltmomente gefährlich.
Verpasste Gelegenheiten in der Schlussphase
In der finalen Phase der Begegnung hatten beide Teams die Chance, die volle Punktezahl einzufahren. Während die Eilenburger eine Großchance ungenutzt ließen, drückte Luckenwalde in den letzten Minuten auf den Siegtreffer. Laut Hendrik Brösel war das Glück jedoch nicht auf der Seite des FSV: „Eilenburg hatte eine gute Chance, die machen sie nicht. Und wir haben hinten raus zwei sehr gute Möglichkeiten durch Tim Luis Maciejewski und Fabio Schneider, um das Spiel noch für uns zu entscheiden. Ich glaube, im Endeffekt eine absolut verdiente Punkteteilung für beide Mannschaften. Da haben wir alles reingehauen. Und von daher geht das total in Ordnung.“
Mit breiter Brust zum Brandenburg-Duell
Durch das Unentschieden steht der FSV 63 Luckenwalde mit 36 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz und rangiert damit im gesicherten Mittelfeld. Für Luckenwalde richtet sich der Fokus nun bereits auf das kommende Highlight. „Für uns jetzt klarer Ausblick: Wir spielen Freitagabend in Babelsberg, ein Brandenburg-Derby. Da werden wir auf jeden Fall hinfahren, um nachher auch drei Punkte mitzunehmen“, gibt Hendrik Brösel kämpferisch die Marschroute vor. Die Erinnerungen an den SV Babelsberg 03 sind positiv: „Wir haben gute Erinnerungen an Babelsberg. Wir haben letztes Jahr dort einen sehr wichtigen Sieg eingefahren. Und das ist auch dieses Jahr mit der Mannschaft das Ziel. Darauf werden wir uns nach ein bisschen Durchschnaufen vorbereiten.“