2026-02-20T12:29:42.904Z

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FSV 63 Luckenwalde gegen Lok Leipzig: "Sind jetzt alle heiß drauf"

In der Regionalliga Nordost empfängt der FSV 63 Luckenwalde den Spitzenreiter 1. FC Lokomotive Leipzig.

von red · Heute, 08:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Stefan Fiebiger/Lukas Thoms

Endlich rollt der Ball wieder in Luckenwalde. In der Regionalliga Nordost empfängt der FSV 63 Luckenwalde am 24. Spieltag direkt das Schwergewicht der Liga: den Tabellenführer 1. FC Lokomotive Leipzig. Nach einer intensiven Vorbereitung und dem witterungsbedingten Ausfall der letzten Spiele brennt die Mannschaft darauf, das deutliche Hinspiel-Ergebnis vergessen zu machen und vor heimischer Kulisse gegen den Favoriten zu punkten.

Große Vorfreude auf den Heimauftakt

Die Sehnsucht nach der Regionalliga ist in Luckenwalde förmlich greifbar. Am Samstag, 28. Februar 2026, um 14 Uhr endet die lange Wartezeit. Sport-Geschäftsführer Hendrik Brösel beschreibt die emotionale Lage im Verein vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres: „Wir freuen uns natürlich jetzt total auf den Restart. Wir haben alle richtig Bock auf Samstag.“ Nachdem die Partie gegen die VSG Altglienicke witterungsbedingt abgesagt und auf den 11. März 2026 verschoben wurde, steigt die Anspannung vor dem Duell mit dem Primus der Liga stetig.

Die gewaltige Herausforderung gegen den Tabellenführer

Die Rollenverteilung vor dieser Begegnung könnte klarer kaum sein. Während der FSV mit 26 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz rangiert, thronen die Gäste vom 1. FC Lokomotive Leipzig mit 49 Zählern souverän an der Spitze. „Wir haben natürlich gleich ein sehr attraktives Duell. Der Tabellenführer 1. FC Lok Leipzig kommt zu uns“, betont Hendrik Brösel. Ein Nachteil für die Gastgeber könnte die fehlende Spielpraxis sein, da die Leipziger bereits wieder im Rhythmus sind: „Lok ist ja jetzt schon wieder mit zwei Spielen im Saft. Wir steigen jetzt ein. Die Herausforderung am Samstag ist sicherlich sehr groß.“

Hoffnung auf eine vierstellige Kulisse

Die Verantwortlichen hoffen, dass der Funke von der Mannschaft auf die Ränge überspringt und das Werner-Seelenbinder-Stadion zum Hexenkessel wird. „Wir hoffen auf eine richtig gute, vielstellige Kulisse hier. Also, ja, hoffen auf über 1000 Zuschauer. Da wird sicherlich auch eine ordentliche Anzahl an Gästefans mitkommen, was uns natürlich freut“, erklärt Hendrik Brösel. Die Unterstützung der eigenen Fans soll den Luckenwaldern helfen, gegen den übermächtigen Gegner über sich hinauszuwachsen, auch wenn Brösel realistisch bleibt: „Wir wissen, dass wir da im Grunde genommen nichts zu verlieren haben.“

Revanche für das bittere Hinspiel

In den Köpfen der Spieler dürfte noch die schmerzhafte Erinnerung an das Hinspiel stecken, als man in Leipzig mit 0:4 unterging. Damals sorgten Ayodele Adetula mit drei Treffern (7., 41., 42.) und Stefan Maderer per Foulelfmeter (12.) bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse vor 4468 Zuschauern. „Gleichzeitig gab es ja ein deutliches Ergebnis gegen uns im Hinspiel. Und wir wollen natürlich schon zeigen, dass wir da auch einen Schritt nach vorne gemacht haben seitdem und versuchen, hier auf jeden Fall am Samstag alles reinzuschmeißen, um dann möglichst nah an den Punktgewinn zu kommen“, gibt Brösel als Marschroute vor.

Optimale Vorbereitung und gute personelle Lage

Trotz des ausgefallenen Spiels gegen Altglienicke blickt der Verein auf eine gelungene Vorbereitungsphase zurück, die auch ein Trainingslager beinhaltete. „Die ganze Vorbereitung lief insgesamt wirklich richtig ordentlich. Wir waren ja unter anderem auch noch im Trainingslager. Und von daher sind jetzt einfach alle richtig heiß drauf, am Samstag wieder einzusteigen“, so Hendrik Brösel. Auch die personellen Voraussetzungen stimmen zuversichtlich: „Personell werden wir einen Ausfall haben. Alle anderen stehen Stand jetzt erst mal zur Verfügung. Also können wir fast aus dem Vollen schöpfen. Wir haben jetzt gerade eine richtig ordentliche Trainingswoche.“

Der Auftakt in die englischen Wochen

Das Spiel gegen den Spitzenreiter ist lediglich der Startschuss für ein straffes Programm. „Es ist natürlich der Auftakt von zwei englischen Wochen. Also es kommt dann einiges auf uns zu“, sagt Hendrik Brösel mit Blick auf den Terminkalender. Dennoch liegt der Fokus ausschließlich auf der kommenden Aufgabe: „Jetzt schauen wir erst mal mit vollem Fokus auf die Partie am Samstag, die sehr schwierig wird. Wir haben uns aber dennoch natürlich viel vorgenommen und wir wollen versuchen, auch dann Zählbares hier in Luckenwalde zu behalten.“