2026-02-20T12:29:42.904Z

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FSV 08 Bietigheim-Bissingen geht in Aalen mit 0:6 baden

Das abstiegsbedrohte Kellerkind verliert beim Spitzenteam.

von red · Heute, 20:45 Uhr · 0 Leser
– Foto: Heiko Schmidt

Der Restart der Oberliga Baden-Württemberg hatte für den FSV 08 Bietigheim-Bissingen zunächst nach Stabilisierung ausgesehen. Zum Auftakt nach der Winterpause stand ein 1:1 gegen den 1. Göppinger SV – ein Punkt, der im Abstiegskampf zählt, weil er nicht verloren ging. Eine Woche später, am 21. Spieltag, wurde daraus in Aalen ein bitterer Kontrast: 0:6 beim VfR Aalen. Für Bietigheim-Bissingen war es ein Nachmittag, an dem die Hoffnung aus dem ersten Spiel nicht tragen konnte.

Früher Rückstand: Aalen trifft sofort, Bietigheim gerät ins Rutschen
Dass Aalen nach zwei Spielabsagen mit Wucht in die zweite Saisonhälfte startete, bekam Bissingen von der ersten Minute an zu spüren. Jascha Döringer traf in der 1. Minute zum 1:0, Stefan Wächter erhöhte in der 6. Minute, Sasa Maksimovic stellte bereits in der 15. Minute auf 3:0. Der FSV 08 fand in dieser Phase keinen Zugriff auf das Spiel; der Rückstand war nicht nur hoch, sondern früh – und damit ein ständiger Begleiter für den Rest des Nachmittags. Schiedsrichter Achim Mauz leitete eine Partie, die schon nach einer Viertelstunde in eine klare Richtung lief.

Nach der Pause: Tore gegen den FSV – und ein vergebener Elfmeter als Randnotiz
Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Dynamik unverändert. Niklas Antlitz erhöhte in der 62. Minute auf 4:0, Vico Meien traf in der 69. Minute zum 5:0, Steffen Kienle setzte in der 82. Minute den Schlusspunkt zum 6:0. Eine Szene passte dabei fast symbolisch ins Bild, weil sie zeigte, wie sehr Aalen an diesem Tag das Geschehen diktierte: Benjamin Kindsvater scheiterte in der 65. Minute zwar mit einem Foulelfmeter an Torwart Sven Burkhardt – doch selbst dieser Moment änderte nichts an der Eindeutigkeit des Spiels.

Tabellenlage: Druck im Keller, während Aalen nach oben zieht
Für den FSV 08 Bietigheim-Bissingen verschärft das Ergebnis die Lage. Nach 21 Spielen steht der Klub auf Rang 17 mit 18 Punkten (3 Siege, 9 Unentschieden, 9 Niederlagen) und 30:47 Toren. In einer Liga mit vier Absteigern ist das ein Platz, auf dem jeder Rückschlag doppelt wirkt. Aalen dagegen ist nach dem 6:0 neuer Tabellenführer: 48 Punkte aus 19 Spielen (46:10 Tore) – und damit sogar mit einem Spiel weniger als der VfR Mannheim, der mit 45 Punkten folgt. Für Bietigheim-Bissingen bleibt als nüchterne Erkenntnis: Das 1:1 gegen Göppingen war ein Anfang, aber kein Schutzschild. In Aalen zeigte sich, wie hart diese Liga sein kann, wenn sie einmal ins Rollen kommt.