F: FuPa Brandenburg
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SG Lauter II muss relegieren

KLB FULDA/LAUTERBACH: +++ Abschließende Siege für Dreier-Spielgemeinschaften +++

Lauterbach (kk/fub). Das Wunder ist ausgeblieben: Die SG Lauter II wird nach dem 3:7 gegen Meister SV Großenbach in der Relegation ihren Platz in der Fußball-Kreisliga B Fulda/Lauterbach verteidigen müssen. Für drei heimische Teams war die Spielzeit 2017/18 unterdessen bereits vor dem finalen Spieltag beendet. Dabei fuhren sowohl die FSG Vogelsberg II als auch der VfL Lauterbach II kampflose 3:0-Heimsiege ein, weil die jeweiligen Gegner nicht antraten. Durch die Absage der FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen II beendet Vogelsberg II die Runde auf einem sehr guten sechsten Rang, während die Kreisstädter dank personeller Probleme des Tabellenvierten TSV Ilbeshausen II auf Platz fünf abschließen.

Lauter II – Großenbach 3:7 (2:5): Der zweitstärkste Liga-Sturm gegen die drittschlechteste Abwehr – die Ausgangslage war klar. Es war im Prinzip von Beginn an ein Kampf gegen die Aussichtslosigkeit, obwohl die Lauterer in den ersten 20 Minuten gut mithielten und ebenbürtig waren. Bis zur Pause führten die Gäste trotzdem schon mit 5:2. Sie waren auf Meisterschaftstour und gleich mit einem Bus mit vielen Fans angereist. In der Summe war es ein verdienter Sieg, weil die Gäste ihre Torchancen konsequenter nutzten. Und trotzdem war es ein stetiges Hin und Her, es hätte auch ein 5:10 geben können. Damit besteht für die Lauterer jetzt nur noch die Möglichkeit, über die Relegation den Klassenerhalt zu schaffen.

Tore: 0:1 Dominik Jehn (8.), 1:1 Feras Al Masrani (11.), 1:2 und 1:3 Alex Maier (17., 25.), 2:3 Feras Al Masrani (40.), 2:5 Elias Christl (45.), 2:5 und 2:6 Dirk Roth (60., 72.), 3:7 Tobias Kröll (75.). Gelb-Rote Karte: Philipp Dahmer (Lauter II, 86.).

Gruben – Hosenfeld/Stockhausen/Blankenau II 2:6 (1:1): „Die Grubener waren personell sehr stark dezimiert und hatten keinen einzigen Spieler mehr auf der Reservebank, was sich im zweiten Abschnitt sehr stark bemerkbar machte“, so der Gäste-Trainer Andreas Gippert. Es kam sogar so weit, dass sie nach einer Verletzung mit nur noch zehn Spielern auf dem Feld standen. Und so lässt sich auch gut erklären, dass vor allem im zweiten Abschnitt die Tore fielen. Dabei hätten von der Überlegenheit der Gäste her noch mehr Tore fallen können.

Tore: 0:1 Jannik Firle (6.), 1:1 Nicolai Ziebert (8.), 1:2 Marcel Lang (49.), 1:3 Jannik Firle (51.), 1:4 Johannes Mohr (65.), 1:5 Florian Grünewald (67.), 1:6 Marcel Lang (75.), 2:6 Nikolai Ziebert (83.). BV: Julius Weidenbörner (Hosenfeld/Stockhausen/Blankenau II) scheitert mit FE an Tw Holger Fischer (70.).

Dammersbach/Nüst – Wartenberg/Salzschlirf II 2:4 (1:2): In der fairen Partie zeigten die Gäste noch einen ihren Siegeswillen. Von Beginn an präsent, wollten sie beim Gegner unbedingt etwas mitnehmen. Dabei half den Wartenbergern auch zunächst einmal der Gegner, dies zu realisieren. Nach einer Ecke mit zweiter Flanke beförderte ein Abwehrspieler das Leder mit dem Kopf unhaltbar in die eigenen Maschen. „Es war praktisch der Dosenöffner für uns“, so der Gästetrainer Tim Krüger. Und sein Team legte gleich darauf mit einem Kopfballtor von Patrick Steinacker nach. „Danach drängte uns der Gegner anz schön nach hinten und erzielte auch den verdienten Anschlusstreffer“, fand Krüger. Im zweiten Abschnitt waren die Gäste wieder voll bei der Sache und erzielten mit zwei weiteren Toren von Steinacker dann auch schon die frühe Vorentscheidung.

Tore: 0:1 Eigentor (18.), 0:2 Patrick Steinacker (20.), 1:2 Michael Kajukin (37.), 1:3 und 1:4 Patrick Steinacker (47., 56.), 2:4 Frank Pappert (83.).



Aufrufe: 027.5.2018, 18:05 Uhr
Lauterbacher AnzeigerAutor

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