Cristi-Solomon Christian (Mitte) spielt mit dem B-Team der FSG Vogelsberg um den Aufstieg. 	Archivfoto: Zinn
Cristi-Solomon Christian (Mitte) spielt mit dem B-Team der FSG Vogelsberg um den Aufstieg. Archivfoto: Zinn

»Ich weiß, sie werden alle heiß sein«

RELEGATION: +++ Fußball Relegation Kreisliga A Fulda/Lauterbach: FSG Vogelsberg II ist am Sonntag (14.30 Uhr) im Hinspiel bei der SG Giesel gefordert +++

Herbstein. Vergangenes Jahr ging es für die FSG Vogelsberg als Vizemeister der Fußball-Kreisliga A Fulda/Lauterbach in die Aufstiegsrelegation. Ein Jahr später – das Ortwein-Team hat den Kreisoberliga-Klassenerhalt souverän eingefahren – schickt sich das B-Team der Stammvereine SV Herbstein, SC Lanzenhain und TV Engelrod an, in eben diese Kreisliga A aufzusteigen.

Vor den beiden Relegationsspielen mit dem (Noch-) A-Ligisten SG Giesel (Sonntag, 14.30 Uhr in Giesel; Samstag, 8. Juni, ab 16.30 Uhr in Lanzenhain) sprachen wir mit Cristi-Solomon Christian, der die FSG Vogelsberg II als Spielertrainer zur Vizemeisterschaft in der Kreisliga B Fulda/Lauterbach geführt hat.

Herr Christian, hätten Sie vor dem letzten Spieltag damit gerechnet, dass der Relegationsgegner der FSG Vogelsberg II die SG Giesel sein wird?

Nein, wir haben schon damit gerechnet, dass es höchstwahrscheinlich Schlitzerland II wird. Aber wussten auch: Dadurch, dass die SG Hattenhof schon Meister ist, das vielleicht für die SG Schlitzerland II noch etwas geht. Aber Giesel wird mit Sicherheit auch ein toller und schwerer Gegner für unsere zwei Bonusspiele.

Welchen Eindruck haben Sie von der SG Giesel, wo sehen Sie die Stärken und die Schwächen?

Es werden zwei sehr schwere Spiele, denn im Saisonendspurt hatte Giesel schon gute Ergebnisse, wie zum Beispiel gegen Hauswurz oder auch in Oberrode. Auf Spielertrainer Maik Schmid müssen wir besonders aufpassen. Er hat seine Torgefährlichkeit schon einige Male unter Beweis gestellt. Eine Schwäche könnte vielleicht die Defensive sein, wenn man die Gegentore sieht; aber wie gesagt: könnte.

Die Leistung der FSG Vogelsberg II in den zurückliegenden Monaten war mehr als überzeugend, wann haben Sie daran geglaubt, dass der Aufstieg in diesem Jahr Thema werden könnte?

Mitte der Rückrunde hat es sich so ein bisschen abgezeichnet, als wir eine Siegesserie hatten und die Mannschaften hinter uns Punkte haben liegen lassen.

Was wird nötig sein, um den Aufstiegstraum realisieren zu können, der die Erfolgsgeschichte der FSG Vogelsberg in der jüngeren Vergangenheit um ein weiteres Kapitel fortschreibt?

Wir müssen in diesen zwei Spielen alles reinhauen: Einsatz, Spielfreude, Leidenschaft, Kampf. 99 Prozent werden nicht reichen. Man muss nach dem Spiel mit sich selbst im Reinen sein, dass man alles gegeben hat, was in einem steckt. Viele Zweitmannschaftsspieler haben vergangenes Jahr gesehen, wie schön solche Relegationsspiele sein können. Ich weiß, sie werden alle heiß sein. Und ich hoffe, unsere Zuschauer werden das B-Team so lautstark anfeuern und unterstützen wie vergangenes Jahr die erste Mannschaft – sowohl im Hin- als auch im Rückspiel.

Wie sieht es in personeller Hinsicht aus, Unterstützung aus dem Kreisoberliga-Team wird es doch sicherlich nicht nur vom Seitenrand aus geben, oder?

Personell können wir aus dem Vollen schöpfen. Jeder der Jungs möchte diese zwei Spiele miterleben, das ist klar. Ein, zwei Mann aus der Ersten werden dabei sein. Aber das sind Jungs, die gesundheits- oder berufsbedingt in der Rückrunde nicht so angreifen konnten.



Aufrufe: 031.5.2019, 06:00 Uhr
Kai Kopf (Lauterbacher Anzeiger)Autor

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