– Foto: Hartwig Zinn

»Für uns als Verein eine super Sache«

KLB FULDA/LAUTERBACH: +++ FSG Vogelsberg II steigt über die Relegation gegen SG Giesel in die Kreisliga A Fulda/Lauterbach auf +++

Herbstein (chn). „Die Stimmung ist nach wie vor sehr gut, die Jungs befinden sich ganz oben auf der Welle. Es gab einen zweieinhalb Tage dauernden Feier-Marathon – es war ja auch noch das Schützenfest in Herbstein“, verrät Spielertrainer Cristi-Solomon Christian wenige Zeit nach dem Relegationserfolg und dem damit verbundenen A-Liga-Aufstieg (Fulda/Lauterbach) seiner FSG Vogelsberg II.

Ein Jahr nach der Kreisoberliga-Beförderung der ersten FSG-Garde darf man bei der Spielgemeinschaft der Vereine SV Herbstein, SC Lanzenhain und TV Engelrod also erneut in den Party-Modus umswitchen. Nachdem sich die Vogelsberger Reserve in der regulären Saison der Kreisliga B Fulda/Lauterbach Rang zwei souverän zu sichern vermochte, schlug sie sich auch in der Aufstiegsrelegation erfolgreich und zwang die SG Giesel dank eines 2:2-Remis und eines 2:1-Sieges in die Knie. Somit führt der Weg der zweiten FSG-Mannschaft nun dorthin, wo vorletzte Runde noch die „Erste“ spielte: in die Kreisliga A.

Das Saisonziel hat die FSG Vogelsberg II hierbei klar übertroffen. „Vor der Saison hatte ich das Ziel 43 Punkte ausgegeben – die hatten wir dann schon im Winter erreicht. Es ist schon sensationell“, schmunzelt Christian, der das Team im Winter 2017 übernommen hatte. „Damals waren noch ganz andere Tabellengebiete in Sicht“, freut sich der Coach, der dem Klub bereits seit seiner Jugend angehört, über die positive Entwicklung.

„Die Jungs haben sich wirklich reingehauen, als sie gemerkt haben, dass dieses Jahr Großes zu erreichen ist – auch wenn man in Spitzenspielen auch mal Punkte liegengelassen hat“, resümiert Cristi-Solomon Christian, der spätestens Mitte der Saison – als sich die Favoriten bereits den einen oder anderen Patzer geleistet hatten - gemerkt hatte, dass man 2018/19 um den Aufstieg mitspielen könnte. Insgesamt zeigt sich Christian stolz über seine Schützlinge, unter denen sich viele befinden, denen er selbst als früherer Jugendtrainer das Kicken beigebracht hatte, aber durchaus auch altgediente FSG-Routiniers, die sich in der Zweiten „einfach nochmal beweisen“ wollten.

Stolz äußert sich in diesen Tagen natürlich auch FSG-Cheftrainer Marc Ortwein: „Das ist für uns als Verein und natürlich auch für mich eine Riesensache. In den acht Jahren, wo ich da bin, ist das mein vierter Aufstieg.“ Besonders freut sich der Coach der ersten Mannschaft, der auch für die Übungseinheiten der Zweiten zuständig und generell eng mit Christian zusammenarbeitet ist, über die vielen interessanten Partien für die FSG II, auf die in der A-Klasse einige Derbys gegen erste Garden anderer Vereine warten. Zudem sei die neue Liga für die eigene Jugend ein gutes Sprungbrett für den Kreisoberliga-Kader, ist sie doch vom „Niveau her optimal“, so Ortwein.

Bei aller Freude ist sich Christian indes auch der anspruchsvollen Aufgabe bewusst, die auf ihn und seine Farben wartet. Kommende Saison geht es daher auch, so der Coach, in erster Linie um den Klassenerhalt: „Ich habe gesagt: ‚Jungs, das ist super, was ihr erreicht habt, aber ihr wisst schon, was das bedeutet. Was A-Liga heißt, habt ihr gegen Giesel gesehen. Und nun kommen nur noch so Spiele auf uns zu – eine ganze Saison lang.‘“

Erst einmal dürfen die Aufsteiger der FSG Vogelsberg jedoch ihre wohlverdiente Pause genießen, ehe ab dem 1. Juli wieder der Ball im Rahmen der Vorbereitung rollt. Voraussichtlich, so Christian, wird es demnächst auch noch eine Abschlussfahrt geben: „Wir sind da in der Whatsapp-Mannschaftsratsgruppe noch am planen.“



Aufrufe: 017.6.2019, 04:00 Uhr
Lauterbacher AnzeigerAutor

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