
Rheda-Wiedenbrück. Die enttäuschende Vorstellung bei der 1:4-Niederlage beim SC Peckeloh ist abgehakt. Die nächste Auswärtspartie in der Fußball-Westfalenliga 1 beim SC Preußen Espelkamp will der FSC Rheda erfolgreicher gestalten. „Die Preußen sind Dritter in der Rückrunden-Tabelle“, mahnt Trainer Christopher Hankemeier jedoch, den Gegner nicht an der derzeitigen Position am Rande der Abstiegszone zu messen.
Einen derartigen Fehlstart in das Spiel wie zuletzt, als die Begegnung mit zwei Gegentreffern in den ersten sieben Minuten bereits vorentschieden war, müssen die Rhedaer vermeiden. „Da fehlte uns der letzte Wille, unser Tor mit aller Macht verteidigen zu wollen“, erwartet Trainer Hankemeier vom Anpfiff an erhöhte Aufmerksamkeit durch seine Spieler.
Die allgemeine Zufriedenheit über den bisherigen Saisonverlauf kann der jüngste Rückschlag indes nicht trüben. „Wenn mir jemand prophezeit hätte, dass wir nach 19 Spielen nur einen Punkt hinter dem so stark besetzten SC Peckeloh liegen, den hätte ich nur ungläubig angeschaut“, relativiert der Coach die deutliche Schlappe. Eine Leistungssteigerung fordert der Trainer dennoch ein, denn beim formstarken FC Preußen Espelkamp sieht sich Hankemeier keineswegs in der Favoritenrolle. Sieben Punkte hat der Gegner aus den drei Spielen im 2026er-Saisonteil geholt und sich so vom letzten auf den zwölften Rang vorgearbeitet. Der FSC geht mit unverändertem Personal in diese Begegnung.