2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

Frust bei Sascha Mölders: Große Chance verpasst

Der 39-Jährige kassiert Auftaktpleite mit den SC Wiedenbrück

von Mathias Willmerdinger · 27.01.2025, 10:45 Uhr · 0 Leser
Musste eine Niederlage seines Teams zum Auftakt nach der Winterpause mit ansehen: Wiedenbrück-Coach Sascha Mölders.
Musste eine Niederlage seines Teams zum Auftakt nach der Winterpause mit ansehen: Wiedenbrück-Coach Sascha Mölders. – Foto: Imago Images

Das hatte er sich anders vorgestellt: Sascha Mölders schob nach seinem Ligadebüt als Cheftrainer des SC Wiedenbrück ordentlich Frust. Seine Mannschaft hat am gestrigen Sonntag den Auftakt nach der Winterpause zuhause mit 0:1 gegen den SV Rödinghausen verloren. Nicht der erhoffte Kickstart für Mölders und seine Schützlinge im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga West. Umso ärgerlicher für die einstige "Wampe von Giesing", weil die Konkurrenz im Tabellenkeller eigentlich Steilvorlagen lieferte. Wuppertal (2:3 gegen Oberhausen) und Hohkeppel (4:6 gegen Borussia Mönchengladbach II) mussten Niederlagen einstecken. Wiedenbrück hätte also gleich nach der Winterpause den Abstand aufs rettende Ufer verringern können. So bleibt es dabei: Mölders muss mit seinem Team sieben Zähler Rückstand wettmachen...

"Es wird darum gehen die Grundtugenden auf den Platz zu bekommen. Wir wollen marschieren und kämpfen und zeigen, dass wir den Abstiegskampf angenommen haben", hatte Mölders in Vorfeld der Partie skizziert, was er von seinen Kickern verlangt. Auf einem wenig überraschend schwer zu bespielenden Untergrund sah Mölders dann eine umkämpftes Spiel mit wenigen Höhepunkten. Auffällig: Auf der Sechserposition vertraut Mölders einem Weggefährten aus Bayern. Timo Spennesberger, der bislang in Ostwestfalen einen schweren Stand hatte, wurde einst von Mölders aus der U21 des TSV 1860 München zum TSV Landsberg gelotst. Nun arbeiten beide in Wiedenbrück wieder zusammen.


Nach der Partie haderte Mölders: "Wir kommen dann super aus der Halbzeit und haben das Momentum auf unserer Seite. Ich glaube, wenn wir in dieser Phase das 1:0 machen, gewinnen wir das Spiel." Doch nicht seine Elf machte das entscheidende Tor, sondern auf der Gegenseite war Rödinghausen erfolgreich. Ein ernüchternder Auftakt. Weiter geht`s für Mölders und seine Mannschaft am kommenden Samstag in Bocholt, wenn es zu einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt geht.