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Frintrop und Budberg patzen im Aufstiegsrennen

Landesliga, Gruppe 2: Im Aufstiegsrennen duellieren sich DJK Adler Union Frintrop und SV Budberg um den zweiten Platz. Beide mit dem Aussetzer am vergangen Spieltag.

von Linus Bien · 15.05.2025, 09:55 Uhr · 0 Leser
SV Budberg und Union Frintrop im Duell
SV Budberg und Union Frintrop im Duell – Foto: David Zimmer

Das Duell um den zweiten Platz ist in Landesliga 2 im vollen Gange. Der DJK Adler Union Frintrop steht mit sechs Punkte Vorsprung auf dem Aufstiegsplatz vor dem SV Budberg. Beide haben am 31. Spieltag drei Punkte liegen lassen. Die Ausgangssituation bleibt also ähnlich wie vergangene Woche.

Doppelter Patzer im Rennen um Platz zwei

Der Absteiger der Vorsaison aus Frintrop hat sich am vergangenen Wochenende im Derby gegen die SG Essen-Schönebeck mit einer 3:2-Niederlage geschlagen geben müssen. Das Ergebnis ist wohl in erster Linie der ersten Halbzeit geschuldet, in der man 2:0 in Rückstand gerät, erklärt Union-Trainer Marcel Cornelissen: „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht gut genug. Da geht das 2:0 auch in Ordnung.“ Trotz einer guten zweiten Hälfte kann die Frintroper Truppe den Rückstand nicht mehr egalisieren. Cornelissen bringt es in bester Floskel-Manier auf den Punkt: „Am Ende reichen 45 Minuten nicht, SGS hat es gut gemacht.“ Der Verfolger aus Budberg hat seine Hausaufgaben aber auch nicht erledigen können. Mit einem 1:3 gegen die Sportfreunde Hamborn 07, bei der Gegentor zwei und drei erst in den letzten fünf Minuten gefallen sind, haben die Budberger den Patzer von Frintrop nicht nutzen können und sich zudem in eine bedeutend schlechtere Lage manövriert.

Ein Selbstläufer war und ist es für Cornelissen aber keinesfalls. Zu FuPa Niederrhein erklärt mit ironischen Worten: „Ich habe mir die ganze letzte Woche anhören müssen, wie sicher unser Aufstieg ist, das hat uns richtig gut getan in der ersten Halbzeit.“ Dass die Situation eine vielversprechende ist, sei ihm klar, dennoch will er erstmal die Füße still halten und sich auf die Spiele konzentrieren, um den Aufstieg einzutüten, eventuell schon am kommenden Spieltag gegen PSV Wesel. Cornelissen ruft dementsprechend zu letzter Entschlossenheit auf: „Drei Spiele, sechs Punkte ist eine Luxusausgangssituation. Jetzt sollten wir es aber auch mit aller Konsequenz zu Ende bringen.“ Jedenfalls hat Frintrop es komplett selbst in der Hand, in einer doch recht gemütlichen Ausgangssituation.

Frintrop bleibt sich weiter treu

Die Zukunft ist für die Unioner weitgehend gesichert, die Planungen seien ligaunabhängig abgeschlossen. Der Kader steht also für die kommende Saison, egal ob es ein Stockwerk nach oben in die Oberliga geht oder der Verbleib in der Landesliga hingenommen werden muss. Der Frintroper Übungsleiter führt weiter aus: „Unsere Stammspieler bleiben alle, alle die neu dazu kommen sind jung.“ Grund für diesen durchaus geldsparenden Weg ist die Zukunft des Vereins. Wenn in der nächsten Saison Oberliga auf dem Plan steht, gibt es für Cornelissen und Frintrop nur eine Option: „Sollten wir die Oberliga halten, ist es gut, steigen wir ab, fallen wir nicht ins Bodenlose.“ Die Sicherheit steht also an erster Stelle. In Frintrop soll also ein Kader aufgebaut werden, der keinesfalls dazu neigt, für gewisse Geldsummen den Verein zu verlassen – und der auch im Falle eines Abstiegs in der Landesliga konkurrenzfähig bleibt.

Jedenfalls ist der Aufstiegskampf in Landesliga 2 weiter offen. Es bleibt abzuwarten ob Union Frintrop die Nerven behält und den Aufstieg sicher ins Ziel fährt.