2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht
Neumarkt ist wieder das Nonplusultra.
Neumarkt ist wieder das Nonplusultra. – Foto: Wolfgang Zink

»Friedhofstimmung« in Neudrossenfeld - Rang 1: Adler kassieren Quecken

16. Spieltag in der Bayernliga Nord - Freitagabend: Bayern Hof gewinnt Keller-Derby +++ Eltersdorf verliert gegen Bamberg, und muss Neumarkt vorbeiziehen lassen +++

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Wechsel an der Tabellenspitze der Bayernliga Nord: Der SC Eltersdorf verlor das Freitagabendspiel gegen Regionalliga-Absteiger Bamberg, sodass der gegen Kornburg erfolgreiche ASV Neumarkt an den Quecken vorbeiziehen kann. Dem Führungsduo dicht auf dem Fersen sind Cham und Erlangen, die zum Auftakt des 16. Spieltages ebenfalls gewinnen konnten. Zudem ging das Oberfranken-Derby Neudrossenfeld vs. Hof über die Bühne, in dessen Nachklang deutliche Worte gefallen sind...

Es war für Trainer Bernd Eigner, Kapitän Maximilian Göbhart und einigen anderen Quecken ein wenig erfreuliches Wiedersehen. Und es war ein erneuter Beweis dafür, dass die Domreiter gerade in schwierigen Phasen noch enger zusammen rücken - und erfolgreich sind. "Ein intensives Spiel, zu dem der FC den besseren Schlüssel hatte", stellt SC-Trainer Bernd Eigner, ein gebürtiger Bamberger, fest. "Nach dem 0:1 sind wir besser ins Spiel gekommen. Aber das Quentchen hat heute einfach gefehlt."

So leicht lässt sich der ASV Neumarkt in dieser Spielzeit nicht abschütteln. Und es ist irgendwie sinnbildlich, dass die beiden angeschlagenen Leon Gümpelein und Maximilian Bergler die Tore erzielten. Kornburg-Trainer Hendrik Baumgart zur Partie: "Neumarkt hat verdient gewonnen! Einfache Mittel haben heute gereicht gegen uns. Wir sind angerannt, aber der ASV ist kompakt gestanden. Zwei Konter - und das Spiel war gewonnen! Das war zu wenig von uns..."

Das Duell der gebeutelten oberfränkischen Teams geht an den Platzhirschen, an die Männer von der Grünen Au. Und wie gewohnt findet Heim-Manager Daniel Stöcker in der Spielanalyse klare Worte. "Unser Offensivspiel hat seit Wochen Kreisliga-Niveau, das ist viel zu wenig." Die Führung von Neudrossenfeld sei seiner Meinung nach "in Ordnung" gewesen. Gerade nach der Pause war Hof jedoch die bessere Mannschaft. "Die Bayern haben dann letztlich verdient gewonnen. Mit Friedhofstimmung auf dem Platz kannst du kein Derby bestreiten."

"Megareifer Auftritt" der Gastgeber, und der so furios gestartete Auftsteiger mit der fünften Niederlage in den vergangenen sechs Spielen. "Stadeln hat uns das Leben echt schwer gemacht", bilanziert ASV-Manager Michael Plänitz, der selbst 90 Minuten auf dem Platz gestanden ist. "Das 1:0 war der Dosenöffner. In der zweiten Halbzeit ging es gefühlt nur in eine Richtung. Und am Ende müssen wir mehr Tore machen."

Lucas Markert - wer sonst? Der ATSV-Chef höchstpersönlich krempelte nach dem Rückstand die Ärmel nach oben und drehte das Ding mit zwei Toren. Somit ist die kleine Serie des kleinen Jahn mit drei Siegen in Folge zu Ende. Lucas-Papa und Erlangen-Manager Jörg Markert zur Partie: "Irgendwie haben wir die Partie zunächst nicht ganz ernst genommen. Nach der Pause wurde es besser. Und am Ende haben wir auch verdient gewonnen."

Aufrufe: 024.10.2025, 21:30 Uhr
Helmut WeigerstorferAutor