2026-03-13T07:45:35.464Z

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Freren fehlt die Kaltschnäuzigkeit – Lohne bezwingt den Verfolger 2:0

Hoff-Elf lässt Chancen liegen und wird bestraft

von p.s. · Heute, 08:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Moritz Voigt
Tabellenführer Union Lohne hat seine Spitzenposition eindrucksvoll untermauert und sich mit einem 2:0-Erfolg gegen die SG Freren durchgesetzt. In einer Partie, die lange auf Messers Schneide stand, waren es am Ende Kleinigkeiten, die den Ausschlag zugunsten der Gastgeber gaben – so sah es auch Frerens Trainer Florian Hoff.

Chancen ungenutzt – Lohne eiskalt

„Es waren Kleinigkeiten irgendwie, die heute das Spiel entschieden haben“, resümierte Hoff nach der Begegnung und verwies insbesondere auf die erste Halbzeit. Seine Mannschaft habe durchaus Möglichkeiten gehabt, in Führung zu gehen: „Wir hatten in der ersten Halbzeit ein, zwei Chancen, die wir vielleicht besser hätten nutzen müssen.“

Doch genau in diesen Momenten fehlte die nötige Effizienz: „Da fehlte uns so die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.“ Stattdessen schlug Lohne zu und ging durchLuca Grau in der 19. Minute in Führung.

Fehlende Intensität als Knackpunkt

Neben der Chancenverwertung sah Hoff auch Defizite im Spiel seiner Mannschaft insgesamt: „Ich glaube, dass wir heute nicht das Spiel auf den Platz gekriegt haben von der Intensität, wie wir es sonst vielleicht hinbekommen hätten wollen oder sonst hinbekommen.“

Ein Umstand, der gegen einen Gegner wie Lohne schwer wiegt – insbesondere, wenn dieser seine Möglichkeiten konsequent nutzt. So blieb Freren im weiteren Spielverlauf zwar bemüht, fand jedoch nicht die Durchschlagskraft, um die Partie noch zu drehen.

Entscheidung fällt spät

Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Schlussminute, als Spielertrainer Dennis Brode zum 2:0 traf. Für Hoff hatte dieser Treffer jedoch keinen entscheidenden Einfluss mehr auf die Bewertung der Partie: „Ich glaube, das 2:0 ist in dem Moment auch egal.“

Vielmehr erkannte er die Qualität des Gegners an: „Da hat Lohne das Glück gehabt, dass sie halt wirklich das Tor des Tages oder die Tore des Tages geschossen haben, dementsprechend dann auch den Platz an der Sonne haben und auch die Qualität vielleicht mitbringen und solche Dinger dann ziehen.“

Blick nach vorn

Trotz der Niederlage bleibt der Blick bei der SG Freren nach vorne gerichtet. Hoff betonte, dass sein Team weiterhin ambitioniert bleibt: „Wir versuchen weiter die Fahne hoch zu halten bei uns, oben dran zu bleiben, weiter das Bestmögliche rauszuholen und die Saison noch so erfolgreich wie möglich abzuschließen.“

Der Trainer zeigt sich zudem überzeugt davon, dass seine Mannschaft schnell wieder in die Spur findet: „Ich bin davon überzeugt, dass wir auch noch viele Spiele gewinnen werden, wenn wir wieder unsere PS auf den Platz bekommen.“

Ein Abend also, an dem Effizienz und Tabellenreife den Unterschied machten – und an dem die SG Freren zwar mithalten konnte, sich für ihre Möglichkeiten jedoch nicht belohnte.