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Freren empfängt Weiße Elf Nordhorn – Spitzenspiel vor der Winterpause

Duell auf Augenhöhe, welches wegweisend sein könnte

von p.s. · 06.11.2025, 21:50 Uhr · 0 Leser
– Foto: Moritz Voigt

Zum Endspurt der Hinrunde in der Bezirksliga Weser-Ems steht für den VfL Weiße Elf Nordhorn noch einmal ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Am Wochenende gastiert die Mannschaft von Trainer Frank Westerink bei der SG Freren – einem direkten Konkurrenten im oberen Titelrennen.

Mit 26 Punkten aus 14 Spielen rangiert Nordhorn derzeit auf dem dritten Tabellenplatz, dicht gefolgt von Freren (25 Punkte, 12 Spiele). Beide Teams haben somit die Chance, den Anschluss an die Spitzenplätze zu wahren. Tabellenführer ist weiterhin der ASV Altenlingen mit 32 Zählern, gefolgt von Union Lohne (30 Punkte).

„Wir fahren mit ordentlich Selbstvertrauen nach Freren“

Nach dem hart erkämpften Punktgewinn am vergangenen Wochenende – trotz Unterzahl – reist die Weiße Elf mit breiter Brust nach Freren. Coach Frank Westerink, der den Verein am Saisonende verlassen wird, blickt optimistisch, aber auch realistisch auf die Aufgabe:

„Wir freuen uns auf das Spitzenspiel. Wir haben bald Winterpause, aber mit Freren und Schwefingen noch zwei richtig knackige Aufgaben vor der Brust, die auch richtungsweisend sein können. Wir fahren mit ordentlichem Selbstvertrauen nach Freren. Wir wissen, dass wir letztes Jahr dort 2:2 gespielt haben und dass da was zu holen ist – wenn wir unsere Leistung abrufen.“

Gerade die Defensivleistung zuletzt gibt Anlass zur Zuversicht:

„Wenn wir so gut verteidigen wie am Sonntag in Unterzahl, dann ist da sicher was zu holen.“

Starke Offensive als Frerens Trumpf

Die Gastgeber aus Freren sind für ihre enorme Offensivstärke bekannt. Auch ohne den abgewanderten Torjäger Thelen hat das Team von Trainer Florian Hoff nichts an Durchschlagskraft eingebüßt.

„Freren hat eine Bombenoffensive“, warnt Westerink. „Ahrens ist ein gleichwertiger, wenn nicht sogar ein besserer Ersatz – auf ihrer rechten Seite oder im Sturm kaum zu stoppen. Mit Wecks und Hoff haben sie zudem zwei Knipser, die genau wissen, wie es geht.“

Die SG setzt weiterhin auf ihr bewährtes 4-4-2-System, das in der Liga gefürchtet ist: kompakt, eingespielt, und mit schnellem Umschaltspiel brandgefährlich.

„Da weiß jeder, was er zu tun hat. Nach vorne geht es mit drei, vier Pässen direkt Richtung Tor – das ist schon stark“, so der Nordhorner Coach.

Besonderes Spiel für Westerink

Für Westerink und seine Mannschaft geht es nicht nur um Punkte, sondern auch um ein Ausrufezeichen zum Abschluss der Hinrunde.

„Es ist das letzte Spiel der Hinrunde, dann habe ich die Hälfte meiner Abschiedstour hinter mir. Wir wollen unsere Leistung abrufen – und wenn uns das gelingt, sind wir sicher nicht chancenlos.“

Mit einem Erfolg in Freren könnte Nordhorn seine starke Hinrunde krönen und sich weiter im Spitzenfeld festsetzen. Ein echtes Topspiel also, das Spannung, Tempo und Leidenschaft verspricht – und vielleicht schon einen Vorgeschmack auf den Kampf um die vorderen Plätze im Frühjahr liefert.