2026-04-10T07:15:08.667Z

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Freiberg patzt, Stuttgarter Kickers verlieren, Offenbach glänzt

Regionalliga Südwest: Die Übersicht aller Partien des 28. Spieltags

von red · Heute, 16:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

In der Regionalliga Südwest bot die heutige Fortsetzung des 28. Spieltags eine Fülle an sportlicher Dramatik. Während die Tabellenspitze nach einem Patzer eng zusammenrückt, feierten andere Teams furiose Kantersiege, die den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben werden. Es war ein Nachmittag, an dem Leidenschaft und Enttäuschung auf den Plätzen der Liga unmittelbar aufeinandertrafen.

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Vor 1170 Zuschauern gab es eine Partie, die an Dramatik kaum zu überbieten war. Der TSV Steinbach Haiger schien das Spiel zunächst sicher im Griff zu haben. Ole Käuper brachte die Hausherren in der 28. Minute per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung, bevor Jonas Singer in der 36. Minute auf 2:0 erhöhte. Doch der Drittliga-Absteiger SV Sandhausen bewies eine enorme Moral. Pascal Testroet leitete in der 55. Minute mit dem 2:1 die Aufholjagd ein und erzielte in der 68. Minute auch den Ausgleich zum 2:2. In einer hochemotionalen Schlussphase war es schließlich Louis Kolbe, der in der Nachspielzeit (90.+3) den 2:3-Siegtreffer für die Gäste markierte.

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Die SG Barockstadt Fulda Lehnerz festigte ihre Position im oberen Mittelfeld gegen den Aufsteiger Bayern Alzenau. Kurz vor dem Ende einer langen ersten Halbzeit erzielte Roko Ivankovic in der neunten Minute der Nachspielzeit (45.+9) das 1:0 für Fulda. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber die Führung zügig aus: Moritz Dittmann traf in der 52. Minute zum 2:0, und Max Lindemann sorgte in der 61. Minute mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Den Gästen gelang durch Lukas Fecher in der 87. Minute lediglich noch der Anschlusstreffer zum 3:1-Endstand.

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Vor 754 Zuschauern tat sich die SG Sonnenhof Großaspach gegen den TSV Schott Mainz lange Zeit schwer. Erst in der 45. Minute erlöste Fabian Eisele die Heimfans mit dem Führungstreffer zum 1:0. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erhöhte Mert Tasdelen in der 48. Minute auf 2:0. Mainz bewies jedoch Kampfgeist und kam in der 75. Minute durch Leon Kern zum 2:1-Anschlusstreffer. In einer spannenden Schlussphase rettete Großaspach den knappen Vorsprung über die Zeit.

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Am Bieberer Berg erlebten die Fans eine Machtdemonstration der Hausherren. Die Kickers Offenbach ließen der TSG Balingen zu keinem Zeitpunkt eine Chance und spielten sich phasenweise in einen Rausch. Den Torreigen eröffnete Jelle Goselink in der 18. Minute mit dem 1:0. Nur zwei Minuten später legte Jelle Goselink in der 20. Minute nach und erhöhte auf 2:0. Noch vor der Pause sorgte Ron Berlinski in der 38. Minute mit dem 3:0 für eine Vorentscheidung. Auch in der Schlussphase blieben die Offenbacher hungrig: Jelle Goselink erzielte in der 85. Minute das 5:0, zuvor hatte Jona Borsum in der 63. Minute den Treffer zum 4:0 markiert.

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Eine herbe Enttäuschung mussten die 4540 Zuschauer im Gazi-Stadion hinnehmen. Der FSV Frankfurt präsentierte sich als eiskalter Gast und entführte alle drei Punkte aus Degerloch. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte George Iorga die Frankfurter in der 57. Minute mit 0:1 in Führung. Die Kickers fanden keine Mittel gegen die stabil stehende Defensive der Gäste, die durch Takero Itoi in der 63. Minute auf 0:2 erhöhten. Den Schlusspunkt unter eine aus Sicht der Hausherren bittere Partie setzte Amin Farouk in der 76. Minute mit dem 0:3-Endstand.

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Im Topspiel gelang dem FC 08 Homburg ein immens wichtiger Erfolg gegen den Aufstiegsaspiranten SGV Freiberg. In einer hochemotionalen Begegnung fielen die Tore erst in der Schlussphase. Hilal El-Helwe erlöste die Homburger Fans in der 73. Minute mit dem Führungstreffer zum 1:0. Die Antwort der Freiberger ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Paul Polauke glich in der 76. Minute zum 1:1 aus. Als sich viele bereits mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, schlug Kaan Inanoglu in der 88. Minute zu und erzielte den 2:1-Siegtreffer für Homburg. Durch diese Niederlage verpasst Freiberg den Sprung zurück auf den ersten Platz und bleibt punktgleich hinter der SG Sonnenhof Großaspach.

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Ein wahres Spektakel mit sieben Toren bekamen die Zuschauer beim FC-Astoria Walldorf geboten. Der KSV Hessen Kassel erwischte einen Traumstart und schien die Partie früh zu entscheiden. Jan Dahlke traf in der 20. Minute zum 0:1, gefolgt von Phinees Bonianga in der 28. Minute (0:2) und Adrian Bravo-Sanchez nur eine Zeigerumdrehung später in der 29. Minute (0:3). Walldorf bewies jedoch eine enorme Moral und kämpfte sich durch Tore von Muhammed Yasin Batuhan Zor in der 32. Minute (1:3) und Iosif Maroudis in der 35. Minute (2:3) zurück. Nach dem Seitenwechsel gelang Arion Erbe in der 73. Minute tatsächlich der Ausgleich zum 3:3. Die Entscheidung zugunsten der Hessen fiel erst in der dramatischen Nachspielzeit, als Danny Breitfelder in der 90.+1 Minute zum 3:4-Endstand traf.

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Vor 363 Zuschauern teilten sich der FSV Mainz 05 II und der Bahlinger SC die Punkte. Die Mainzer Reserve startete gut in die Begegnung und ging in der 16. Minute durch Jayson Videira mit 1:0 in Führung. Die Freude währte jedoch nur bis kurz nach der Halbzeitpause. Der Bahlinger SC kam entschlossen aus der Kabine und markierte durch Luca Schröder in der 47. Minute den Ausgleich zum 1:1. Trotz Bemühungen auf beiden Seiten blieb es bei diesem Ergebnis.

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Der SC Freiburg II gewann zuletzt 3:2 in Balingen und bewies dabei, dass die Mannschaft offensiv genug Qualität besitzt, um Spiele auf ihre Seite zu ziehen. Krish Raweri traf doppelt, Oscar Wiklöf erzielte den entscheidenden Treffer. Mit 33 Punkten steht Freiburg auf Rang 13 und kann sich mit einem Heimsieg weiter vom unteren Bereich entfernen.

Die SV Eintracht Trier 05 hingegen kommt aus einem Albtraum. Das 0:5 gegen Mainz 05 II war ein schwerer Schlag für eine Mannschaft, die bis dahin noch auf einen gefestigten Platz im Mittelfeld blicken konnte. Trier steht nun bei 36 Punkten auf Rang zwölf. Das Hinspiel gewann Trier klar mit 3:1, auch ein verschossener Freiburger Foulelfmeter änderte daran nichts. Genau darin liegt nun die Spannung: Freiburg kommt mit Schwung, Trier mit Wut und dem Bedürfnis nach Wiedergutmachung.

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