Frauenfussball-EM soll 2025 in der Schweiz stattfinden

Nationalrat unterstützt Kandidatur

Das Schweizer Parlament hat am Montag, 12. Dezember, im Rahmen der Wintersession eine Erklärung zur Unterstützung der Kandidatur des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) für die Women’s EURO (WEURO 2025) verabschiedet.

Mit dieser Erklärung bringt die nationale Politik klar zum Ausdruck, dass sie hinter der Schweizer Kandidatur zur WEURO 2025 steht. Es ist ein nach den in den letzten Monaten erteilten finanziellen Zusagen von Städten und Kantonen ein weiteres starkes Zeichen der Politik, dass der grösste frauenspezifische Sportevent Europas in der Schweiz durchgeführt werden soll.

Eine SFV-Delegation, bestehend aus Präsident Dominique Blanc, Generalsekretär Robert Breiter, Frauenfussball-Direktorin Marion Daube und den SFV-Nachwuchsspielerinnen des Ausbildungszentrums Biel haben die Präsentation der Erklärung im Ratssaal mitverfolgt.

«Die Politik unterstützt geschlossen die Kandidatur zur Women’s EURO 2025. Dies haben wir mit der heutigen Erklärung im Nationalrat nochmals verdeutlicht. Ein solches Turnier ist eine grossartige Möglichkeit für die Schweiz, um sich als weltoffene, kompetente und enthusiastische Gastgeberin zu präsentieren», betont Matthias Aebischer, Nationalrat und Präsident der Parlamentarischen Gruppe Sport.

Auch SFV-Präsident Dominique Blanc unterstreicht die Wichtigkeit des parlamentarischen Supports: «Diese Erklärung des Nationalrats hat eine sehr starke Bedeutung. Die Politik, die Öffentlichkeit und die Fussballschweiz befürworten kompakt unsere Kandidatur. Infrastruktur, Nachhaltigkeit, politische Stabilität und Sicherheit: Die Schweiz ist das perfekte Gastgeberland für ein solches Turnier.»

Im Vorfeld der Erklärung haben sich auf dem Bundesplatz mehrere Nationalrät/innen, Exponenten des SFV und die SFV-Nachwuchsspielerinnen für ein gemeinsames Foto getroffen. «Es ist schön, dass auch die Nachwuchsspielerinnen des SFV dabei sein konnten. Wir freuen uns sehr über diesen Besuch.

Die WEURO 2025 in der Schweiz wäre auch für die künftigen Generationen ein grosser Schritt vorwärts und ein starker Motivationsfaktor. Die Rahmenbedingungen für die fussballbegeisterten Mädchen und Frauen würden dadurch deutlich verbessert werden», unterstreicht Nationalrätin und FC Helvetia-Captain Corina Gredig.

Die SFV-Delegation wurde unter anderen auch von Lars Guggisberg, Nationalrat und Captain des FC Nationalrat, empfangen: «Wir Schweizer haben ein grosses Fussballherz und leben in einer sportbegeisterten Gesellschaft. Eine Europameisterschaft in der Schweiz wäre ein Fest für das ganze Land und ein weiterer Schub für den Leistungs- und Breitensport», so Guggisberg.

Als Spielorte für das Turnier sind die Städte Genf, Zürich, Bern, Basel, Thun, Luzern, Sion und St. Gallen vorgesehen. Die Uefa hat den Entscheid für die Vergabe der WEURO 2025 um zwei Monate auf Anfang April 2023 verschoben. Sie verlangt von den Bewerbern detailliertere Budgetvorschläge, um sich ein abschliessendes Bild aller Kandidaturen machen zu können. Nebst der Schweiz haben auch Frankreich, Polen und ein Bündnis von vier skandinavischen Ländern für die Austragung des Turniers kandidiert.

Aufrufe: 012.12.2022, 18:41 Uhr
SFVAutor

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