2024-07-17T10:40:36.325Z

Transfers
Lukas da Silva-Freundorfer (am Ball) trägt ab sofort das grünweiße Trikot der Fortuna Regensburg.
Lukas da Silva-Freundorfer (am Ball) trägt ab sofort das grünweiße Trikot der Fortuna Regensburg. – Foto: Eibner

Fortuna verpflichtet Junioren-Bundesligaspieler

Der Wenzenbacher Lukas da Silva-Freundorfer kehrt von der U19 des FC Augsburg nach Regensburg zurück

Zwölfter Sommerneuzugang beim SV Fortuna: Die Regensburger haben in der Kaderplanung für die zweite Bayernliga-Saison der Vereinsgeschichte nochmals nachgelegt. Wie der sportliche Leiter Hans Meichel vermeldet, konnte man sich kurzfristig die Dienste von Allroundtalent Lukas da Silva-Freundorfer sichern. Der 19-Jährige, der in Südafrika geboren wurde und dessen Mutter aus Brasilien stammt, bestritt letzte Saison im Trikot des FC Augsburg 23 Spiele in der Junioren-Bundesliga.

Da Silva-Freundorfer hatte sich den Verantwortlichen des SV Fortuna selbst angeboten und habe laut Sportchef Meichel in zwei Probetrainings einen positiven Gesamteindruck gemacht. Daher entschloss sich der Bayernligist dazu, das Talent unter Vertrag zu nehmen. In den nächsten Tagen soll die Spielberechtigung des Fußballverbands eintreffen. „Lukas wohnt sein Längerem wieder in Wenzenbach, das war wichtig, dass er im Raum Regensburg wohnt“, so Hans Meichel, „Wir bekommen einen ganz netten Kerl, der im Mittelfeld flexibel einsetzbar ist, aber eher über die Außen kommt, wie er sagt. Mal sehen, wie er sich bei uns entwickelt.“

Der gebürtige Wenzenbacher erlernte das Fußballspielen beim SV Wenzenbach und bei der DJK SV Keilberg. Über diese Stationen schaffte er den Sprung in die Nachwuchsschmiede des SSV Jahn Regensburg, zu dem er nach einem Intermezzo beim TSV Kareth-Lappersdorf dann nochmal für ein Jahr zurückkehrte. Anfang 2023 schloss sich da Silva-Freundorfer dem FC Augsburg an. Bei der U19 des Bundesligisten absolvierte er insgesamt 26 Spiele in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest (zwei Tore) sowie vier weitere Matches in der U19-Sonderspielrunde. Jetzt wagt er den Sprung in die Herren-Bayernliga.

Der angehende Speditionskaufmann dürfte am morgigen Donnerstag (19 Uhr) mit Interesse das Pokalspiel der Regensburger Fortuna gegen seinen Ex-Klub TSV Kareth von der Tribüne aus verfolgen. Die Kicker von der Isarstraße wollen mit einem Sieg gegen den langjährigen Landesliga-Rivalen in die erste Hauptrunde des Verbandspokals einziehen. „Die Vorbereitung neigt sich dem Ende zu und für mich wird das Bild klarer, wer zum Ligaauftakt für die Startelf in Frage kommt“, sagt Fortunas neuer Cheftrainer Arber Morina. Kareth-Lappersdorf sei nochmal ein hervorragender Testgeber, welchen die Grün-Weißen keinesfalls unterschätzen dürfen. „Für uns wird das eine Herausforderung“, spricht Morina, dem vor allem wichtig ist, „dass meine Spieler den Gegner und das Spiel zu hundert Prozent ernst nehmen. Ich will im Pokal in die nächste Runde einziehen.“

Aufrufe: 010.7.2024, 13:30 Uhr
Florian WürtheleAutor