
Diese Trainerverlängerung war im Grunde reine Formsache. Die beiden Coaches verstehen und ergänzen sich prächtig. Von Seiten der Verantwortlichen ist das Vertrauen groß. Und auch sportlich läuft es – trotz eines holpriges Starts in die Frühjahrsrunde – gut in dieser Saison. Daher gab es beim SV Fortuna schlussendlich keinerlei Diskussion darüber, an der aktuellen Trainerkonstellation etwas zu verändern. Auch in der Saison 2026/27 wird Arber Morina als Cheftrainer und Lucas Altenstrasser als spielender Co-Trainer den Ton angeben beim Bayernligisten aus Regensburg. Diese zentralen Personalentscheidungen meldet der Verein am Mittwoch.
Seit 2011 Spieler, seit 2014 spielender „Co“ an der Seite von Helmut Zeiml und schließlich seit der Vorsaison 2024/25 Cheftrainer: Arber Morina hat sich im Verein sozusagen nach oben gearbeitet. Längst ist er bei Fortuna nicht mehr wegzudenken. Der 38-jährige Familienvater sagt: „Ich freue mich, dass die sportliche Leitung uns weiterhin das Vertrauen schenkt, die Mannschaft zu entwickeln. Über die Jahre haben wir uns super entwickelt und in der Bayernliga stabilisiert. Auch aus der aktuellen kleinen Schwächephase, die im Ausfall vieler Leistungsträger begründet ist, werden wir wieder rauskommen.“ Für die Verlängerung gibt es natürlich Gründe. Diese führt Morina detailliert auf: „Die Arbeit als Trainer mitsamt des Entwickelns der Spieler und des Einbringens neuer Ideen macht mir unheimlich viel Spaß. Ich will mich weiterentwickeln und bin als Trainer nach wie vor sehr ehrgeizig. Die von offener Kommunikation geprägte Zusammenarbeit mit Lucas Altenstrasser macht unfassbar viel Spaß. Wir verstehen uns super. Was Fußballinhalte, Strukturen und Philosophie angeht, sind wir beide deckungsgleich. Mit ihm habe ich jemanden an der Seite, der im Training und Spiel für die nötige Schärfe sorgt. Aber auch die Betreuer Kevin und „Schore“ Meier tun uns richtig gut, genauso wie Torwarttrainer Michi Maurer und die Physiotherapie Corpus Care um Carlos Sternecker. Insgesamt bin ich sehr glücklich bei Fortuna. Seitdem ich beim Verein bin, wurde ich in vielen Entscheidungen und Entwicklungen mitgenommen. Schön, dass wir Fortuna über die vielen Jahre gemeinsam auf dieses sportliche Niveau heben konnten. Ich freue mich auf das was kommt.“
Nicht mehr wegzudenken aus der Mannschaft ist Lucas Altenstrasser. Der ehemalige Viertliga-Spieler und Wahl-Regensburger wechselte Anfang 2019 an die Isarstraße und hielt der Fortuna bis heute die Treue. Seit letzter Saison fungiert der spielintelligente „Sechser“ als Co-Spielertrainer und übernimmt somit noch mehr Verantwortung. Wie Morina verschwendete auch der 32-Jährige keinen Gedanken daran, sein Amt am Saisonende abzugeben: „Die Arbeit als spielender Co-Trainer gefällt mir – auch im Zusammenspiel mit Arber. Wir hatten schon zuvor als gemeinsame Mitspieler viel Kontakt, was sich natürlich nochmal sehr intensiviert hat. Es macht sehr viel Spaß und deshalb habe ich mich entschlossen, ein weiteres Jahr dranzuhängen. Ich fühle mich pudelwohl beim Verein und werde bis zum Ende meiner aktiven Laufbahn für Fortuna spielen“, tut Altenstrasser kund.