
„Fortuna für alle“ und vor allem der sportliche Erfolg in der Zweiten Liga hat einen Hype um Fortuna Düsseldorf entfacht. Halbfinale im DFB-Pokal in der vergangenen Saison, dazu das Erreichen des Relegationsplatzes. Auch wenn man am Ende gescheitert ist – über die Düsseldorfer wird wieder gesprochen. So intensiv, dass sich immer mehr Menschen dazu entschlossen haben, ihre Vereinstreue auch über eine Mitgliedschaft zu dokumentieren. Mittlerweile sind etwas mehr als 35.000 Mitglieder registriert. Künftig muss man dafür aber tiefer in die Tasche greifen. Denn auf der Mitgliederversammlung des Vereins wurde ein Antrag des Vorstand durchgewunken.
„Die Mitgliedsbeiträge, welche seit 1999 bestehen und mit der damals bevorstehenden Euro-Umstellung das letzte Mal im Jahre 2001 angepasst wurden, bilden eine der wichtigsten Einnahmesäulen des ideellen Bereichs unseres Vereins“, hieß es darin. „Dies beinhaltet die Nachwuchsarbeit, Mädchen- und Frauenfußball, Amputierten- und Blindenfußball sowie die anderen Sport-Abteilungen. Die anhaltenden Kostensteigerungen und die Auswirkungen der Inflation gehen auch am ideellen Bereich nicht spurlos vorbei.“
Und weiter: „Die Mitgliedsbeiträge und die Aufnahmegebühr sollen erhöht werden, um den drastisch gestiegenen Kosten in den oben aufgeführten Abteilungen entgegenzuwirken und weiter auch in den ideellen Bereichen in Zukunft weiter investieren zu können.“
Dem Wunsch einer Erhöhung stimmten die anwesenden Mitglieder mit deutlicher Mehrheit zu. Demnach gilt künftig zum Beispiel für Erwachsene 85 Euro (statt 75 Euro), ermäßigt 61 Euro (51 Euro). Die Mitgliedschaft auf Lebenszeit ist übrigens bei 1895 Euro geblieben.