– Foto: Rocco Bartsch

Fair-Play-Preis im eFootball

Kurioser Preis beim NFV

Nie den Foul-Knopf drücken, nicht so laut rumschreien an der Konsole? Zumindest denkbare Kriterien, nach denen der Fußballkreis Heide-Wendland seinen Fair-Play-Preis im eFootball vergeben haben hätte können. Es lief aber anders – viel demokratischer.

Nämlich per Wahl durch die 24 teilnehmenden eFootball-Teams im Kreis. Unter diesen herrschte ob der Kriterien, nach denen abgestimmt werden sollte, wohl auch Ratlosigkeit – so wählten sich laut Bericht des Kreises 20,8 Prozent der Teams einfach selbst. Was fünf ungültige Stimmen produzierte, denn nur das war laut Wettbewerbsbestimmungen kein Fairplay, also verboten. So waren mehr Stimmen ungültig, als letztlich die Sieger auf sich vereinigen konnten: Maik und Dennis Springer vom BSV Union Bevensen freuten sich über 16,6 Prozent der abgegebenen Stimmen–nur vier von 24, aber die meisten. Merke: Direkte Demokratie hat ihre Tücken.

256 Aufrufe9.4.2021, 09:30 Uhr
Benjamin Kraus / NOZ SportAutor

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