2026-05-12T12:35:39.633Z

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Flutlichtpokal-Finale mit klaren Rollen – Lehndorf fordert "Parkelf"

FT Braunschweig peilt im eigenen Stadion den nächsten Titel an – Bezirksliga-Spitzenreiter Lehndorfer TSV reist mit viel Selbstvertrauen zum Endspiel des 55. Wolters Flutlichtpokals

von red · Heute, 16:52 Uhr · 0 Leser
– Foto: Jens Grothe

Im traditionsreichen Wettbewerb kommt es am Mittwochabend im Freie-Turner-Stadion zum Duell zwischen Landesligist und Bezirksliga-Primus. Während die Gastgeber bereits zum zwölften Mal im Finale stehen, will Lehndorf seine starke Saison mit einem weiteren Ausrufezeichen krönen.

Unter Flutlicht und vor erwartungsvoll gefüllten Rängen steigt am Mittwochabend das Finale des 55. Wolters Flutlichtpokals. Ab 19 Uhr empfängt die FT Braunschweig aus der Landesliga den Lehndorfer TSV, Tabellenführer der Bezirksliga Braunschweig Staffel zwei, im Freie-Turner-Stadion. Die Voraussetzungen versprechen ein Endspiel mit offenem Schlagabtausch: Hier der klassentiefere Außenseiter mit offensiver Wucht, dort die erfahrene „Parkelf“, die den Wettbewerb bestens kennt.

Der Weg der Gäste ins Finale verlief eindrucksvoll. Nach dem 5:2 gegen den FC Rautheim setzte sich die Mannschaft von Trainer Hendrik Boy im Nachbarschaftsduell deutlich mit 5:1 gegen den SV Olympia Lamme durch. Im Halbfinale folgte schließlich ein spektakulärer 4:3-Erfolg gegen den BSC Acosta, mit dem sich der Bezirksliga-Spitzenreiter das Ticket für das Endspiel sicherte. Parallel arbeitet Lehndorf in der Liga weiter an der Rückkehr in die Landesliga.

Auch die Gastgeber überzeugten im bisherigen Turnierverlauf. Die FT Braunschweig eliminierte zunächst Titelverteidiger Eintracht Braunschweig U23 mit 3:2 und ließ anschließend beim 5:0 gegen den TSC Vahdet Braunschweig keine Zweifel aufkommen. Für die Freien Turner ist es bereits die zwölfte Finalteilnahme – häufiger stand bislang kein Verein im Endspiel des traditionsreichen Wettbewerbs.

Vor dem Finale warnte FT-Trainer Gian Luca Renner ausdrücklich vor den Qualitäten des Gegners. „Ein Finale zu spielen ist besonders, vor allem aber in diesem traditionsreichen Wettbewerb und auf unserer eigenen Anlage“, sagte Renner. Vor allem die Offensive des Lehndorfer TSV bereite seiner Mannschaft Respekt: „Von der Offensive geht brutale Gefahr aus, aber auch nach Standards ist Lehndorf gefährlich.“ Gleichzeitig verwies der Coach auf die starke Form seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen und formulierte den Anspruch, sich für diese Leistungen mit dem Pokalsieg zu belohnen.