2026-06-03T09:07:03.210Z

Spielvorbericht

FLF-Frauen in Erwartung eines belgischen Sturmlaufs

Vorletztes Qualifikationsspiel in der Liga B

von Paul Krier · Heute, 13:00 Uhr · 0 Leser
Auf die Abwehr um Emma Kremer (M.) und Co. wird es am Freitagabend vermehrt ankommen
Auf die Abwehr um Emma Kremer (M.) und Co. wird es am Freitagabend vermehrt ankommen – Foto: paul@lsn.sarl (Archiv)

Die nächsten vermutlich zu starken Gegnerinnen stehen den FLF-Frauen am Freitagabend in Löwen (B) gegenüber, wo die „Rout Léiwinnen“ auf die belgischen Gastgeberinnen der „Red Flames“ treffen werden. Belgien befindet sich in der WM-Qualifikation aktuell auf Platz 2 der Gruppe B4. Man ist zwar punktgleich mit Schottland, hat aber die schlechtere Tordifferenz. Aus Luxemburger Sicht ist dies die Crux an den beiden abschließenden Partien der Quali gegen die Nachbarinnen: die Belgierinnen müssen im Rennen um Platz 1 in Sachen Tore Borden gutmachen.

Luxemburg kann sich also auf einen Sturmlauf einstellen, die Abwehrreihe wird wohl ähnlich wie gegen die Schottinnen Anfang des Jahres in den Fokus rücken. Ein paar FLF-Akteurinnen standen einst bei Standard Lüttich unter Vertrag und kennen den belgischen Fußball entsprechend. Belgien ist die Nummer 18 der Welt, in Europa gibt es sogar nur zehn Teams, die besser sind. Zum Vergleich: die anderen Gegnerinnen Luxemburgs sind auf Platz 24 der Weltrangliste (Schottland) bzw. 65 (Israel) zu finden. Die FLF-Frauen liegen auf Rang 115.

Vor vier Jahren unterlagen die „Rout Léiwinnen“ in einem Freundschaftsspiel mit 6:1 in Belgien, Caroline Jorge gelang damals das zwischenzeitliche 1:1. Ein solches Szenario wäre sicherlich eine Idealvorstellung eines Spielablaufs für die Partie am Freitagabend. Mit dabei waren damals mit Torhüterin Lucie Schlimé, Marta Estévez Garcia, Charolotte Schmit, Kimberley Dos Santos, Amy Thompson und Edina Kocan etliche Spielerinnen, die auch für das anstehende Qualifikationsspiel potenziell für die Startaufstellung in Frage kommen. Joana Lourenco, die damals auch dabei war, wird aufgrund einer im Abschlusstraining erlittenen Knieverletzung zumindest für das Hinspiel ausfallen.

Zirbes: „in allen Zweikämpfen dagegenhalten“

Trainer Daniel Zirbes: „Wir haben sonst keine Personalveränderungen zu vermelden. Im Matchplan geht es darum, defensiv gut und sicher zu stehen sowie wenige Torchancen zuzulassen. Wir versuchen, an die Grundaggressivität und Grundmentalität aus dem zweiten Israel-Spiel anzuknüpfen, um in allen Zweikämpfen dagegenzuhalten. Wir versuchen, die belgischen Abläufe offensiv zu stören und in Ballbesitzphasen mit einem klaren Spiel und Plan vorweg zu gehen.“

Anstoß ist um 20:15 Uhr, FuPa berichtet per Liveticker von der Begegnung.