
Simon Fischäß heuert nach seiner Zeit bei der SGM Senden-Ay als Spielertrainer beim TSV Babenhausen an. Beim Süd-Bezirksligisten tritt der 28-Jährige die Nachfolge von Manuel Hust an, der dem Verein aber als Co-Trainer erhalten bleibt.
Mit Fischäß hat sich der TSV Babenhausen die Dienste eines noch jungen, aber bereits erfahrenen Fußballtrainers mit B+-Lizenz gesichert. Nach Stationen als Landesliga-Spieler beim FV Illertissen II und dem SC Ichenhausen schlug Fischäß vor drei Jahren als Trainer beim FV Senden ein neues Kapitel auf. Dort übernahm er später das Amt des Spielertrainers bei der neu gegründeten SGM Senden-Ay – mit durchschlagendem Erfolg: Bereits in seinem zweiten Jahr führte er die Mannschaft in die Bezirksliga. Zu seinem Abschied von der SGM Senden-Ay sagte Fischäß: „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.“ Zuvor will er mit seiner aktuellen Mannschaft natürlich noch den Klassenerhalt sichern.
In Babenhausen wird Fischäß nicht nur an der Seitenlinie stehen. Als Spieler soll er vor allem im defensiven Mittelfeld selbst Akzente setzen. Wegen seiner Spielintelligenz und Zweikampfstärke verspricht man sich beim TSV Babenhausen auch fußballerisch eine echte Verstärkung. Allerdings wird er ein Team übernehmen, das aktuell ebenfalls vor großen sportlichen Herausforderungen steht. Babenhausen befindet sich mitten im Abstiegskampf der Bezirksliga Süd, die Zusage von Fischäß gilt aber unabhängig von der Ligazugehörigkeit.
Der derzeitige Babenhauser Cheftrainer Manuel Hust wird auf eigenen Wunsch in die zweite Reihe rücken und künftig als Co-Trainer an der Seite von Fischäß arbeiten. Für den 37-jährigen Lehrer und Familienvater war die Belastung zuletzt nicht immer leicht zu stemmen.
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