
Im Landkreis-Derby trennt sich Finsing nur 2:2 von Moosinning, während Moosen und Moosburg dank Hattricks ihre Spiele deutlich gewinnen.
FC Moosinning 2 – FC Finsing 2:2 (0:1) – Ärgerlich verlief der Nachmittag für Thomas Bonnet und seine Finsinger. Denn lange führten die Gäste 2:0 und hätten sich damit auf den Platz an der – gestern nicht vorhandenen – Sonne geschoben. Dann agierten die Finsinger in der Schlussphase schläfrig und nach einer Zeitstrafe dezimiert „Natürlich ist das ärgerlich“, berichtete Coach Bonnet. „Wegen der Witterung und der Platzverhältnisse geht das Unentschieden aber in Ordnung.“ FCM-Trainer Manuel Gröber sprach ebenfalls von einem gerechten Remis, „zudem spricht’s für die Mannschaft, dass wir noch zurückgekommen sind“. Flo Hölzl hatte zwei Mal einen Konter fein abgeschlossen (5./56.). Doch Moosinning meldete sich zurück. Und auch hier liefen die Tore nach gleichem Muster ab, Doppeltorschütze Christoph Kollmannsberger profitierte jeweils von einem Luidinant-Zuspiel (66./78.). Das 2:2 fiel in Überzahl, nachdem Lukas Rohark eine Zeitstrafe kassiert hatte (77.).
FC Lengdorf – TSV Nandlstadt 1:2 (1:0) – Die Talfahrt der Lengdorfer geht munter weiter. Dieses Mal mussten sich die Mannen um Spielertrainer Bastian Fischer auch noch den zuletzt und auch dieses Mal gar nicht starken Gästen aus der Holledau geschlagen geben. „Bei uns läuft’s momentan einfach nicht“, resümierte Sprecher Matthias Holzner zerknirscht. „Das war heute eine sehr bittere Niederlage.“ Dabei sah’s zunächst nicht schlecht aus, denn gut 30 Minuten waren gespielt, als sich Martin Lechner aus rund 20 Metern ein Herz gefasst und einfach mal abgezogen hatte – 1:0 (33.). Was nun aber fehlte gegen im ersten Durchgang ganz schwache Nandlstädter, war der zweite Treffer. Georg Reiter und Spielertrainer Fischer mit einem Freistoß an die Latte hatten Möglichkeiten. Nach dem Seitentausch wurden die Holledauer aktiver und drehten das Match. Die beiden Treffer fielen jeweils nach dem gleichen Schema: Ecke, Kopfball, Tor. Beide Male stand der Nandlstädter Stürmer Lukas Rieder goldrichtig (65./81.).
TSV Allershausen – Eintracht Berglern 3:1 (2:0) – Tabellarisch immer weiter nach unten geht’s auch für die Berglerner, die sich mit einem bärkenstarken TSV konfrontiert sahen. „Wir haben verdient verloren“, gestand Sprecher Stefan Zott. Zu blass blieben die Berglerner erneut, Allershausen agierte cleverer und spritziger. Und der TSV hatte das Match quasi schon zur Pause entschieden: Erst schaffte es Berglern nicht, einen Freistoß anständig zu klären, Felix Bachmann nickte zur Führung ein (37.). Und dann patzte ein Gäste-Verteidiger auch noch, sodass Dario Turkman abstauben konnte (44.). Und auch nach dem Wechsel ließ Allershausen nicht locker, zudem half, dass ein Berglerner Verteidiger einen katastrophalen Querpass am eigenen 16er spielte, den Thomas Ostermaier dankend annahm (54.). Nicht mehr als Ergebniskosmetik war das 1:3 Christoph Erhards, der einen Schuss aus 17 Metern in den Winkel jagte (65.).
SC Moosen – BC Attaching 3:0 (0:0) – Weiter geht der Lauf des Sportclubs, der nun auch dem Bezirksliga-Absteiger aus Freising keine Chance ließ. Es waren die nächsten Maxi-Bauer-Festspiele mit dessen nächstem Hattrick. „Wir haben heute absolut verdient gewonnen, zudem sind wir stabil gestanden“, fasste Co-Trainer Stefan Denk die 90 Minuten zusammen. Die Gäste aus Attaching agierten dabei viel zu naiv und fahrlässig, sodass Moosen gar nicht so viel Aufwand betreiben musste, um die drei Zähler zu behalten. Vor Bauers 1:0 brachte Attaching nach einer Ecke den Ball nicht weg (54.). Vor dem 0:2 hatten die Gäste eigentlich Freistoß, führten den aber viel zu lässig aus. Moosen konterte, am Ende verschätzte sich zudem Keeper Hans Gamperl (67.). Attaching stellte auf Dreierkette um, aber auch das brachte nichts, und so erzielte erneut Bauer nach einem Pass in die Gasse das 3:0 (90.+3).
FC Moosburg – FC Eitting 3:0 (2:0) – Das kleine Eittinger Zwischenhoch mit dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche gegen Wartenberg ist schon wieder vorbei. Dabei waren die Gäste zunächst das spielbestimmende Team, was jedoch fehlte, waren die Tore. Sowohl Alfred Neudecker als auch Basti Noll, Domenik Gruber und Kapitän Johannes Lenz vergaben beinahe schon fahrlässig die Hundertprozentigen. Das rächte sich. Als Eittinger Albtraum fungierte Mihai Raducanu, der einen Hattrick erzielte. Die Gäste luden den FCM regelrecht zum Torschießen ein. Vor dem 1:0 spielte ein Eittinger Innenverteidiger einen zu kurzen Rückpass, Raducanu ging dazwischen (28.). Beim 2:0 irrte Eittings Keeper Quirin Fendt durch den Strafraum, zur Freude Raducanus (42.). Und beim 3:0 wurde ein Raducanu-Schuss aus 25 Metern, jedoch haltbar, abgefälscht (50.). „Wir haben die drei Tore heute quasi selbst geschossen“, befand FC-Coach Basti Schweiger nüchtern. „Wir hätten heute wohl noch zehn Stunden spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.“