
Der FC Finsing II feiert einen 7:0-Erfolg gegen Langenpreising. Inning feiert wichtigen Auswärtsdreier im Aufstiegsrennen. Herzogstadt erzielt Last-Minute Treffer.
Es war eine klare Angelegenheit: „Wir waren heute in allen Belangen unterlegen und hatten bis zur 80. Minute keinen einzigen Torschuss“, erkannte FCS-Coach Matthias Foltin an. Schon zur Pause führte der Klassenprimus durch Tore von Simon Wolf (13.) und Noah Tiefenbacher (24.) mit 2:0. Nach dem Seitenwechsel sorgte Dominik Frisch mit dem 3:0 für die Vorentscheidung (63.), ehe ein Eigentor von Schwaigs Marco Neumann den bitteren Schwaiger Schlusspunkt setzte (75.).
Bitterer Nachmittag für die SpVgg bei der Finsinger Reserve. Früh schlug Michael Bayer nach einer scharfen Ecke von Thomas Obermaier eiskalt zu – 1:0 (12.). Acht Minuten später traf Bayer erneut – wieder auf Vorlage von Obermaier (20.). Dann trug sich Assistgeber Obermaier per Sonntagsschuss aus 25 Metern selbst in die Torschützenliste ein (24.). Lukas Lohmaier erhöhte mit dem Pausenpfiff mit einem strammen Schuss auf 4:0 (45.), SpVgg-Keeper Roland Hannes war noch mit den Handschuhen dran gewesen.
Die torhungrigen Hausherren machten nach dem Seitenwechsel einfach weiter. Obermaier traf noch ein zweites Mal (58.). Mario Burks (88.) und Lukas Rohark (90.+1) schraubten das Ergebnis auf 7:0. Damit mischt Finsings Zweite weiter mit im Kampf um den Aufstieg.
Mit einem 2:2 musste sich Eichenkofen zufriedengeben. „Das ist schon extrem bitter, wenn du bis zur 93. Minute verdient führst und dann noch den Ausgleich kassierst“, so SpVgg-Pressesprecher Jonas Ippisch, der in der 6. Minute den Führungstreffer durch einen traumhaften Kopfball von Lorenz Daimer bejubeln durfte. Philipp Schmitt glich noch vor der Pause aus (33.). In Hälfte zwei setzte Lukas Ippisch in der 57. Minute zum Solo an und traf zur erneuten Führung der Gäste. Diese hielt bis zu jener 93. Minute an, als Herzogstadts Florian Simmet für den Last-Minute-Ausgleich seiner Farben sorgte.
Drei Punkte entführte der FCE beim Tabellenletzten. Vor allem im ersten Durchgang war die Partie ausgeglichen, offensiv tat sich auf beiden Seiten nicht viel. In Halbzeit zwei machte der Gast dann kurzen Prozess, denn kurz nach Wiederbeginn schlief St. Wolfgang zweimal, sodass Harry Ludwig gleich zweimal dem St. Wolfganger Keeper das Nachsehen ließ. TSV-Trainer Bernhard Rachl fasste es kurz zusammen: „Bei uns ist vorne aktuell einfach der Wurm drin.“
Mit einem wichtigen Auswärtsdreier bleibt Inning voll drin im Aufstiegsrennen. Spielertrainer Adrian Hahn, der von einem verdienten Erfolg sprach, bejubelte in der 19. Minute die Führung durch Denis Prsa. Kurz nach der Pause baute Sebastian Heller die Führung aus (56.), Georg Fink verkürzte aber rund 20 Minuten später auf 1:2. Auch das 3:1 durch Hahn wusste die SG zu beantworten und machte es durch Andreas Pfanzelt nochmal spannend (83.). Endgültig entschied dann der zweite Hahn-Bruder Manuel die Partie, kurz vor Spielende traf er zum vielumjubelten 4:2. Reichenkirchens Keeper Justin Tauber befand: „Wenn man seine Chancen nicht nutzt und hinten vier Tore bekommt, wird es schwer. Die Moral hat aber gestimmt, wir haben uns nie aufgegeben.“