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Allgemeines

Finalort steht - Vorsorgliches Entscheidungsspiel angesetzt

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat nach einer Sitzung des Verbands-Fußball-Ausschusses (VFA) weitere Informationen zum Ablauf des Westfalenpokals veröffentlicht.

von red · 24.04.2025, 12:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: Gerhard Hannappel

So wurde der Austragungsort für das Finale zwischen Drittligist DSC Arminia Bielefeld und Regionalligist Sportfreunde Lotte festgelegt. Erneut wird das Endspiel aufgrund des zu erwartenden großen Zuschauerinteresses in der Bielefelder Schüco Arena ausgetragen. Der Termin ist noch offen, da Bielefeld bekanntlich am deutschlandweiten "Finaltag der Amateure" bereits am DFB-Pokal-Finale teilnimmt und noch unklar ist, ob die Arminia möglicherweise die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga spielen muss.

Gerüstet ist der FLVW auch für den Fall, dass die Sportfreunde Lotte möglicherweise noch bester westfälischer Regionalligist werden (aktuell vier Punkte hinter dem FC Gütersloh). Sollte dies eintreten und Bielefeld seine Top 4-Platzierung in der 3. Liga wahren, wären beide bereits für den DFB-Pokal qualifiziert und die unterlegenen Halbfinalisten dürften ein Entscheidungsspiel austragen. Diese Partie zwischen den Sportfreunde Siegen (Oberliga) und dem SV Rödinghausen (Regionalliga) würde am Mittwoch, den 21. Mai, im Siegener Leimbachstadion ausgetragen. Ob dies notwendig sein wird, entscheidet sich möglicherweise erst am 17. Mai, wenn der letzte Spieltag in der Regionalliga West ausgetragen wird.

Die Meldung des FLVW im Wortlaut:

Das Endspiel um den Krombacher Westfalenpokal wird in diesem Jahr erneut in der Bielefelder SchücoArena ausgetragen. Dies hat der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) in seiner gestrigen Sitzung beschlossen.

Im Finale genießt der DSC Arminia Bielefeld gegen die Sportfreunde Lotte somit Heimrecht. Grund für die Entscheidung, das Endspiel um den Verbandspokal des FLVW erneut auf der Bielefelder Alm auszutragen, ist das erwartbar hohe Zuschauerinteresse. „Beim Finale im vergangenen Jahr zwischen Bielefeld und Verl wurde mit mehr als 24.000 Fans ein neuer Zuschauerrekord im Krombacher Westfalenpokal aufgestellt. Wir rechnen auch dieses Jahr mit einer ähnlichen Größenordnung“, erläutert Pokalspielleiter Klaus Overwien.

Einen Termin für das Endspiel gibt es indes noch nicht. Durch den Einzug der Arminia in das DFB-Pokal-Finale ist eine Austragung am zeitgleich stattfinden „Finaltag der Amateure“ bekanntlich nicht möglich. Der FLVW und die Finalisten sind aktuell im regelmäßigen Austausch.

Sollten sich sowohl Arminia Bielefeld (mindestens Platz vier in der 3. Liga / aktuell Zweiter) als auch die Sportfreunde Lotte (als bester westfälischer Regionalligist / aktuell vier Punkte hinter dem FC Gütersloh) über die Meisterschaft für den DFB-Pokal qualifizieren, dürfen die unterlegenen Halbfinalisten im Krombacher Westfalenpokal auf das westfälische Ticket für den DFB-Pokal hoffen. Das dann ausstehende Entscheidungsspiel zwischen den Sportfreunden Siegen und dem SV Rödinghausen würde dann am Mittwoch, 21. Mai (19 Uhr) im Leimbachstadion ausgetragen werden. Das Heimrecht wurde in der gestrigen VFA-Sitzung ausgelost.