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Finale mit Emotion und Spannung: "Sind auch keine Laufkundschaft"

Auf- und Abstiegskampf noch nicht entschieden!

von red · 13.06.2025, 08:47 Uhr · 0 Leser
Der "letzte Tanz in der Bezirksliga"? Eintracht Hohkeppel braucht gegen den Pulheimer SC zu Hause einen Sieg für den sicheren Aufstieg.
Der "letzte Tanz in der Bezirksliga"? Eintracht Hohkeppel braucht gegen den Pulheimer SC zu Hause einen Sieg für den sicheren Aufstieg. – Foto: Christian Kreuer

Am Sonntag steht in der Bezirksliga Mittelrhein Staffel 1 der letzte Spieltag der Saison 2024/25 auf dem Programm – und der hat es noch einmal in sich: Während an der Tabellenspitze der Aufstiegskampf tobt, kämpfen im Tabellenkeller zwei Teams um den Ligaverbleib.

Für Hoffnungsthal geht es sportlich „nur“ um den sicheren siebten Platz, doch Schwarz-Weiß Köln steht mit dem Rücken zur Wand. „Wir wissen, dass uns am Sonntag kein leichtes Spiel erwartet – das ist uns allen bewusst“, sagt TVH-Trainer Baran Dagdelen, der seit Wochen mit enormem Verletzungspech zu kämpfen hat. „Trotzdem haben wir das nie als Ausrede gelten lassen – und dabei bleibt es auch jetzt.“

Dagdelen erwartet ein intensives Spiel: „Das Spiel gegen SW Köln ist sportlich wie emotional brisant, schließlich geht es für den Gegner um den Klassenerhalt.“ Hoffnungsthal will die Saison „mit einem Sieg vor heimischem Publikum am Bergsegen abschließen“. Seine Mannschaft habe in schwierigen Wochen „immer zusammengehalten, sich durchgebissen und Charakter gezeigt“.
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Jan Wellem geht als Tabellendritter ins letzte Heimspiel. Trainer Alexander Voigt stellt klar: „Wir wollen uns einfach gut verabschieden und mit einem Heimsieg in die Sommerpause gehen.“ Dass personell einige Akteure fehlen, sei nicht schlimm – das Ziel sei klar: „Drei Punkte holen, nochmal mit einer guten Punktzahl die Saison abschließen.“

Zündorf-Co-Trainer Yanik Gilles warnt vor einem engagierten Gegner: „Theoretisch könnte Jan Wellem noch aufsteigen. Ich kann mir schon vorstellen, dass die da alles reinwerfen werden.“ Dennoch sei das Ziel klar: „Wir gehen wie in jedem Spiel mit der Einstellung ran, da drei Punkte zu holen. Das sind die Spiele, auf die man Bock hat.“


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Hohkeppel braucht einen Sieg für den sicheren Aufstieg. Doch der Gegner Pulheim kämpft ums Überleben in der Liga. Trainer Cüneyt Karaca formuliert die Lage offen: „Das ist eine der schwersten Aufgaben der Liga – und wir selbst brauchen die Punkte.“ Trotz des sportlichen Drucks hat Karaca auch lobende Worte für seinen Gegenüber: „Giuseppe Brunetto ist ein sehr geschätzter Trainerkollege. Ich wünsche ihm von Herzen den Aufstieg.“

Pulheim wird mutig auftreten: „Wir wollen unser Spiel gewinnen. Wir sind auch keine Laufkundschaft. Meine Mannschaft ist gut genug.“ Gleichzeitig betont Karaca: „Wir brauchen mehr Chancen als viele andere Mannschaften – aber wir kommen damit gut klar.“

Hoffnung macht das Hinspielergebnis, denn dort gewann die Karaca-Truppe mit 3:1 – mit ähnlichen Vorzeichen wie am kommenden Sonntag: "Die Konstellation ist krass, dass wir wieder in der gleichen Situation sind. Daher wollen wir unsere Aufgabe bestmöglich erledigen, damit wir gar nicht auf die Partie Schwarz-Weiß-Köln gegen Hoffnungsthal schauen müssen", erklärt der Pulheim-Coach abschließen.
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In einem Duell im oberen Tabellenmittelfeld empfängt Rheindörfer den Fünften Hürth II. Beide Teams wollen ihre Spielzeit mit einem positiven Gefühl beenden. Während Rheindörfer mit dem klaren 4:2-Sieg gegen Ford Niehl Selbstvertrauen getankt hat, musste sich Hürth zuletzt Hohkeppel mit 3:4 geschlagen geben. Im Hinspiel siegte Rheindörfer mit 4:1.
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Im Duell zweier Tabellennachbarn geht es für beide Teams um den Klassenerhalt. Ford gewann das Hinspiel mit 9:1 – eine Schmach, die Weiden nicht vergessen hat. Trainer Adrian Student betont: „Wir haben uns vorgenommen, neun Punkte aus den restlichen drei Spielen mitzunehmen – sechs haben wir, fehlt also nur noch der Sieg über Niehl.“ Die Marschroute ist klar: „Wir werden kämpferisch und voller Energie ins Spiel gehen.“
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Bergfried will seine starke Saison mit einem Heimsieg abschließen. Trainer Hannes Diekamp kündigt Rotation an: „Nichtsdestotrotz sollen die Elf, die spielen – und die, die eingewechselt werden – Gas geben.“ TuS Lindlar steht bereits als Absteiger fest und hat erneut mit personellen Engpässen zu kämpfen. „Es wird eine echte Herausforderung, sich mit Anstand aus der Liga zu verabschieden“, sagt Trainer Arlind Oseku.
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Für beide Teams geht es um einen versöhnlichen Abschluss. Rheinsüd-Coach Stefan Krämer macht deutlich: „Wir wollen uns unbedingt mit einem Sieg aus der Saison verabschieden.“ Der Blick richtet sich bereits auf das anstehende Pokalspiel um Platz drei. Altenberg dagegen will sich trotz Abstieg mit Anstand aus der Liga verabschieden. Zuletzt verlor man knapp mit 2:3 gegen Bergfried.
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Showdown im Aufstiegskampf: Blau-Weiß Köln empfängt den Vierten aus Schönenbach. Ein Sieg könnte den Traum vom Aufstieg wahr machen. Sportchef Raffaello Wolf erwartet ein Spiel „zwischen Glück und Enttäuschung – und alles ist möglich“. Er mahnt zur Konzentration: „Schönenbach wird alles daransetzen, uns die Party zu vermiesen.“ Für Wolf wird es ein emotionales Spiel: „Es ist mein letztes Heimspiel als sportlicher Leiter. Wir werden alles auf dem Platz lassen, um am Ende feiern zu dürfen.“

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