– Foto: Mario Luge

Feierstimmung bei der SG Eintracht

Bad Kreuznacher lassen beim 7:0-Erfolg in Rieschweiler nichts anbrennen +++ Celebi trifft dreifach

RIESCHWEILER/BAD KREUZNACH. Feierstimmung im Fanbus. Mannschaft und Fans der Eintracht konnten den 7:0-Auswärtssieg bei der SG Rieschweiler auf der Heimfahrt in vollen Zügen genießen. Die Mannschaft von Thorsten Effgen hat zum Ende der Vorrunde an der Tabellenspitze vier Punkte Vorsprung auf die Sportfreunde Bundenthal. Etwas, was der Trainer lieber beiseite wischt. „Ds ist für mich nicht relevant. Wir schauen nur auf unsere eigene Entwicklung“, sagte er.

Die Entwicklung geht in die gewünschte Richtung. Denn diesmal war anders als in manchen Begegnungen zuvor auch nach einem scheinbar beruhigenden 3:0-Vorsprung noch nicht Schluss. „Dass wir weiter konzentriert nach vorne gespielt haben, ist ein solcher Entwicklungsschritt, den wir uns gewünscht haben.“ Der 47-jährige Lehrer auf der Eintracht-Bank war hochzufrieden.

Im ersten Abschnitt gab es auf dem relativ schmalen Kunstrasen in der Westpfalz wenig Erhellendes. Die SG verteidigte kompakt, die Kurstädter blieben geduldig und beharrlich. Der Lohn: Das Tor zum 1:0, das Berkan Celebi mit dem zweiten Ball nach einem Einwurf erzielte. Es war in der 36. Minute der Dosenöffner. In der Pause gab es die Hinweise und Besprechungen, wo die bis dahin raren Räume zu finden waren. Und siehe da: Jetzt klingelte es fast im Minutentakt hinter Marc Zimmermann im Tor der Hausherren. Levi Mukamba (46.), Celebi (47.), wieder Mukamba (49.), Maik Strunk (54.) und Niclas Mörbel (55.) ließen die Partie an ein Scheibenschießen erinnern. Für den Schlusspunkt sorgte Celebi mit seinem dritten Tor des Tages.

Mark Becker muss als Feldspieler ran

„Nach der Pause ging es schnell.“ Effgen konnte sich sein zufriedenes Grinsen kaum verkneifen. Wichtig war für ihn, dass die Mannschaft über die komplette Spielzeit auf dem Gaspedal blieb, es zudem schaffte, kein Gegentor hi zunehmen. Ein Kompliment richtete der Coach deshalb auch an Keeper Felix Basting, der nach einer guten Stunde eine fast hundertprozentige Chance der Gastgeber zunichte machte. Fazit: Das Derby gegen die SG Hüffelsheim kann kommen. Vor allem aber sehnt die Eintracht mit ihrem knappen Kader die Winterpause herbei. Diesmal musste Torhüter Mark Becker in der Schlussphase auf dem Feld ran.

Eintracht: Basting – Mörbel, Tusina, Köllmer (70. Wollmann), Flühr (57. Wein) – Celebi, Baumann (87. Becker) – Strunk, Darcan – Nauth (75. Özen), Mukamba (65. Auletta).



Aufrufe: 020.11.2022, 19:11 Uhr
Jochen WernerAutor