
In der 74. Minute liegen sich Spieler, Ersatzspieler und Staff der 2. Mannschaft des FC Stäfa in den Armen und feiern das überragende Tor zum 2:0 von Pascal Fischer. Dieser Moment lässt so manchen Emotionen freien Lauf und ist der Verdienst von harter Arbeit auf und neben den Platz. Aber der Reihe nach…
Der alljährliche BigFoot-Sonntag ist auf dem Stäfner Frohberg bekanntlich ein umtriebiger und geselliger Sponsorenanlass. Zum üblichen Rahmenprogramm gesellten sich in diesem Jahr auch noch 3 Meisterschafts-Spiele, davon 2 See-Derbys mit viel Brisanz und das 1.-Liga-Meisterschaftsspiel der Frauen ZSU 1.
Bevor sich das Fanionteam am Nachmittag gegen Herrliberg um die 2.-Liga-Spitzenplätze duellierte, musste die 2. Mannschaft die bittere Niederlage gegen Mönchaltorf wegstecken und den Fokus auf das Nachbarschafts-Duell gegen Männedorf legen – wahrlich keine leichte Aufgabe.
So harzig wie regnerische Wetter gestaltete sich dann auch das Spiel der Stäfner. Männedorf war das spielbestimmende Team in der 1. Halbzeit und man hätte sich über einen Rückstand nicht beklagen dürfen. Besonders die Standardsituationen wussten die Nachbarn vom Widenbad immer wieder gefährlich in die Box zu bringen.
Stäfa versuchte es mit einem gepflegtem Aufbauspiel, welches sich aber durch ein hohes Anlaufen des Gegners und den gegebenen Platzverhältnis schwierig gestaltete. Durch viel Engagement und einem soliden Defensiv-Verbund mit stark mitspielendem Torhüter konnte das 0:0 in die Pause genommen werden. Wirkliche Hochkaräter waren da beidseitig noch keine dabei.
Im Wissen, dass gegen den Abstieg 1 Punkt zu wenig ist, wurden frische Kräfte zur Pause eingewechselt. Dass Flügelspiel wurde dynamischer und so kamen die Stäfner in der 53. Minute zum erlösenden 1:0 durch Fischer. Assistiert durch eine Zuckerflanke von Jujic.
Es ist der Mannschaft hoch anzurechnen, dass Sie sich nach der Führung nicht einigelten, sondern weiter nach vorne spielten. Und so kam es in der 74. Minute zum erwähnten, vielumjubelten 2:0. Nun war nochmals Stabilität und Wille gefordert, um diese Führung ins trockene zu bringen. Durch mannschaftliche Geschlossenheit, Kampf und gewonnenes Selbstvertrauen bleiben die 3 Punkte letztendlich verdient auf dem Frohberg.
Es ist ein Derby-Sieg, das schmeckt immer gut!
Es ist ein Schritt in die richtige Richtung – das war notwendig!
Es ist ein mentaler Dosenöffner!
Es ist hoffentlich der Start zu weiteren Erfolgserlebnissen!
Weiter geht es am nächsten Sonntag, 19. April 2026, um 13.45 Uhr in Herrliberg.
HOPP FC Stäfa!
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